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Zuletzt aktualisiert: 10. Juni 2021

Obwohl die Amsel der häufigste Vogel in Deutschland ist und jeder diesen Vogel schon einmal in einem Park oder Garten gesehen hat, ist das Amselweibchen schwer zu erkennen. Durch ihr unauffälliges Aussehen und den seltenen Gesang ist das Amselweibchen gut versteckt und sieht so manch anderem Vogel zum verwechseln ähnlich.

Wie du das Amselweibchen am besten erkennen kannst, was die auffälligsten Merkmale sind und was du über das Amselweibchen wissen solltest, haben wir für dich in dem folgendem Beitrag zusammengefasst.




Das Wichtigste in Kürze

  • Das braune Federkleid des Amselweibchens, hilft ihr sich gut vor Feinden und Angriffen in der Natur zu verstecken. Die braune Farbe der Federn macht es den Amselweibchen leicht sich im Wald, zwischen Bäumen und Sträuchern oder Ähnlichem zu verstecken und in Deckung zu gehen.
  • Amselweibchen haben die Aufgabe des Nestbaus. Nach der Platzwahl des Nestes sorgen sie für ein sicheres und festes Nest, in dem sie brühten können.
  • Amselweibchen unterscheiden sich stark von den Männchen. Nicht nur das Verhalten ist anders, sondern auch äußerlich kann man das Amselweibchen leicht durch den starken Farbunterschied von dem Amselmännchen unterscheiden.

Hintergründe: Das solltest du wissen

Im folgenden Abschnitt haben wir für dich die wichtigsten Fragen rund um das Thema Amselweibchen herausgesucht und beantwortet. Dabei gehen wir unter anderem auf das Äußerliche des Amselweibchens ein, aber auch auf ihr Verhalten und den Unterschied zu der männlichen Amsel.

Wie sieht das Amselweibchen aus?

Das Amselweibchen ist ein sehr unauffälliger Vogel. Ihre Federn sind braun, wodurch sich das Amselweibchen gut und einfach an ihre Umgebung anpassen kann. Das Weibchen ist so gut in Bäumen, Sträuchern und Laub angepasst und kann sich leicht vor ihren Feinden verstecken.

Das Amselweibchen ist durch ihr braunes und unauffälliges Federkleid gut in der Natur getarnt. (Bildquelle: Oldiefan / Pixabay)

Ihr braunes Federkleid weist unterschiedliche Brauntöne auf, wodurch das Amselweibchen, trotz ihrer schlichten Farbe, individuell aussieht. Auffällig sind die Brustfedern des Amselweibchen, da diese meist ein etwas helleren Braunton haben als der Rest des Federkleides. Auch ihr Schnabel ist zum Großteil hellbraun, kann teilweise aber in die gelb/orange Farbrichtung verlaufen.

Singt das Amselweibchen?

Der Gesang des Amselweibchens ist sehr selten zu hören. Wenn man den melodischen Gesang dennoch hört, hat dies entweder den Grund der Paarung oder den des Anfluges auf das Nest.

Nur selten hört man das Amselweibchen singen.

Der Paarungsgesang der Amselweibchen wird meist durch den Gesang der Amselmännchen ausgelöst und ist dabei sehr leise und hoch. Eine weitere Form des Gesangs der Amselweibchen ist das „Schimpfen“. Diese Laute werden auch Texten und Zetern genannt.

Dabei gelten die ausrufe als Warnungen vor Feinden, was sich für uns Menschen wie ein scharfer und schriller Laut anhört. Gerade das Texten animiert auch andere Amseln dazu mit zu texten und so weitere Amseln vor Gefahr und Feinden zu warnen.

Wann brüten Amselweibchen?

Die Brutzeit der Amselweibchen ist zwischen Februar und Juni. In diesem Zeitraum kann das Amselweibchen mehrfach bis zu sechs grünliche Eier legen. Das Eierlegen geschieht bei dem Amselweibchen in einem Abstand von ca. 24 Stunden.

Heißt, es wird in der Regel pro Tag ein Ei vom Amselweibchen gelegt. Insgesamt dauert die Brutzeit ungefähr 14 Tage. Nach dem 14. Tag verlassen die Jungtiere das Nest, bleiben aber noch in der Nähe.

Wie verhält sich das Amselweibchen während der Brutzeit?

Während der Brutzeit zeigt das Amselweibchen oft ein verteidigendes Verhalten. Um ihr Nest, ihre Eier und ihre Vogeljungen zu schützen, versucht sie vor allem andere Amselweibchen von ihnen fernzuhalten. Die Verteidigung der Amselweibchen kann mit einem einfachen Imponierverhalten starten und dann mit einem Kampf enden.

Ein weiteres auffälliges Verhalten, was grade bei dem Amselweibchen vorkommt, ist die Futtersuche während der Brutzeit. Amselweibchen verlassen häufiger das Nest zur Futtersuche, als das Amselmännchen in dieser Zeit nach Nahrung sucht. Sie suchen am Boden nach Futter um sich und ihre Jungtiere zu ernähren.(1)

Während einer Brutzeit bleibt ein Amselpaar meist zusammen. Die Amselweibchen führen in dieser Zeit also eine Beziehung zu nur einem Amselmännchen. Vereinzelnd kommt es vor, dass ein Amselweibchen auch über mehrere Brutzeiten mit einem Männchen zusammen bleibt.

Was sind die natürlichen Feinde des Amselweibchen?

Zu den natürlichen Feinden der Amsel zählen unter anderem Katzen, Marder und Füchse. Um sich vor diesen Tieren zu schützen, baut das Amselweibchen ihr Nest meist weiter oben in Büschen und Bäumen.

Allerdings sind grade diese Tiere bei der Futtersuche eine starke Bedrohung für die Amselweibchen. Durch das Suchen nach Nahrung verbringen die Amselweibchen oftmals eine längere Zeit auf dem ungeschützten Boden. Da oft die Amselweibchen, gerade in der Brutzeit, verstärkt zur Futtersuche unterwegs sind, sind gerade sie durch diese Feinde bedroht.

Auch gehören Raubvögel wie der Bussard oder der Falke zu den natürlichen Feinden der Amselweibchen. Diese Art der Feinde bilden für das Amselweibchen nicht nur eine Bedrohung am Boden, sondern auch während des Fliegens in der Luft.

Um den Amseln die Futtersuche sicherer zu gestalten, kannst du durch zum Beispiel überdachte Vogelhäuser die Amselweibchen schützen. Das Dach schützt die Amselweibchen von Angriffen von oben, da die Weibchen so mehr versteckt sind.

Dabei sind Vogelhäuser, welche etwas höher aufgestellt werden besonders sicher, da sie es den Feinden der Amsel wie der Katze oder dem Marder erschweren, das Amselweibchen bei der Nahrungssuche anzufallen.

Ein weiterer Feind stellt der Straßenverkehr dar. Gerade in belebteren Regionen kommt es immer häufiger vor, das Amselweibchen von fahrenden Autos, Bussen oder Bahnen getroffen wird. Somit zählt mittlerweile auch der Verkehr zu einer häufigen Todesursache von Amselweibchen und Amselmännchen. (2)

Ab wann sind Amselweibchen geschlechtsreif?

Nach etwa einem Jahr ist das Amselweibchen geschlechtsreif, was meistens im Zeitraum des späten Winters ist. Die Amselweibchen werden dann von einem Amselmännchen auserwählt, welches sie durch Imponierverhalten wie Gesang erobern möchte. Hat das Männchen dies geschafft, sucht sich das Amselweibchen einen geeigneten Platz im Revier des Männchens und baut dort das Nest.

Zu beobachten ist, dass sich die meisten Amselpaare monogam verhalten. Dabei kommt es häufiger vor, dass Männchen die Suche nach einer Partnerin schon ein paar Wochen vor der Paarungszeit verfolgen und umwerben. So versuchen sie andere Konkurrenten von dem Amselweibchen abzuhalten. Die übliche Paarungszeit liegt ungefähr zwischen Ende Winter und Anfang Frühling.

Wo und wie leben Amselweibchen?

Der Nestbau bei den Amseln wird nur vom Amselweibchen ausgeführt. Dabei baut das Amselweibchen die Nester immer im Revier ihres Partners. Nicht nur der Bau des Nestes wird von dem Amselweibchen übernommen, sondern auch die genaue Platzwahl. Wie genau das Amselweibchen diese Wahl trifft und was sie dabei beachtet, wird im folgenden Abschnitt nochmal genauer erklärt.

Der Ort des Nestes kann dabei unterschiedlich ausfallen. Dazu gehören Plätze auf Bäumen, in Sträuchern und in Hecken in Wäldern und Parks, in denen das Amselweibchen ihr Nest baut. Es kann allerdings aber auch vorkommen, dass der Nestbau an mehr belebten Plätzen, wie bewachsenen Hauswänden vorkommt.

Ein wichtiges Merkmal, bei der Platzwahl des Nestes, ist das Risiko des Nestraubes. Amselweibchen wählen meist die Plätze für ihr Nest aus, an denen eine geringe Raubrate vorkommt, um so sich und ihr Nest zu schützen.(3)

Der Bau des Nestes beginnt meist mit feuchten Materialien wie Erde und Lehm, die so eine feste Grundlage für das Nest bilden. Darauf folgt das Ansammeln von Stöcken, Blättern und andere Naturmaterialien, was die Amselweibchen mit ihrem Schnabel zum Nest transportieren. Die losen Werkstoffe werden dann von dem Amselweibchen im Nest festgetreten, um das Nest fest und sicher werden zu lassen.

Was isst die Amselweibchen?

Das Amselweibchen gehört zu den sogenannten Weichfutterfressern. Ihre Nahrung sucht das Amselweibchen somit vermehrt am Boden. Neben Insekten finden sie dort auch Regenwürmer und Schnecken, welche sie vermehrt zu sich nehmen. Allerdings essen Amselweibchen auch gerne Beeren und andere Früchte.(4)

Die vermehrte Bodensuche hat es den meisten von uns schon möglich gemacht, die Amsel bei der Jagd zu hören oder sehen. Das Rascheln durch den pickenden Schnabel, gerade in Hecken und Sträuchern, ist meist nicht zu überhören.

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Durch ausgewählte Schlaf- und Überwinterungsplätze sowie das Aufplustern des Federkleids, fällt es der Amsel leicht sich warm zuhalten und so den kalten Winter gut zu überstehen. (Bildquelle: Prin Pattawaro / 123rf)

Schwierig wird die Futtersuche für das Amselweibchen, wenn es zu trocken ist. Vor allem Regenwürmer und Schnecken sind dann schlecht für sie zu finden. Amselweibchen und auch andere Vogelarten freuen sich in den trockenen Jahreszeiten über zusätzliches Vogelfutter, welches du an beliebigen Stellen für die Vögel verteilen kannst.

Ab wann verlassen Amselweibchen ihr Nest?

Amselweibchen verlassen genauso wie Amselmännchen das Nest als Jungtier. Dies geschieht ungefähr zwei Wochen, nachdem sie aus dem grünlichen Ei geschlüpft sind. Die Jungtiere sind dann noch flugunfähig und verteilen sich auf dem Baum oder Strauch in dem das Nest gebaut wurde. Dort werden sie noch weitere drei Wochen gefüttert, bevor sich die Wege der Amseln trennen.(5)

Das Verteilen im Baum oder Strauch des Nestes hat den Grund des Schutzes. Die Jungtiere versuchen so weit wie möglich nach oben zu gelangen, um sich dort vor ihren Feinden wie Katzen zu schützen.

Dort verstecken sie sich hinter Ästen, Blättern und Sträuchern, um nicht entdeckt zu werden. Um die Amselweibchen und auch die Jungtiere zu unterstützten und zu schützen, hast du die Möglichkeit bestimmte Geräte, welche die Feinde wie Katzen verschrecken, aufzustellen.

Wann verlassen Amselweibchen im Winter ihre Heimat?

Amselweibchen sind sogenannte Standvögel. Das heißt, sie verlassen im Winter nicht ihre Heimat. Durch das Aufplustern ihres Federkleids halten sie ich warm. Versteckt in Büschen und Sträuchern werden sie so durch die Luftschicht, welche sich durch das Aufplustern bildet, gewärmt. Auch übernachten sie gerne in Brutkästen, wodurch es für die Amselweibchen gut ist, wenn Sie diese über den Winter draußen hängen lassen.

Ein weiteres Merkmal des Amselweibchens, bei der Überwinterung in kalten Regionen ist, dass sie dies meistens alleine tun. Um in der Kälte vor allem Nachts zu überleben, müssen die Amselweibchen den Tag über so wenig Energie wie möglich verbrennen. Das bedeutet so schnell es geht möglichst nahrhafte Nahrung finden. (6)

Hilfreich ist gerade auch im Winter die zusätzliche Futterzufuhr. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, wie zum Beispiel Futterspender, Vogelhäuser, Knödel und Ähnliches, die es den Amselweibchen leichter macht, Futter gut und einfach zu finden.

Wann und wie kann ich Amselweibchen beobachten?

Dadurch, dass das Amselweibchen das ganze Jahr über in Deutschland bleibt und nicht in einer wärmeren Region überwintert, ist es auch das ganze Jahr über zu beobachten. Da die Amsel der wohl häufigste Vogel in Deutschland ist, ist das Vorkommen des Amselweibchens nicht die Schwierigkeit den Vogel zu entdecken.

Die Herausforderung stellt die Unauffälligkeit des Amselweibchens dar. Durch ihr braunes Federkleid, welches sich durch die dezente Farbe gut an die Umgebung und Natur anpasst, ist das Amselweibchen schnell zu übersehen.

Durch die Ähnlichkeit zu anderen Drosselarten ist das Amselweibchen leicht zu verwechseln.

Eine weitere Herausforderung das Amselweibchen zu erkennen, stellen andere Drosselarten dar, wobei auch die Amsel eine Unterart der Drossel ist.(7) Gerade das Amselweibchen ist schwer von anderen Drosselarten zu unterscheiden.

Meist sind die Unterschiede, welche die Amsel von anderen Drosselarten unterscheidet sehr klein. Wir haben für dich die Merkmale zusammengefasst, welche es dir einfacher machen das Amselweibchen zu erkennen und von anderen Drosselarten zu unterscheiden.

Vogelart Federkleid Vorkommen
Amselweibchen braun mit hellerer Brust In ganz Deutschland
Ringdrossel braun mit weißer Brust Nadelholzwälder, der Mittel- und Hochgebirge
Singdrossel braun mit gefleckter Brust Geschlossene Fichten- und Tannenwälder

Grade das Federkleid ist wohl das einfachste Merkmal, in dem sich die Amselweibchen auf den ersten Blick von den anderen Drosselarten unterscheiden lässt. Allerdings kannst du durch das Vorkommen der verschiedenen Drosselarten in bestimmten Regionen manche Drosselarten nicht finden und somit einige Arten beim beobachten schon ausschließen.

Steht das Amselweibchen unter Naturschutz?

Nein, das Amselweibchen steht nicht unter Naturschutz und ist auch keine bedrohte Vogelart. Sie gehört sogar zu den häufigsten Vögeln in Deutschland. Allerdings gab es durch den 2011 ausgebrochenen Ustus-Virus eine Zeit, in der gerade Amseln vom Virus betroffen waren und viele verstorben sind. (8)

Allerdings ist die Amsel nicht mehr stark bedroht. Es wird trotzdem oft darauf hingewiesen, bei Fällen des Virus dem Naturbund oder ähnlichen Organisationen Bescheid zu geben, um die Verbreitung zu verhindern.

Wie unterscheidet sich das Amselweibchen vom Männchen?

Das Amselweibchen weist einige grundsätzliche Unterschiede zum Amselmännchen auf. Die auffälligsten Unterschiede haben wir hier noch einmal für dich zusammengefasst. Dabei gehen wir vor allem auf diese drei Merkmale ein:

  • Aussehen
  • Verhalten
  • Gesang

In den folgenden Abschnitten werden wir auf die einzelnen Punkte noch einmal genauer eingehen und beschreiben, wie sich das Amselweibchen in diesen Kategorien von dem Amselmännchen unterscheidet.

Aussehen

Das Amselweibchen und Amselmännchen haben einige äußerliche Merkmale, in denen sich die beiden unterscheiden. Diese Merkmale haben wir für dich in der folgenden Tabelle einmal aufgeführt.

Merkmal Weibchen Männchen
Farbe Federn Braun Schwarz
Farbe Schnabel braun/gelben orange/gelben
Augenring schmarl und braun breiter und gelb
Körperlänge 24 cm 27 cm
Flügellänge 128 mm 133 mm
Gewicht 100,3 Gramm 102,8 Gramm

Das wohl auffälligste Merkmal, in dem sich das Amselweibchen von dem Männchen unterscheidet, ist die Farbe des Federkleids und des Schnabels. Das Männchen lässt sich hier besser erkennen und ist durch seinen auffälligen Schnabel nicht ganz so gut im Verstecken und Tarnen wie das Amselweibchen.

Auch ist der Augenring, welcher gerade bei den Männchen deutlich zu erkennen ist, ein Merkmal, welches die Weibchen gut von den Männchen unterscheiden lässt. Der Augenring ist bei dem Amselweibchen sehr schmal und hat eine unauffällige braune Farbe. Bei den Männchen hingegen ist der Augenring etwas breiter und leuchtet gelblich auffällig auf dem schwarzen Federkleid.

Verhalten

Der größte Unterschied bei dem Verhalten ist das häufige Imponier- und Kampfverhalten vor allem der Amselmännchen. Während des Imponierverhaltens ist das aufgeplusterte Stolzieren und das melodische Singen auffällig. Das Kampfverhalten wird bei den männlichen Amseln auch Balzen genannt.

Dabei ist der Kampf zweier Amselmännchen zu beobachten. Das Verhalten tritt vor allem während der Partnersuche auf. Amselweibchen weisen ein Verhalten dieser Art nur sehr selten auf. Bei den Amselweibchen kommt diese Art des Verhaltens nur bei der Verteidigung des Nestes und ihren Jungtieren vor. Das Balzen und Imponieren der Männchen beobachten die Amselweibchen oft.

Gesang

Grundsätzlich singen Amselmännchen deutlich mehr als Amselweibchen. Beide haben zwar einen ähnlich melodischen Gesang, allerdings hält sich das Amselweibchen im Gegensatz zum Amselmännchen eher zurück.

Amselmännchen haben den sogenannten Reviergesang. Dieser Reviergesang weist bei Amselmännchen immer eine gewisse Ähnlichkeit auf. Der Gesang ist vor allem Morgens und Abends zu hören. Amselweibchen hingegen weisen diese Art des Gesangs nicht auf. (9)

Eine Art des Gesangs, welchen sowohl Amselweibchen, als auch Amselmännchen aufweisen, ist der Gesang der zum Schutz von Feinden des Vogels gesungen wird. Hierbei unterscheidet man das Tixen und Zetern.

Wobei das Tixen eher an Feinde wie Katzen und Elstern gerichtet ist, kann das Zetern auch an andere Amseln gerichtet sein. Das Tixen bringt auch andere Amselweibchen und -männchen dazu, mit dem Gesang zu beginnen. Das Zetern soll vor allem Bedrohungen vertreiben und zeigt nicht, dass sich die zeterne Amsel selber zurückzieht.

Fazit

Das Amselweibchen ist kein seltenes Tier. Durch ihr braunes Federkleid ist sie dennoch nicht immer direkt von anderen ähnlichen Vögeln zu unterscheiden, weist so aber einen großen Unterschied zum Amselmännchen auf. Das Amselweibchen legt durch ihren wenigen Gesang ein unauffälliges Verhalten an den Tag und ist für das Brüten und den Nestbau zuständig.

Während des Winters bleibt die Amsel im kalten Deutschland und ist somit ganzjährig zu beobachten. Durch ausgewählte Schlaf- und Überwinterungsplätze sowie das Aufplustern des Federkleids, fällt es der Amsel leicht sich warm zuhalten und so den kalten Winter gut zu überstehen.

Bildquelle: Vivek Doshi / Unplash

Einzelnachweise (9)

1. Moller, A. P.: Nest Site Choice in Passerine Birds in Habitat Patches of Different Size: A Study of Magpies and Blackbirds. 1988, 53(2):215-221. https://doi.org/10.2307/3566065
Quelle

2. Mein Vogelhaus.com: Die Amsel – Steckbrief eines heimischen Vogels
Quelle

3. NABU: Amsel
Quelle

4. NABU: Amsel
Quelle

5. Post, P., Götmark, F.: Foraging Behavior and Predation Risk in Male and Female Eurasian Blackbirds (Turdus Merula) During the Breeding Season. 2006, 123(1): 62–170,.https://doi.org/10.1093/auk/123.1.162
Quelle

6. NABU: Wie Vögel in den Wintermonaten leben
Quelle

7. LBV: Drosseln im Vergleich
Quelle

8. Ziegler, U., Jöst, H., Müller, K. et al.: Epidemic Spread of Usutu Virus in Southwest Germany in 2011 to 2013 and Monitoring of Wild Birds for Usutu and West Nile Viruses. 2015, 15(8). https://doi.org/10.1089/vbz.2014.1746
Quelle

9. Biologie Seite: Amsel
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Warum kannst du mir vertrauen?

Wissenschaftlicher Artikel
Moller, A. P.: Nest Site Choice in Passerine Birds in Habitat Patches of Different Size: A Study of Magpies and Blackbirds. 1988, 53(2):215-221. https://doi.org/10.2307/3566065
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NABU: Amsel
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Post, P., Götmark, F.: Foraging Behavior and Predation Risk in Male and Female Eurasian Blackbirds (Turdus Merula) During the Breeding Season. 2006, 123(1): 62–170,.https://doi.org/10.1093/auk/123.1.162
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Ziegler, U., Jöst, H., Müller, K. et al.: Epidemic Spread of Usutu Virus in Southwest Germany in 2011 to 2013 and Monitoring of Wild Birds for Usutu and West Nile Viruses. 2015, 15(8). https://doi.org/10.1089/vbz.2014.1746
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