Willkommen bei unserem großen Hundebürste Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Hundebürsten. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Hundebürsten zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Hundebürsten kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Um das Fell deines Vierbeiners in Ordnung zu halten, benötigst du eine Hundebürste. Damit kannst du das Fell deines Hundes bürsten und es von Knoten und Fremdkörpern befreien.
  • Es gibt verschiedene Arten von Hundebürsten, die für unterschiedliche Felltypen geeignet sind.
  • Für drahthaarige und rauhaarige Hunderassen sind kurze, gezahnte Hundebürsten sowie Kämme ideal.

Hundebürste Test: Das Ranking

Platz 1: FURminator Hunde-Pflegewerkzeug zur Fellpflege

Der Furminator eignet sich besonders für Hunde mit kurzen Haaren. Sie entfernt nicht nur lose Fellhaare, sondern auch die Unterwolle des Hundes effektiv und verringert somit das Haaren der Hunde um bis zu 90%.

Der Furminator ist in verschiedenen Größen erhältlich und lässt sich somit gut an die Bedürfnisse des Hundes anpassen. Mit einem Druckknopf lassen sich sehr leicht, alle Haare aus der Bürste entfernen, was sehr viel Zeit beim Bürsten spart. Die Bürste hat laut Hersteller eine lange Haltbarkeit, da sie aus rostfreiem Edelstahl gefertigt wurde.

Platz 2: FURminator Striegel für Hunde zum Ausbürsten von Staub und losem Haar

Der FURminator Striegel eignet sich hervorragend zum Entwirren und Entknoten des Fells. Die Fellpflege für Hunde wird somit zum Kinderspiel, denn der Striegel kann mit nur einer Hand wie eine Bürste angewendet werden.

Der Striegel ist Ideal für kurzes und mittellanges Haar und entfernt mühelos Staub und lose Haare. Er ist mit Gummi-Noppen besetzt die sanft die Haut massieren.

Platz 3: BELISY Hundebürste für Verfilzungen, Knoten, Unterfell

Mit dieser Bürste lassen sich Knoten, Verfilzungen, Dreck und abgestorbene Haare entfernen. Dank flexibler Griff-Führung geht die Bürste mit jeder Bewegung mit und sorgt somit für eine entspannte und druckentlastende Fellpflege. Somit lässt sich dein Liebling auch an empfindlichen Stellen ohne Probleme bürsten.

Sie verfügt über zwei funktionale Bürstenseiten. Mit den kurzen Borsten lockiges, krauses und kurzes Fell pflegen. Mit den Drahtstiften dank runder Enden wohltuende Fellpflege von langem Fell.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Hundebürste kaufst

Wozu benötige ich eine Hundebürste?

Eine Hundebürste dient verschiedenen Anwendungsgebieten. Eine Hundebürste eignet sich sowohl zur Fellpflege, als auch zum Entkletten des Fells. Hunden ist egal ob es schneit, regnet oder die Sonne scheint, denn sie lieben es in der Natur herumzulaufen und fangen sich dabei auch gerne Pflanzen ein, die sich im Fell verhaken.

Hund

Vor allem bei Hunden mit längerem Fell ist eine Hundebürste ein Muss. Aber auch für Kurzhaarrassen ist sie ein sinnvolles Werkzeug. (Bildquelle: pixabay.com / bella67)

Aber nicht nur Pflanzen, sondern auch kleine Tiere können sich im Fell verirren. Um diese zu entfernen und das Fell wieder in einen angemessenen Zustand zu bringen, benötigst du eine passende Hundebürste für dein Tier.

Braucht jeder Hund eine Hundebürste?

Es gibt so viele verschiedene Hunderassen mit verschiedenem Fell, da stellt sich natürlich die Frage, ob jeder Hund eine Hundebürste braucht. Man sollte meinen, dass Hunde mit Kurzhaar, die keinen Fellwechsel durchleben, keine Hundebürste benötigen, jedoch eignet sich eine solche Bürste nicht nur zum Durchkämmen des Fells, sondern auch zum Entfernen von Schmutz und anderen Verunreinigungen aus dem Fell.

Fell verlieren tut aber eigentlich jeder Hund und da kann man mit einer weichen Hundebürste Abhilfe schaffen. Daher sollte man in regelmäßigen Abständen, sein Tier bürsten, um so lose Haare zu entfernen, welche sich sonst in der Wohnung verteilen würden.

Nicht jeder Hund braucht zwingend eine Hundebürste, jedoch stellt sie auch bei Kurzhaarrassen eine große Erleichterung dar und sollte daher zur Grundausstattung eines Hundehalters gehören.

Wie oft bürsten und mit welcher Hundebürste?

Die genaue Häufigkeit, wie oft das eigene Tier gebürstet werden sollte, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

  • die Rasse des Hundes
  • die Fellbeschaffenheit
  • die Jahreszeit
  • Fellwechsel

Bei einer Langhaarrasse kann man im Fellwechsel damit rechnen, dass das Tier täglich gebürstet werden muss. Außerhalb des Fellwechsels reicht es, das Tier nur gelegentlich zu Kämmen. Eine kleine Einschätzung über die Pflege des jeweiligen Felltyps siehst du in folgender Tabelle.

Felltypen Wie oft bürsten?
Lockiges Fell und nicht haarend ca. 2-3x pro Woche
Seidiges Fell am besten täglich
Drahthaariges Fell / rauhaariges Fell ca. 1x pro Woche
Langhaariges Fell und viel Unterwolle ca. 1x pro Woche
Glattes Fell ca. 1x pro Woche

Dies sind natürlich nur grobe Empfehlungen. Es kommt ganz individuell auf den Bedarf des Hundes an, sodass es sein kann, dass einige Rassen häufiger und andere seltener gebürstet und gekämmt werden sollten. Wichtig ist, jeweils auf die richtige Bürstenart zu achten.

Entscheidung: Welche Arten von Hundebürsten gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen diesen Arten von Hundebürsten:

  • Striegel
  • Zupfbürste
  • Furminator
  • Hundebürste als Staubsaugeraufsatz

Im Folgenden erklären wir dir die verschiedenen Arten und die jeweiligen Vor- und Nachteile. Damit wollen wir dir helfen, die für dich am besten geeignete Hundebürste zu finden.

Was zeichnet einen Striegel aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Der Striegel ist aus Holz und hat sehr weiche Borsten. Mit einer Masche kann man ihn leicht in der Hand festhalten. Dies ermöglicht eine angenehme Pflege des Hundefells. Der Striegel ist bereits aus der Pferdepflege bekannt und hilft Schmutz und lose Haare zu entfernen.

Vorteile
  • Sehr angenehm für Hunde
  • Gut im Handling
Nachteile
  • Entfernt fast keine Haare

Durch den Striegel erhält das Fell einen ganz besonderen Glanz. Zusätzlich hat er eine für den Hund angenehme Massagewirkung, die die Durchblutung fördert.

Das Problem bei einem Striegel liegt in seinen weichen Borsten. Diese eignen sich zwar wunderbar zur Massage des Hundes, jedoch eher weniger für die Schmutzentfernung. Um lose Haare zu entfernen und das Fell wieder zum Glänzen zu bringen, eignet sich der Striegel auf alle Fälle.

Eine Zupfbürste besteht aus einem Bürstenkopf mit feinen Metallborsten, die dabei helfen, lose Haare, Schmutz oder Staub aus dem Fell zu entfernen. Die Zupfbürste eignet sich ideal für Hunde, bei denen das Fell leicht verfilzt, denn sie löst Knoten und verwebte Haare.

Bei Hunden mit viel Unterwolle, nutzt man diese Bürste um das Fell leicht zu entfernen. Darüber hinaus eignet sich diese Bürste auch zur Bekämpfung von Läusen, Milben und Flöhen, da man diesen, mit Hilfe der Zupfbürste, den Nährboden entzieht.

Vorteile
  • Sehr effektiv
  • Gut im Handling
  •  Angenehm, weich
Nachteile
  • Scheitert an starkem Filz

Durch das Entfernen der Unterwolle fühlt sich der Hund viel wohler und man beugt gleichzeitig Hautproblemen vor. Die Zupfbürste ist jedoch nicht für Hunde mit Kurzfell oder Hunde ohne Unterwolle geeignet.

Was zeichnet einen Furminator aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Der Furminator gilt schon lange als kleine Revolution aus Amerika, denn dieser soll bis zu 90% besser, lose Haare reduzieren. Das Entfernen loser Haare hat einen weiteren Vorteil für dein Vierbeiner, denn es regt die Freisetzung hauteigener Fette an, die für ein glänzendes Fell sorgen.

Vorteile
  • Sehr effektiv
  • Gut im Handling
  • Robust verarbeitet
Nachteile
  • Ziept ein wenig
  •  Hat mit Filz Probleme

Gerade für Rassen mit feinem und dichtem Haar eignet sich der Furminator besonders. Der Furminator liegt durch seine ergonomische Form sehr gut in der Hand. Für sehr stark filziger Haar ist der Furminator jedoch nicht geeignet, dieses sollte vorher mit einem Kamm entwirrt werden.

Was zeichnet eine Hundebürste als Staubsaugeraufsatz aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Eine weitere Innovation ist der Staubsaugeraufsatz von Dyson. Dabei setzt man die Bürste einfach nur auf den Staubsauger und saugt die losen Hundehaare vom Tier ein. Diese Variante eignet sich jedoch nicht für jeden Hund.

Vorteile
  • Sehr effektiv
  • Haare werden sofort weggesaugt
Nachteile
  • Sehr laut
  • Schwierig im Handling

Manche Hunde haben Angst vor den lauten Geräuschen eines Staubsaugers, daher sollte man sich langsam herantasten und das Tier vorsichtig an den Aufsatz gewöhnen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Hundebürsten vergleichen und bewerten

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du Hundebürsten gut vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es für dich leichter, einen Überblick zu bekommen und dich für ein passendes und effektives Modell zu entscheiden.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Handling
  • Reinigung
  • Eignung
  • Zinken

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist, ein Modell anhand der Kriterien zu erwerben oder eben nicht.

Handling

Beim Kauf einer Hundebürste solltest du unbedingt darauf achte, wie sich die Bürste im Handling verhält. Ein Faktor dafür wäre zum Beispiel, ob die Bürste ergonomisch geformt ist und gut in der Hand liegt oder mit einer rutschfesten Beschichtung versehen ist.

Die Fellpflege kann schon einige Zeit in Anspruch nehmen, deshalb solltest du darauf achten, dass das Bürsten möglichst angenehm für dich und dein Tier ist.

Reinigung

Ein weiterer wichtiger Faktor ist, wie gut sich deine Bürste reinigen lässt. Denn nichts ist schlimmer, als wenn du deinen Hund stundenlang bürstest, aber fast genauso lange brauchst, um die Bürste wieder von den Haaren zu befreien. Achte also darauf, dass die Haare einfach aus den Borsten zu entfernen sind.

Eignung

Für welche Rasse eignet sich deine Bürste? Achte darauf, wenn du deinem Haustier eine neue Bürste kaufen möchtest. Denn nicht alle Bürsten, eignen sich für alle Arten von Fell. Wir empfehlen daher folgendes:

  • Bürsten und Kämme mit abgerundeten und langen Zähnen sind für langhaarige Hunde am besten geeignet, die noch dazu ein wolliges Fell aufweisen. Würde man dieses Tier mit kurzen Zinken bürsten, dann wäre es unangenehm, da diese Bürsten ziepen und an den Haaren reißen und das Fell zudem verfilzen können.
  • Für drahthaarige und rauhaarige Hunderassen sind kurze gezahnte Hundebürsten sowie Kämme dagegen ideal.
  • Für Hunde mit einer dichten Unterwolle sollte eine Zupfbürste oder grobe Hundebürste zum Einsatz kommen.

Zinken

Die Anzahl und das Material, woraus die Zinken der Bürste bestehen, hat einen maßgeblichen Einfluss darauf, wie angenehm die Bürste für den Hund ist. Bürsten, welche grobe und harte Zinken aus zum Beispiel Metall haben, sind unangenehmer für den Hund, jedoch gibt es einige Fellarten für die diese Art von Bürsten am besten geeignet sind. Für empfindliche Hunde sollte man am besten eine weiche Bürste verwenden.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Hundebürsten

Wie gewöhne ich meinen Hund an die Bürste?

Viele Hunde lieben es gebürstet zu werden, da es für sie wie eine Massage ist. Aber nicht alle Hunde haben Spaß an der Fellpflege oder haben sogar Angst vor der Bürste. Am besten gewöhnt man seinen Hund schon im Welpenalter an die Fellpflege.

Am besten eignet sich dafür ein Tisch, auf den du deinen Hund setzen kannst um es dir und dem Tier bequemer zu machen. Wenn du dich beim Bürsten bücken musst, wird das für dich auf dauer zu anstregend. Beginne anschließend vorsichtig und langsam, deinen Hund zu Bürsten und lass ihn die Bürste kennen lernen und beschnuppern.

Achte darauf, dass dein Hund die Bürste nicht als Spielzeug verwendet, da er sich sonst verletzen kann.

Am Anfang solltest du zur Eingewöhnung nur ein paar Minuten bürsten und dieses von mal zu mal steigern.

Welche Produkte gibt es sonst noch zur Fellpflege?

Zu einer regelmäßigen Fellpflege gehört nicht nur das Bürsten und Kämmen, sondern auch das Baden. Dieses wird aber natürlich nicht ansatzweise so häufig vorgenommen, wie das Bürsten.

Wenn der Hund einmal extrem verdreckt ist, können ein einfaches Hundeshampoo und lauwarmes Wasser Abhilfe schaffen. Wichtig ist jedoch, dass der Hund nicht öfter als ein paar Mal pro Jahr gebadet werden sollte, um seinen natürlichen Schutzfilm der Haut nicht zu beschädigen.

  • Hundeshampoo: Ein gutes Shampoo für den Hund ist individuell auf die Bedürfnisse des Hundes abgestimmt. Hat er eine empfindliche Haut oder reagiert allergisch auf gewisse Stoffe? Auch für diese Fälle gibt es das passende Hundeshampoo, welches besonders sanft zum Fell und zur Haut ist.
  • Reinigungspads: Mit einem feinen Kamm lassen sich beispielsweise sogar die Ohren kämmen, mit der entsprechenden Krallenschere auch die Krallen pflegen. Doch was ist mit den Augen? Dazu gibt es spezielle Reinigungspads, die für die Augenhygiene geeignet und auch konzipiert sind. Sie sind sanft, reizen nicht und lassen sich täglich anwenden, um Speichelreste und vor allem auch Tränenstein zu entfernen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://schnueffelfreunde.de/ratgeber/pflege/fellpflege/

[2] https://mf-tierblog.de/auf-die-richtige-hundebuerste-kommt-es-an/

[3] https://www.vox.de/cms/hundebuersten-im-test-694026.html

Bildquelle: 123rf.com / 27464064

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