Zuletzt aktualisiert: 2. Juli 2021

Die Katze ist in Deutschland eines der beliebtesten Haustiere. Allein im Jahre 2020 gaben 6,18 Millionen Deutsche an, eine Katze zu besitzen (1). Dieser Wert lag höher als in den Jahren zuvor. Die meisten Besitzer haben eine starke Bildung zu ihrem Vierbeiner, weshalb sie sich natürlich Sorgen machen, wenn sie auf einmal nicht mehr fressen.

In diesem Artikel wollen wir dir nicht nur die verschiedenen Gründe nennen, weshalb deine Katze nicht friss, sondern auch was du dagegen tun kannst und ab wann du dringend zum Arzt musst. Außerdem haben wir einige Tipps und Tricks für dich, wie du der Appetitlosigkeit deines Vierbeiners entgegenwirken kannst.




Das Wichtigste in Kürze

  • Wenn Katzen nicht oder nur wenig frisst, kann das eine Reihe an harmlosen Gründen haben. Dazu gehören beispielsweise Stress, Veränderungen, geschmackloses Futter oder eine große Maus zum Mittagessen.
  • Neben den harmlosen Ursachen gibt es auch einige Erkrankungen, die dringend behandelt werden müssen wie beispielsweise Allergien, Magenerkrankungen, Vergiftungen und Tumore.
  • Gesunde Katzen, die nicht fressen können durch einige Tipps und Tricks wieder zum Fressen animiert werden. Oft sind es nur Kleinigkeiten, weshalb dein Vierbeiner Fressen verweigert.

Hintergründe: Was du wissen solltest, wenn deine Katze nicht frisst

Bevor wir dir Maßnahmen sowie Tipps und Tricks zur Behandlung vorschlagen, wollen wir dir zunächst einige Hintergrundinformationen zum Thema liefern. Dafür haben wir die wichtigsten Fragen für dich herausgearbeitet und beantwortet.

Welche harmlosen physischen Gründe gibt es, weshalb deine Katze nicht frisst?

Du musst dir nicht direkt Sorgen machen, wenn deine Katze mal das Fressen verweigert. Dahinter stecken oft erstmal harmlose Gründe. Im Folgenden wollen wir dir die häufigsten physischen Gründe nennen und näher erklären.

  • Noch satt: Eventuell hat der Nachbar deiner Katze schon etwas zum Essen gegeben oder sie hat sich eine Maus gefangen, die noch schwer im Magen liegt. Vielleicht hast du ihr über den Tag auch einfach zu viele Leckerlis zwischendurch gegeben.
  • Rolligkeit: Wenn deine Katze rollig ist kann es sein, dass sie einfach keinen Appetit hat. Davon sind vor allem weibliche Katzen betroffen. Das liegt an den Hormonen, ist aber kein Grund zur Sorge und kann vorkommen.
  • Schnupfen: Deine Katze hat sich draußen einfach ein wenig verkühlt und einen Schnupfen bekommen. Vielleicht ist sie dadurch etwas träge und hat keinen großen Appetit.
  • Alter: Wenn Katzen älter werden lässt ihr Geruchs- und Geschmackssinn nach. Das kann das Futter unattraktiv machen. Außerdem brauchen sie weniger Energie als jüngere Katzen und somit weniger Futter. Das können auch Ursachen sein die dazu führen, dass deine Katze weniger frisst.
  • Medizinische Behandlung: Deine Katze kommt gerade vom Arzt und hat eine Impfung bekommen oder sogar eine OP hinter sich gebracht. Genauso anstrengend und stressig wie das für uns sein kann, kann das auch für deinen Vierbeiner sein. Auch eine Behandlung mit Medikamenten kann dazu führen, dass deine Katze keinen Hunger hat.

Selbstverständlich gibt es noch weitere harmlose physische Ursachen, weshalb deine Katze nicht oder nur wenig frisst. Du solltest jedoch nicht gleich in Panik verfallen, sondern erstmal ruhig bleiben und das Verhalten deine Katze genau beobachten.

Welche harmlosen psychischen Gründe gibt es, weshalb deine Katze nicht frisst?

Neben den physischen Ursachen gibt es auch verschiedene harmlose psychische Ursachen, die dafür verantwortlich sind, dass deine Katze nicht frisst. Diese möchten wir dir im folgenden einmal genauer erklären.

  • Trauer und Einsamkeit: Deine Katze hat gerade eine enge Bezugsperson verloren oder einen Katzenfreund. Das kann auf die Psyche deines Vierbeiners schlagen und der Grund sein, weshalb sie mal nicht in der Stimmung ist zu futtern. Vielleicht ist deine Katze aber auch einfach einsam, weil du viel unterwegs bist oder viel um die Ohren hast.
  • Veränderung: Katzen mögen keine Veränderungen, auch wenn sie noch so unscheinbar wirken. Ein neuer Napf, aus dem sie einfach nicht fressen möchte oder ein ganz neues Futter, was sie einfach nicht mag, können dazu gehören. Vielleicht hast du auch mal ein neues Reinigungsmittel verwendet, was deine Katze als unangenehm empfindet.
  • Ungewohnte Umgebung: Du bist im Urlaub und eine Freundin oder deine Eltern berichten dir, dass deine Katze nicht fressen mag?  Das kann an der neuen Umgebung liegen in der sie gerade ist oder auch an der Person, an die sie sich erst gewöhnen muss. Möglicherweise vermisst sie dich auch einfach.
  • Neue Mitbewohner: Vielleicht ist dein Partner oder deine Partnerin ist gerade mit in deine Wohnung gezogen oder es ist ein Baby dazu gekommen. Das kann stressig für eine Katze sein und sie fühlt sich noch unwohl am Anfang. Auch ein weiteres Haustier kann deiner Katze den Appetit verschlagen, weil sie den Neuzuwachs nicht mag oder er ungewohnt ist.

Wie du siehst, gibt es auch eine Reihe an ganz harmlosen psychischen Gründen, weshalb deine Katze nicht fressen möchte. Wichtig ist, dass du ihr Verhalten beobachtest und einschreitest, sollte sich die Situation nicht ändern oder verschlimmern.

Welche weiteren Symptome können auftreten, wenn deine Katze nicht frisst?

Wenn deine Katze nicht frisst kann dies auch zu weiteren Symptomen führen. Durch die Mangelernährung fehlen dem Tier oft wichtige Nährstoffe, die es für die Erhaltung wichtiger Lebensfunktionen und ihre Gesundheit braucht. Durch eine Mangelernährung können Symptome wie Müdigkeit, Antriebslosigkeit, ein schwaches Immunsystem, Herzmuskelschwäche oder auch Nierenschäden auftreten.

Welche Erkrankung kann dahinter stecken, wenn deine Katze nicht frisst?

Neben den harmlosen physischen und psychischen Ursachen, gibt es auch ernsthafte Erkrankungen, die hinter der Appetitlosigkeit stecken können. Einige können sogar lebensgefährlich sein. Damit du eine Übersicht über mögliche Krankheiten und deren Symptome bekommst haben wir dir einige in der folgenden Tabelle detailliert aufgelistet.

Krankheit Symptome
Allergie / Unverträglichkeit starker Juckreiz, Haarausfall, offene Wunden, Durchfall, Erbrechen (2)
Zahnerkrankung Zähneknirschen, Speicheln, schnelles fressen, Futter fallenlassen, beim Fressen Kopf schief legen (3)
Magenerkrankung Erbrechen, wässriger und weißer Auswurf, gelbgrüner oder blutiger Auswurf (4)
Lebererkrankung Müdigkeit, Fieber, starker Durst, Gewichtsverlust, Speicheln, Verstopfungen, Durchfall, Erbrechen, Gelbsucht, Aggressivität, Zittern, Krämpfe (5)
Chronische Nierenerkrankung Antriebslosigkeit, Gewichtsverlust, starker Durst, hat oft Erkältungen, schlechter Atem, rotes Zahnfleisch, Erbrechen, Krämpfe (6)
Vergiftung Benommenheit, Speicheln, Krämpfe, weite Pupillen, Erbrechen, Durchfall, langsamer Herzschlag (7)
Tumor Durchfall, vergrößerte Organe, Schwellungen, Bewusstseinsstörung, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Orientierungslosigkeit, Funktionsstörungen (8)

Wie du sehen kannst, gibt es einige Anzeichen, die auf eine, teils sogar schwere, Erkrankung hinweisen können. Solltest du eine oder mehrere dieser Symptome bei deinem Vierbeiner bemerken, solltest du sofort zum Arzt gehen und nicht lange warten.

Wie viel sollten Katzen pro Tag essen und trinken?

Katzen fressen in der freien Natur dann, wenn sie Hunger haben oder gerade etwas finden. Hauskatzen werden regelmäßig vom Besitzer gefüttert, daher ist es wichtig ihnen ausreichend zur Verfügung zu stellen.

Wie viel eine Katze am Tag essen und trinken sollte hängt von Faktoren wie Alter, Gewicht, Größe und Aktivität ab. Größere und aktivere Katzen brauchen natürlich mehr, als kleine oder wenig aktive Katzen. Grob geschätzt braucht eine ausgewachsene Katze 300 g Nassfutter.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Katzenfutter. Zum einen das Trockenfutter und zum anderen das Nassfutter. Welches für deine Katze am besten ist, hängt von einigen Faktoren wie der Gesundheit ab. (Bildquelle: Crepessuzette / Pixabay)

Beim Trinken sieht das schon wieder ganz anders aus. Kleine Katzen, die bis zu 2 kg wiegen sollten mindestens 67 ml pro Kilogramm Körpergewicht trinken. Große Katzen, die bis zu 6 kg wiegen brauchen dagegen nur 50 ml pro Kilogramm Körpergewicht. Katzen kommen auch mal mit weniger Wasser aus, da sie es speichern können.

Wie lange hält eine Katze ohne Essen und Trinken aus?

Eine gesunde Katze kann in Notsituationen auch mal einige wenige Tage ohne Trinken und sogar mehrere Wochen ohne Futter auskommen. Das ist jedoch nicht gesund und sollte kein Richtwert sein.

Sollte deine Katze seit 24 Stunden nichts mehr gefressen haben, musst du dringend zum Arzt. Ansonsten kann es zu lebensbedrohlichen Situation kommen und schwere Folgeschäden und sogar bis zum Tod führen.

Deine Katze frisst nicht, aber verhält sich ansonsten normal?

Es gibt einige Situationen, in denen es ganz normal ist, dass eine Katze weniger isst. Beispielsweise brauchen ältere Katzen weniger Energie als jüngere. Aus diesem Grund fressen sie mit den Jahren einfach weniger. Außerdem brauchen auch kastrierte Katzen weniger Energie und brauchen weniger Futter.

Ältere und kastrierte Katzen brauchen weniger Energie.

Wenn deine Katze also gerade erst kastriert worden ist, muss es dich nicht sofort beunruhigen, wenn deine Katze nicht so viel frisst. Des Weiteren kann es auch an einer der oben genannten harmlosen Gründen liegen, weshalb deine Katze zwar nicht frisst, sich aber dennoch normal verhält.

Was ist, wenn deine fettleibige Katze nicht frisst?

Sollte deine Katze 6 kg oder sogar noch mehr wiegen und plötzlich aufhören zu fressen, kann das schnell sehr gefährlich für deinen Vierbeiner werden. Es kann zu einer Leberlipidose kommen. Das ist eine Stoffwechselstörung, die sich zu einer gefährlichen Fettleber entwickeln kann.

Diese kann tödlich sein und sollte sofort behandelt werden. Wenn deine übergewichtige Katze also seit 24 Stunden nichts mehr gegessen hat, musst du umgehend zum Tierarzt und sie durchchecken lassen.

Katze frisst nicht: Was du tun kannst und wann du zum Tierarzt gehen solltest

In diesem Teil des Artikels möchten wir dir einige Maßnahmen vorstellen, die du ergreifen kannst, wenn deine Katze nicht frisst. Zudem geben wir dir Tipps mit auf den Weg, wie du dies vorbeugen kannst.  Außerdem nennen wir die wichtigsten Symptome, bei denen du umgehend den Arzt aufsuchen solltest.

Maßnahmen die du ergreifen kannst

Warum deine Katze gerade nicht frisst, kann verschiedene Ursachen haben. Meistens sind sie harmlos und du kannst mit einigen Tricks deine Katze wieder zum Fressen bringen. Aus diesem Grund wollen wir dir einige Maßnahmen vorstellen, die du selber ergreifen kannst.

Futter überprüfen

Überprüfe das Katzenfutter auf ihre Haltbarkeit. Vielleicht ist es schon abgelaufen, oder einfach nicht mehr frisch. Dazu solltest du auch die Lagerung überprüfen, denn diese ist wichtig, damit das Futter lange frisch bleibt.

Für Nassfutter eignet sich der Kühlschrank zur Aufbewahrung. Auch Trockenfutter sollte kühl, trocken und lichtgeschützt aufbewahrt werden. Vielleicht wurde aber auch die Rezeptur des Futters verändert, was deiner Katze nun nicht mehr schmeckt.

Überprüfe auch regelmäßig den Napf deines Vierbeiners. Nassfutter, das zu lange herumsteht, kann nach einer Zeit ihren Geschmack verlieren und somit uninteressant für deine Katze werden.

Füttern

Biete deiner Katze ihr Lieblingsessen an oder ihre Leckerlis, denen sie eigentlich nicht widerstehen kann. In einigen Fällen reicht das schon aus, um deine Katze wieder zum Fressen zu bringen.

Neues Futter

Eventuell mag deine Katze ihr gewöhnliches Futter nicht mehr, weil sich der Geschmack verändert hat oder sie einfach keine Lust mehr darauf hat. Probiere mal etwas anderes aus. Stelle jedoch nicht von heute auf morgen ihr Futter komplett um, sondern biete erstmal eine kleine Portion an. Schaue dann, wie deine Katze darauf reagiert.

Maul überprüfen

Schaue dir die Zähne und das Gebiss deines Vierbeiners genauer an. Vielleicht Fehlen ihm Zähne oder deine Katze macht gerade einen Zahnwechsel durch. Das sind Gründe, weshalb eine Katze das Fressen verweigert, da sie Schmerzen hat. In so einer Situation könntest du deinem Vierbeiner auch weiches Futter anbieten.

Achte auch unbedingt immer auf die Mundhygiene deiner Katze. Schlechte Mundhygiene begünstigt Zahnfleischentzündungen und Zahnstein. Das sind unangenehme Krankheiten und sollten sofort von einem Tierarzt behandelt werden, bevor sie noch schlimmer werden.

Hitze verhindern

Im Sommer kann es passieren, dass Katzen sich durch die Hitze nicht wohlfühlen. Vor allem in Dachgeschosswohnungen ist es oft auch für uns Menschen sehr unangenehm. Achte deshalb darauf deine Wohnung so kühl wie möglich zu halten, damit sich deine Katze wohlfühlt.

Beobachten

Ganz wichtig: Beobachten. Wenn es einer Katze nicht gut geht, zeigt sie es oft über ihr Verhalten (9). Daher ist es wichtig, dieses genau zu beobachten und je nachdem eine der genannten Maßnahmen anzuwenden. Sollte deine Katze sich von jetzt auf gleich ganz anders verhalten oder du hast das Gefühl es ist irgendwas nicht in Ordnung, solltest du den Tierarzt aufsuchen.

Wann du zum Arzt gehen solltest

Der Arzt muss natürlich nicht gleich kontaktiert werden, wenn deine Katze mal das Leckerli nicht annimmt oder eine Mahlzeit auslässt. Jedoch gibt es Anzeichen, die auf eine gefährliche Erkrankung hinweisen können oder sogar lebensbedrohlich werden können.

Katzen sollten auf keinen Fall länger als 24 Stunden nichts fressen. Das könnte lebensgefährlich werden. Deswegen solltest du so schnell wie möglich zum Tierarzt gehen und die Symptome abklären lassen.

Dazu zählen Durchfall, Erbrechen, starker Durst trotz Appetitlosigkeit, Apathie, Speicheln, Zittern, Krämpfe, Fieber, Müdigkeit und Gewichtsverlust. Generell gilt: Lieber frühzeitig zum Arzt gehen, damit Folgeschäden und eventuell lebensbedrohliche Situationen verhindert werden können.

Was hilft bei psychischen Ursachen?

Wie du bereits weißt, gibt es einige psychische Ursachen, weshalb deine Katze nur wenig oder gar nicht frisst. Dagegen können einige Maßnahmen helfen, damit sich dein Vierbeiner wieder besser fühlt. Als Erstes wäre ein Rückzugsort für deine Katze ganz wichtig. Beispielsweise ein Katzenbaum oder ein anders kleines Versteck.

Vor allem, wenn du gerade umgezogen bist oder neue menschliche oder tierische Mitbewohner dazu gekommen sind. Manchmal möchte sie einfach mal für sich sein. Das Lieblingsspielzeug deiner Katze kann ihr auch etwas Vertrautheit geben und sich schneller an die neue Situation gewöhnen.

Was ebenso gut helfen kann, ist einfach viel Aufmerksamkeit und Nähe. Gerade, wenn deine Katze gestresst ist oder vielleicht gerade seinen besten Kumpel verloren hat, können Streicheleinheiten und ausgiebiges Kuscheln Wunder bewirken. Falls deine Katze sich aber eher von dir abwendet, lasse sie allein.

Kuschel- und Streicheleinheiten können deine Katze beruhigen und glücklich machen. Vor allem, wenn sie sich einsam fühlen oder gestresst sind. (Bildquelle: Darkmoon_Art / Pixabay)

Einige Katzen fühlen sich einsam, weil sie entweder keine Gleichgesinnten haben oder du einfach zu viel zu tun hast. Dagegen kann vielleicht eine weitere Katze Abhilfe schaffen. Es kann aber auch passieren, dass deine Katze keine andere Katze im Haushalt zulässt. Ein Versuch wäre es jedoch Wert, falls deine Katze viel allein ist.

Wie kann ich Appetitlosigkeit bei der Katze vorbeugen?

Es gibt einige Tipps und Tricks, die dir dabei helfen können, dass deine Katze den Appetit nicht verliert. Natürlich nur, wenn deine Katze keine Erkrankungen hat. Verwende am besten immer den Lieblingsnapf von deiner Katze. Das ist die Gewohnheit und eine Veränderung könnte sie stressen.

Futterpuzzle bringen Abwechslung und Spaß beim Fressen.

Auch eine Futterumstellung sollte über mehrere Wochen stattfinden, anstatt von heute auf morgen. Das kann zur Verweigerung von Fressen führen. Leckerlis zwischendurch sind wichtig, sollten aber nicht ständig verfüttert werden. Setzte auf regelmäßige Mahlzeiten am Tag und nur vereinzelte auf Lieblingssnacks.

Eine weitere Möglichkeit wäre ein Futterpuzzle. Damit kann dein Vierbeiner spielerisch fressen. Du kannst das Trockenfutter beispielsweise im Kreis auslegen oder in leere Toilettenpapierrollen füllen und diese nebeneinander aufstellen. Das sorgt nicht nur für Spaß und Abwechslung beim Fressen, sondern kann sich auch nachhaltig positiv auf die Gesundheit deiner Katze auswirken (10)

Fazit

Wenn deine Katze nicht frisst, gibt es einige Maßnahmen sowie Tipps und Tricks, die du anwenden kannst, damit sie wieder normal frisst. Es steckt nicht immer eine ernste Erkrankung dahinter, trotzdem solltest du deine Katze und ihr Verhalten genau beobachten und im Notfall einschreiten.

In einigen Fällen kann die Appetitlosigkeit auch eine Folge einer Erkrankung sein. Achte auf weitere Symptome und gehe lieber frühzeitig zum Tierarzt, als zu später. Wenn deine Katze nicht frisst, kann das auch lebensbedrohlich werden, vor allem bei alten oder vor erkrankten Katzen. Deshalb solltest du es nicht auf die leichte Schulter nehmen, wenn deine Katze nicht frisst.

Bildquelle: Ludemeula Fernandes / Unsplash

Einzelnachweise (10)

1. Arbeitsgemeinschaft Verbrauchs- und Medienanalyse November 2020, zitiert nach statista.com. Haustierbesitzer in Deutschland nach Anzahl von Katzen im Haushalt von 2017 bis 2020. Abgerufen am 09.05.2021
Quelle

2. med.vetmed.uni-muenchen.de: Katzenallergien. o.A., o.J.
Quelle

3. dr-hoech.de: FORL, die häufigste Zahnerkrankung der Katze. Dr. Maike Höch, o.J.
Quelle

4. tierklinik.de: Magenerkrankungen. o.A., o.J.
Quelle

5. tierheilpraktikerin-nehls.de: Leberkrankheiten. Claudia Nehls, o.J.
Quelle

6. drhoelter.de: Chronische Niereninsuffizienz bei Katzen. Dr. Hölter Tierärzteteam, 27.08.2019
Quelle

7. Stelow E. Behavior as an Illness Indicator. Vet Clin North Am Small Anim Pract. 2020 Jul;50(4):695-706. doi: 10.1016/j.cvsm.2020.03.003. Epub 2020 Apr 23. PMID: 32334908.
Quelle

8. petdoctors.at: Lymphosarkom: Ursachen, Symptome und Therapiemöglichkeiten. o.A., 31.07.2020
Quelle

9. tierschutzverein-freudenstadt.de: Vergiftungen: Häufige Vergiftungen bei Hund und Katze. o.A., o.J.
Quelle

10. Dantas LM, Delgado MM, Johnson I, Buffington CT. Food puzzles for cats: Feeding for physical and emotional wellbeing. J Feline Med Surg. 2016 Sep;18(9):723-32. doi: 10.1177/1098612X16643753. Epub 2016 Apr 21. PMID: 27102691.
Quelle

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Arbeitsgemeinschaft Verbrauchs- und Medienanalyse November 2020, zitiert nach statista.com. Haustierbesitzer in Deutschland nach Anzahl von Katzen im Haushalt von 2017 bis 2020. Abgerufen am 09.05.2021
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med.vetmed.uni-muenchen.de: Katzenallergien. o.A., o.J.
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Wissenschaftlicher Artikel
dr-hoech.de: FORL, die häufigste Zahnerkrankung der Katze. Dr. Maike Höch, o.J.
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Wissenschaftlicher Artikel
petdoctors.at: Lymphosarkom: Ursachen, Symptome und Therapiemöglichkeiten. o.A., 31.07.2020
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Wissenschaftlicher Artikel
tierschutzverein-freudenstadt.de: Vergiftungen: Häufige Vergiftungen bei Hund und Katze. o.A., o.J.
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Wissenschaftlicher Artikel
Dantas LM, Delgado MM, Johnson I, Buffington CT. Food puzzles for cats: Feeding for physical and emotional wellbeing. J Feline Med Surg. 2016 Sep;18(9):723-32. doi: 10.1177/1098612X16643753. Epub 2016 Apr 21. PMID: 27102691.
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