Als Besitzer einer Haustierkatze kann das Verantwortungsgefühl schnell mal in den Hintergrund geraten. Neben dem Herumtollen und Spielen wird oft vergessen, dass auch Katzen nicht vor Krankheiten und Verletzungen gefeit sind. Eine besondere Gefahr besteht dabei dadurch, dass sie im Vergleich zu Menschen deutlich leiser bzw. auch still leiden.

Falls deiner Katze etwas zustoßen sollte, ist ein Besuch beim Tierarzt in den meisten Fällen unausweichlich. Um deinem Haustier eine rasche Genesung zu ermöglichen, müssen die oft aufwendigen Behandlungen auch bezahlt werden. Häufen sich diese Situationen, können dabei hohe, ernstzunehmende finanzielle Belastungen hervorgehen.

Anhand unseres Katzenversicherung Test 2019 wirst du umfassend informiert, um dich und deine Katze in solchen Fällen ausreichend abzusichern. Durch diesen von uns verfassten Artikel verraten wir dir nicht nur wichtige Eckdaten, sondern auch worauf du vor dem Abschluss unbedingt achten solltest. Um die Entscheidung zu erleichtern, haben wir ausgewählte Tarife genauer betrachtet.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Katzenversicherung schützt dich und dein Haustier. Während dein Tier gesund gepflegt wird, halten sich die erforderlichen Kosten in Grenzen.
  • Der Versicherungsschutz wird in Form von regelmäßig zahlbaren Prämien ermöglicht. In einzelnen Fällen kann jedoch auch ein Selbstbehalt erforderlich sein.
  • Vor dem Abschluss einer Katzenversicherung solltest du wesentlichen Informationen rund um dein Tier kennen. Das Alter, die Rasse sowie die medizinische Vorgeschichte können die Höhe deiner Prämien nachhaltig beeinflussen.

Katzenversicherung Test: Die Favoriten der Redaktion

Die beste Katzenversicherung mit hohem Leistungsumfang

Mit der Katzenversicherung von Petplan sind dir und deinem Haustier beim Leistungsumfang so gut wie keine Grenzen gesetzt. Während alle Tarife Behandlungen bis zum dreifachen GOT-Satz abdecken, erhältst du ab den höheren Tarifen eine Abdeckung vieler weiterer Behandlungsmöglichkeiten.

Die Abdeckung aller GOT-Gebührensätze ermöglicht auch die Kostendeckung bei besonders schwierigen Eingriffen Sollte deine Katze beispielsweise eine  Lasertherapie oder einen Herzschrittmacher benötigen, kann Petplan dir die Kosten zurückerstatten. In allen Behandlungsfällen ist ein Selbstbehalt von 20 % erforderlich.

Die beste Katzenversicherung mit hohem Komfort

Mit der Katzenversicherung von Helvetia musst du keine Einschränkungen und Abweichungen in Bezug auf dein Haustier befürchten. Eine Unterschrift bei dem Schweizer Unternehmen zahlt sich somit sowohl für dich als auch dein Tier aus. Während einerseits keine rassespezifischen Erkrankungen ausgeschlossen werden, gibt es auch einheitliche Prämien für alle Rassen.

Falls du mit deinem Tier oft im Ausland unterwegs bist, kann sich ein Abschluss bei Helvetia ebenfalls als Glücksgriff erweisen. Mit dem integrierten Auslandsschutz kannst du dein Tier nicht nur in Europa, sondern weltweit ohne Bedenken mit auf Reise nehmen. Bei der maximalen Dauer ist dabei ebenfalls das ganze Kalenderjahr berücksichtigt.

Die beste Katzenversicherung mit hoher Kundenorientierung

Die Katzenversicherung von Allianz bietet Kunden aller Tarife eine Menge vorteilhafter Rahmenbedingungen. Dazu gehören beispielsweise ein ganzjähriger Auslandsschutz sowie eine freie Auswahl des behandelnden Tierarztes.

Im Falle von Unklarheiten stehen vonseiten der Allianz spezielle Angebote des Kundenservice zur Verfügung. Neben spezifischen Auskunftstelefonnummern kannst du deine Rechnungen bzw. deine Kundendaten auch problemlos unterwegs mit der hauseigenen „Gesundheits“-App verwalten.

Die Katzenversicherung von Petprotect

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Katzenversicherung abschließt

Bevor du eine Versicherung für deine Katze abschließt, solltest du unbedingt die Antworten auf die häufigsten Fragen in diesem Zusammenhang kennen. Diese haben wir in den nachfolgenden Absätzen übersichtlich für dich dargestellt.

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Welche Vorteile bringt eine Katzenversicherung mit sich?

Mithilfe einer Katzenversicherung kannst du dich und deinen Kater optimal gegen hohe Tierarztkosten absichern. Obwohl sich die Kosten im Vergleich zu anderen Haustieren in deutlich niedrigeren Bereichen befinden, kann auch eine Operation der Katze eine hohe Tierarztrechnung verursachen. Auch Behandlungen in geringem Ausmaß können in Kombination sehr teuer werden.

Neben Operationen werden viele weniger umfangreiche Vorgänge von deiner Katzenversicherung ebenfalls abgedeckt. Dazu gehören beispielsweise Blutuntersuchungen, allgemeine Gesundheitsuntersuchungen, oder Vorsorgemaßnahmen wie Impfungen. (Bildquelle: unsplash.com / Pauline Loroy)

In welchem finanziellen Ausmaß Leistungen des Tierarztes berücksichtigt werden, hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab. Neben einer hohen Anzahl an Versicherungen hast du auf individueller Basis verschiedene Tarife zur Auswahl. In der Regel bieten jeweils drei unterschiedliche Tarifgruppen höhere Deckungssummen mit steigenden Prämien an.

Was kostet eine Katzenversicherung?

Wie bereits angesprochen gibt es eine breite Tarifauswahl, die dir die Option der besten Versicherung für dich und deine Katze ermöglichen soll. Abhängig von Anbieter und Staffelung wirst du hier unterschiedliche Preise vorfinden, welche oft von Leistungsumfang und anderen Aspekten abhängig sind.

Aufgrund seiner geringen Größe können Katzen bereits ab monatlichen Prämien in der Größenordnung von etwa zehn Euro versichern lassen. Die genaue Summe hängt dabei von verschiedene Faktoren ab.

Neben Anbieter und Tarif sind auch Aspekte wie die Tierrasse oder das Alter entscheidend. Ist dein Tier ein Freigänger und keine Wohnungskatze, beeinflusst dies ebenfalls die Höhe der Prämien.

Welche Unternehmen bieten Katzenversicherungen an?

Ist die Katzenversicherung beschlossene Sache, muss nur noch der passende Tarif für dich und dein Haustier gefunden werden. Eine Vielzahl von Unternehmen ermöglichen dir hierfür die Auswahl einen ihrer drei Tarife.

Neben speziellen Tierversicherungen gibt es hierbei auch größere Versicherungsunternehmen, welche Tiere zu einem ihrer Teilbereiche gemacht haben.

Name der Versicherung Art der Versicherung
Agila Auf Tiere spezialisiert
Petplan Auf Tiere spezialisiert
Allianz Allgemeines Versicherungsunternehmen
Helvetia Allgemeines Versicherungsunternehmen
Uelzener Allgemeines Versicherungsunternehmen

Anhand dieser Unternehmen hast du die Möglichkeit, diverse Tarife zu vergleichen, die potenziell auf dich und dein Haustier abgestimmt sind.

Solltest du auf Nummer sicher gehen wollen, empfiehlt sich ein Tarif, welcher über die Abdeckung von Operationskosten hinausgeht. Dies ist allerdings, wie bereits angesprochen, meist erst mit höheren Tarifen möglich.

Welche Kosten können durch eine Katzenversicherung abgedeckt werden?

Wie zuvor thematisiert, ermöglicht der Basisschutz einer Katzenversicherung die finanzielle Abdeckung anfallender, operativer Behandlungen.

Mit steigenden Tarifen können jedoch auch zusätzliche Behandlungsmöglichkeiten abgedeckt werden. Hierzu gehören vor allem ambulante bzw. stationäre Behandlungen, welche in Basistarifen nur für postoperative Zeiträume reserviert ist.

Ambulante und stationäre Behandlungen ohne Zusammenhang mit einer Operation tendenziell erst ab höheren Tarifen ermöglicht. Dazu gehören beispielsweise die Behandlung von Schnittverletzungen, Diabetes oder einer Magen-Darm-Erkrankung. (Bildquelle: unsplash.com / Yerlin Matu)

Ebenso wie Menschen sollten auch Tiere im Idealfall gesundheitsvorsorgende Behandlungen durchführen lassen.

Um diese finanziell abdecken zu lassen, musst du im Normalfall ebenfalls auf eine höhere Tarifgruppe zurückgreifen.

Sollten diese Maßnahmen nicht allzu oft vorkommen, empfiehlt sich alternativ auch der Grundschutz in Kombination mit der selbstständigen Zahlung.

Durch die vergleichsweise deutlich günstigeren Behandlungsvorgängen halten sich die Kosten dabei in Grenzen.

Welche Kosten werden durch eine Katzenversicherung nicht berücksichtigt?

Obwohl eine Katzenversicherung dir und deinem Haustier einige Vorteile verschaffen kann, sind gewisse Grenzen in Bezug auf die finanzielle Abdeckung vorhanden.

Gewisse Vorgänge werden, unabhängig davon welche Versicherung du auswählst, nicht berücksichtigt. Die nachfolgende Aufzählung liefert dir einen umfangreichen Überblick.

  • Ernährung: Sollte deine Katze auf spezielle Diäten angewiesen sein, kannst du das benötigte Spezialfutter im Normalfall nicht rückerstatten lassen. Dies gilt auch im Falle einer längerfristigen, medizinischen Notwendigkeit.
  • Alltäglicher Bedarf: Gebrauchsgegenstände, welche deine Katze im Alltag bzw. Bedarfsfall benötigt, können durch Versicherungen ebenfalls nicht abgedeckt werden. Dazu gehört neben Shampoos beispielsweise auch wetterbedingte Kleidung.
  • Alternative Eingriffe: Ebenso wie bei Menschen greifen Operationen kosmetischer Natur tendenziell nicht im Rahmen einer Katzenversicherung. In diesem Fall wäre dies beispielsweise der Eingriff zur Herstellung des Rassestandards.

Im direkten Vergleich können diesbezüglich jedoch auch im direkten Vergleich Abweichungen zwischen den einzelnen Anbietern auftreten. Im Zweifelsfall lohnt sich somit die direkte Erfragung der Leistungsgrenzen.

Kann ich meine Katze trotz Vorerkrankung versichern lassen?

Für viele potenzielle Kunden stellt die Aufnahme bei einer Vorerkrankung ein wichtiges Kriterium für eine Katzenversicherung dar.

Sollte dies in deinem Fall ebenfalls zutreffen, gibt es dafür leider keine eindeutige Antwort. Ob dich deine ausgewählte Versicherung unter Vertrag nehmen kann, hängt von der individuellen Ausrichtung des Unternehmens ab.

Im Falle einer Vorerkrankung können Katzenversicherungen unterschiedlich mit individuellen Fällen vorgehen. Neben der Antragsablehnung und der Risikoübernahme kann auch die Annahme mit Risikozuschlag erfolgen. (Bildquelle: unsplash.com / kitsanoo)

Um in deinem Fall die richtigen Informationen zu erhalten, ist die direkte Kontaktaufnahme mit den Versicherungsanbietern die wohl beste Lösung. In einigen Situationen ist die Regelung grundsätzlich einheitlich. Sollte dein Haustier an einer chronischen Erkrankung, welche dauerhaft Medikamente und Untersuchungen erfordert, ist eine Versicherung generell ausgeschlossen.

Können auch ältere Katzen bei der Katzenversicherung berücksichtigt werden?

Sollte deine Katze bereits etwas in die Jahre gekommen sein, kann sich die Suche nach einem passenden Versicherungsschutz tendenziell schwieriger gestalten.

Im hohen Alter steigt die Anfälligkeit der Tiere für Krankheiten deutlich an. Da hierbei auch schwerwiegende Erkrankungen wie Diabetes und Nierenschwäche keine Seltenheit darstellen, lehnen einige Versicherungen das Risiko ab.

Grundsätzlich beginnt dieses gesundheitliche Risiko ab einem Alter von 7 Jahren. Während einige Anbieter dieses Alter als Höchstgrenze festgelegt haben, haben andere Versicherungen keine Altersbegrenzung festgelegt. Unabhängig von deiner Auswahl musst du jedoch beachten, dass die Prämien deutlich höher werden bzw. auch öfter eine Selbstbeteiligung gefordert wird.

Kann eine Katzenversicherung auch für zwei oder mehr Katzen abgeschlossen werden?

Sollte in deinem Haushalt mehr als eine Katze herumtollen, steigt neben dem Spielspaß auch das Verletzungs- bzw. Kostenrisiko an.

Um diesem Problem entgegenzuwirken, ist ein Versicherungsabschluss für jedes deiner Haustiere empfehlenswert. Welche Konditionen in diesem Zusammenhang geboten werden, kann unter den Anbietern variieren.

Solltest du mehrere Tiere versichern wollen, lohnt sich ein Anbietervergleich. In diesem Fall kann sowohl ein Mengenrabatt als auch ein Risikozuschlag die Folge sein.

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Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Katzenversicherungen vergleichen und bewerten

Suchst du noch den passenden Tarif für dich und deine Katze, können verschiedene Aspekte zum Vergleich herangezogen werden. Dabei handelt es sich um

  • Höhe der monatlichen Prämien
  • Leistungsgrenze
  • Auslandsschutz
  • Höhe der Wartezeit
  • Freie Arztwahl
  • Berücksichtigte Leistungen
  • Höhe des Selbstbehalts
  • Altersbeschränkungen

In den nachfolgenden Absätzen gehen wir auf die einzelnen Aspekte genauer ein und verraten dir, worauf du dabei achten solltest. Danach sollte der Vertragsabschluss mit dem richtigen Tarifsatz kein Problem für dich darstellen.

Höhe der zu zahlenden Prämien

Der wohl wichtigste Aspekt aus deiner Sicht wird die Höhe der Beiträge sein. Im Normalfall kannst du selbst entscheiden, in welchen Zeitraum du die anfallenden Prämien bezahlst.

Jedoch solltest du vor deiner Unterschrift unbedingt diesbezüglich Anbieter vergleichen. Trotz augenscheinlich geringer, inhaltlicher Unterschiede können Tarife hohe preisliche Variationen aufweisen.

Höhere Prämien sind oft mit einem umfangreicheren Leistungsumfang verbunden.

In diesem Zusammenhang ist es somit wichtig, dass du über die gesundheitlichen Bedürfnisse deiner Katze Bescheid weißt. So bist du in der Lage, Tarife so zu vergleichen, dass du die bestmögliche Behandlung für dein Tier zu einem optimalen Preis erhältst.

Leistungsgrenze

In Kombination mit den zu zahlenden Prämien solltest du auch das Kriterium der finanziellen Höchstsumme nicht außer Acht lassen. Solltest du den Grundtarif eines Anbieters wählen, können dadurch jährlich im Schnitt bis zu zwei Operationen abgedeckt werden. Sollte dir dieser Umfang ein zu großes Risiko darstellen, ist ein höherer Tarif die wohl passendere Option.

Bei einigen Versicherungsanbietern kann die Leistungssumme auch Staffelungen in Bezug auf die ärztlichen Leistungen beinhalten. Dies bedeutet, dass spezielle Behandlungen nur einen bestimmten Prozentsatz der Höchstsumme ausmachen dürfen. (Bildquelle: pexels.com / rawpixel.com)

Wie hoch die maximale, von dir ausschöpfbare Summe der Tierarztbehandlungen tatsächlich ist, kann von Anbieter zu Anbieter variieren. Im Normalfall beträgt dieser Rahmen etwa 10.000 € in der höchsten Tarifgruppe. Für vergleichsweise höhere Prämien gibt es auch Anbieter, die dir hier keine Grenzen auferlegen.

Schutz im Ausland

Im Falle von etwaigen Reisen ins Ausland sollte auch das geografische Ausmaß deiner Katzenversicherung berücksichtigt werden. Ist dein Kater stets mit dir auf Urlaub, sollte die Versicherung im Idealfall auch dort greifen.

Abhängig vom jeweiligen Anbieter kannst du hier unterschiedliche Berücksichtigungen vorfinden, die auch innerhalb der eigenen Tarife variieren können.

Grundsätzlich solltest du im Falle einer einjährigen Vertragslaufzeit mindestens zwei Monate Abdeckung im Ausland erhalten. In einigen Fällen bieten Versicherungen diesbezüglich auch Tarife ohne Beschränkungen an.

Aufgrund diverser bürokratischer Umstände sowie abweichenden Sicherheitsstandards kann der Schutz außerhalb Europas etwas geringer ausfallen.

Höhe der Wartezeit

Bei der Auswahl des passenden Tarifs ist die Wartezeit ebenfalls ein wichtiges Kriterium für potenzielle Kunden. Dies bezieht sich auf den Zeitraum von der Rechnungseinreichung bis zur Refundierung der Kosten.

Obwohl deine Versicherung bereits am Tag der Unterschrift greift, erhältst du die Beträge deiner Arztrechnung nicht sofort zurückbezahlt.

Eine Katzenversicherung ohne Wartezeit ist nicht möglich.

Diese Maßnahme dient der Versicherung, um sich im Falle von akuten bzw. bereits bestehenden Krankheitsfällen zu schützen.

Abhängig vom jeweiligen Anbieter musst du hierbei mit einem Zeitraum von einem bis drei Monaten rechnen. Erkrankungen, die während der Wartezeit auftreten, können nicht berücksichtigt werden.

Freie Arztwahl

Solltest du bereits vor dem Abschluss der Versicherung öfter bei einem Tierarzt gewesen sein, ist dieses Kriterium unter Umständen auch nicht unwesentlich.

Falls du und deine Katze bereits mit einem bestimmten Veterinär ein Vertrauensverhältnis geschaffen haben, solltest du diesen Punkt nicht außer Acht lassen. Nicht alle Versicherungen gehen auf diesen Wunsch ein.

Einige Versicherungen nehmen es mit der Tierarztwahl etwas genauer und legen Einschränkungen fest. Dies liegt daran, dass eine Kooperation zwischen dem Anbieter und ausgewählten Tierärzten besteht. (Bildquelle: 123rf.com / Eduardo Gonzalez Diaz)

Um deiner Katze die bestmögliche Behandlung zu ermöglichen, solltest du dich vor dem Abschluss unbedingt danach erkundigen, ob dieser Aspekt berücksichtigt wird. Eine neue, ungewohnte Umgebung kann für dein Tier unter Umständen zu einer Belastung werden, die eine Zusammenarbeit erschweren bzw. unmöglich machen kann.

Berücksichtigte Leistungen

Wie bereits angesprochen, können Katzenversicherungen auch andere Leistungen als Operationen berücksichtigen. Generell erhältst du allerdings erst mit höheren Tarifen Zugriff auf diese Vorteile. Welche Leistungen in welchem Ausmaß abgedeckt werden können, ist vom jeweiligen Anbieter und seiner Tarifstaffelung abhängig.

Abgesehen von Operationen und stationären Behandlungen kann dir eine Tierkrankenversicherung auch die Finanzierung weiterer, speziellerer Behandlungsformen ermöglichen. Bevor du dir jedoch einen umfangreicheren Tarif zulegst, solltest du dir bewusst sein, ob auch wirklich ein Bedarf besteht. Je höher der Leistungsumfang, umso höher werden deine Prämien ausfallen.

Behandlungsart Beispiele
Bildgebende Verfahren MRT, Röntgen
Alternative Behandlungsmethoden Homöopathie, Akupunktur
Zahnbehandlungen Gebissreinigungen, Wurzelbehandlungen, Zahnexktraktion

Höhe des Selbstbehalts

Auch wenn du durch deine Katzenversicherung den Großteil der Kosten zurückbekommst, können Anbieter auch eine sogenannte Selbstbeteiligung in ihr Angebot inkludieren. Dies bedeutet, dass du in bestimmten Fällen einen Teil der Behandlungskosten selbst entrichten musst. Ob du mit einer Selbstbeteiligung rechnen musst, kann von folgenden Kriterien abhängen:

  • Versicherungsanbieter
  • Tarifgruppe
  • Alter des Tieres
  • Medizinische Vorgeschichte des Tieres

Im Normalfall verlangen Versicherungen einen branchenüblichen Selbstbehalt in der Höhe von 20 % jeder einzelnen Behandlung.

Sollte die Selbstbeteiligung allerdings nicht durch die Konditionen des Tarifs bestimmt werden, kann der Betrag auch höher oder tiefer ausfallen. Im Zweifelsfall empfehlen wir dir diesbezüglich die Kontaktaufnahme mit den jeweiligen Versicherungsanbietern.

Altersbeschränkungen

Im Zusammenhang mit einer Versicherung spielt das Alter deiner Katze eine wesentliche Rolle. Neben der Höhe der Prämien sowie der Eignung für bestimmte Tarifgruppen, entscheidet sich hierdurch auch, ob die Katze mit hohem Risiko bzw. gar nicht mehr versichert werden kann.

Grundsätzlich ist die Versicherung deiner Katze ab dem dritten Lebensmonat möglich.

Das Alter deines Tieres entscheidet auch über die Nutzungsdauer eines Tarifs. Solltest du deinen Kater beispielsweise über den Basistarif versichert haben, wirst du ab einem gewissen Alter den nächsthöheren Satz wählen müssen.

Der höchste Tarif kann ebenfalls tendenziell nur bis zu einem bestimmten Zeitraum in Anspruch genommen werden. Das Höchsalter liegt hier oft bei sieben bzw. zehn Jahren.

In Ausnahmefällen ist auch eine Versicherung bis zum Ableben möglich. Hierbei musst du allerdings auch stetig wachsende Prämien in deine Planung aufnehmen.

Trivia: Was du sonst noch über Katzenversicherungen wissen solltest

In den nachfolgenden Absätzen wollen wir dir abschließend noch weitere Zusatzinformationen zum Thema Katzenversicherung mitgeben. Solltest du dein Haustier bereits versichert haben, kannst du hier unter Umständen wertvolle Kenntnisse mitnehmen.

Wie kann ich meine Katzenversicherung kündigen?

Die Kündigung einer Katzenversicherung kann prinzipiell auf drei verschiedene Arten erfolgen:

  • E-Mail
  • Post
  • Antrag auf der Website

Eine telefonische Kündigung kann aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht durchgeführt werden. Die genauen Rahmenbedingungen kannst du jedoch per Telefon erfragen bzw. auf der Website deiner Versicherung einlesen.

Ebenso wie bei anderen Versicherungen musst du auch hier eine Kündigungsfrist beachten.  Im Idealfall führt der zeitliche Ablauf zu einer fristgerechten Kündigung mit Vertragsende.

Wie kann ich Rechnungen bei meiner Katzenversicherung einreichen?

Um die Behandlungskosten für deine Katze zurückzubekommen, müssen die erhaltenen Tierarztrechnungen von dir eingereicht werden.

Im Normalfall kannst du dies über die Website deiner Versicherung durchführen. Dabei sollte sowohl die Honorarnote vollständig lesbar als auch erforderliche Zusatzdaten deinerseits verfügbar sein.

Alternativ kannst du deinen Honorarnoten auch per Post bei der Versicherung einreichen. Eventuelle Versandkosten können dabei allerdings nicht übernommen werden. (Bildquelle: 123rf.com / pakete)

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1]  https://www.katzennothilfe.de/katzenversicherung-lohnt-sich/

[2] https://www.kuendigungsschreiben-vorlage.de/tierversicherung-kuendigen/

[3] https://www.t-online.de/leben/familie/id_49596100/kastration-bei-katzen-diese-kosten-kommen-auf-sie-zu.html

Bildquelle: 123rf.com / andreykuzmin

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