Willkommen bei unserem großen Nagerhaus Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Nagerhäuser. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Nagerhaus zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Nagerhaus kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Sowohl online als auch in Tierfachgeschäften und Baumärkten findest du eine riesige Auswahl an Nagerhäusern.
  • Die optimale Größe hängt in erster Linie davon ab, wie groß sein Bewohner ist bzw. seine Bewohner sind.
  • Die häufigsten Materialen sind Holz, Ton und Plastik, vereinzelt findest du auch Modelle aus Keramik. Was die Gestaltung des Nagerhauses angeht, gibt es ebenfalls eine große Vielfalt.

Nagerhaus Test: Das Ranking

Platz 1: Elmato 12811 Meerschweinstation Freddy

Platz 2: Kerbl 82852 Nagerhaus

Platz 3: Trixie 62391 natura Kleintierhaus

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Nagerhaus kaufst

Wieso ist ein Nagerhaus so wichtig ?

Ob du Mäuse, Ratten oder Hamster hältst, Chinchillas oder größere Nager wie beispielsweise Zwergkaninchen: Alle diese Nagetiere sind von Natur aus Höhlenbewohner.

Sie verwenden diese als Rückzugsort und als Schlafplatz,  aber auch als Versteck für erbeutete Nahrungsvorräte. Wenn man sich das vor Augen führt, wird deutlich, warum ein passendes Nagerhaus so wichtig für glückliche und ausgeglichene Nager ist.

Wenn es draußen mal etwas unruhiger ist, bietet es dem kleinen Nager Sicherheit und Ruhe. Daher ist besonders wichtig, dass das Nagerhaus in einer ruhigen Ecke des Käfigs platziert wird, damit es seinen Zweck erfüllen kann.

Es wird außerdem gerne als Lager für angelegte Futtervorräte verwendet. Achte deswegen unbedingt darauf, dass es groß genug für dein Tier ist. Der Eingang des Hauses sollte groß genug sein, dass der Nager bequem hineinkommt – und zwar auch mit dicken Backen.

Vor dem Kauf eines Nagerhauses solltest du dich auf jeden Fall über das typische Verhalten deiner kleinen Mitbewohner informieren. So unterschiedlich die verschiedenen Nager sind, so unterschiedlich sind auch die Ansprüche an ihr Nagerhaus.

Gerade zu kleine Unterkünfte führen leicht zu Stress bei den Tieren und bringen Verhaltensauffälligkeiten mit sich.

Wie groß sollte ein Nagerhaus sein?

Die ideale Größe deines Nagerhauses hängt vor allem von der Größe und der Anzahl seine Bewohners ab. Kleiner als 15 x 15 x 15 cm sollte es aber auf keinen Fall sein.

Eine Übersicht über die empfohlenen Mindestmaße des Nagerhauses findest du hier:

Tiere Mindestgröße (B x T x H)
Mäuse 15 x 15 x 15 cm
Hamster, Ratten, Meerschweinchen 20 x 15 x 15 cm
Chinchillas, Degus 30 x 20 x 20 cm
Zwergkaninchen 45 x 25 x 20 cm

Falls der Platz im Käfig es hergibt, freuen sich die kleinen Nager übrigens auch sehr darüber, wenn du ihnen mehr als ein Nagerhaus zur Verfügung stellst. Hamster können dann zum Beispiel ein Haus als Rückzugs- und Schlafplatz und ein Haus als Lager für Essenvorräte verwenden.

Das gilt auch, wenn in dem Käfig mehrere Tiere wohnen. Vor allem bei Kaninchen sollte jedes Tier ein eigenes Schlafhäuschen bekommen. Empfehlenswert ist es bei ihnen außerdem, wenn das Nagerhaus zwei Eingänge hat, sodass die Kaninchen hindurch gehen können. Das vermeidet Stress bei den Kaninchen, da sie sich sonst leicht in die Enge getrieben fühlen.

Wie sollte ein Nagerhaus aufgebaut sein?

Ideal ist es, wenn das Haus nach unten hin offen ist, damit die kleinen Nager sich einbuddeln können. Besonders wichtig ist das bei Mäusen  und Hamstern.

Auch ein flaches Dach ist gut, da dadurch eine weitere Ebene im Käfig entsteht. Die Tiere nutzen sie gerne zum Klettern und um eine gute Aussicht zu bekommen. Spitzdächer sind daher eher ungeeignet.

Hamster schaut aus Häuschen

Die meisten Nagerarten leben in der freien Wildbahn in Höhlen. Deswegen brauchen auch ihre gezähmten Artgenossen einen artgerechten Unterschlupf. (Bildquelle: 123rf.com / 89128450)

Wenn das Dach zusätzlich sogar noch abnehmbar ist, erleichtert das die Reinigung und die tägliche Suche nach vergrabenen Lebensmittel-Vorräten sehr.

In der Natur verstecken Nagetiere sich selbst und natürlich auch ihre Nahrungs-Beute in komplizierten unterirdischen Kammer-Systemen. Für eine artgerechte Haltung ist es daher optimal, wenn auch das Nagerhaus mit mehreren einzelnen Kammern ausgestattet ist. Dabei solltest du darauf achten, dass trotzdem für eine ausreichende Luftzirkulation gesorgt ist.

Aus welchem Material sollte ein Nagerhaus sein?

Im Handel gibt Nagerhäuser aus Holz, Ton, Keramik und aus Plastik, wobei alle Materialien Vor- und Nachteile mit sich bringen.

Grundsätzlich lässt sich sagen: Holz- und Tonhäuschen sind die bessere Wahl, da sie atmungsaktiv sind und somit Feuchtigkeit aus dem Haus nach außen gelangen kann. Holz kann schneller „weggenagt“ werden, was die Lebensdauer dieser Häuser verkürzt. Schädlich für deine(n) Nager ist es jedoch nicht, solange das Holz naturbelassen und unbehandelt ist.

Keramikhäusern aus dem Dekoläden sind meistens nicht geeignet, da häufig viel zu klein und aufgrund der lackierten Oberfläche anfällig für Schimmel im Inneren des Käfigs.

Auch Plastik-Häuser sind keine gute Wahl, da sie schnell kaputt geknabbert werden und die Kunststoffteile zur Gefahr für deine Tiere werden können.

Wo kann ich ein Nagerhaus kaufen?

Nagerhäuser bekommst du sowohl online als auch im Einzelhandel. Eine große Auswahl findest du bei den bekannten Onlinehändlern Amazon und eBay. Aber auch die Webshops von Fressnapf und vielen anderen kleineren Händlern für Haustierbedarf haben eine große Auswahl an Nagerhäusern.

Wenn du online suchst, wirst du auch unter den Begriffen „Hamsterhaus“, „Meerschweinchenhaus“ etc. oder unter der Bezeichnung „Bungalow“ fündig.

Falls du das Nagerhaus lieber im Einzelhandel erwerben möchte, gibt es im Tierhandel bzw. in Tierfachmärkten eine große Auswahl. Darüber hinaus haben auch viele Baumärkte Nagerhäuser in ihrem Sortiment.

Insbesondere Häuschen aus Ton und Keramik kannst du auch in Deko-Läden oder Einrichtungshäusern. Hierbei solltest du allerdings nicht blind darauf vertrauen, dass sie auch wirklich für deinen kleinen Nager geeignet sind.

Achte vor allem darauf, dass die Häuser nicht lackiert sind, damit das Material atmungsaktiv bleibt und Feuchtigkeit aus dem Haus entweichen kann. Die Öffnungen sollten unbedingt die richtige Größe haben und scharfe Kanten vor ihrem Einsatz im Käfig mit Sandpapier abgeschliffen werden, damit die kleinen Nager sich nicht daran verletzen können.

Wie kannst du ein Nagerhaus selber bauen?

Ein Nagerhaus aus Holz kannst du auch ganz einfach selber bauen, wenn du über die notwendigen handwerklichen Fähigkeiten verfügst. Dabei solltest du darauf achten, dass du nur unbehandeltes Holz verwendest, damit die Tiere beim Knabbern keine gefährlichen Stoffe aufnehmen.

Verzichte besser auf Nadelhölzer, da deren Öle und Harze leicht von deinem kleinen Nager verschluckt werden können. Besser sind zum Beispiel:

  • Buche
  • Birke
  • Eiche
  • Ulme

Auch der Klebstoff bzw. Leim, auf den du zurückgreifst, sollte ökologisch und ohne giftige Chemikalien sein.

Inspiration und Anleitungen hierfür gibt es im Internet. Hier erfährst du auch, was du beim Bau beachten solltest.

Auch Nagerhäuser aus Ton lassen sich ganz einfach selber bauen. Nimm dafür einfach einen unlasierten Blumentopf, der groß genug für dein Tier ist. Falls noch kein geeignetes Eingangsloch vorhanden ist, kannst du das vorsichtig hineinschlagen.

Achte in diesem Fall nur unbedingt darauf, dass am Ende alle scharfen Kanten abgeschliffen werden, damit dein kleiner Nager sich nicht daran verletzen kann.

Was kostet ein Nagerhaus?

Der Preis für ein Nagerhaus hängt in erster Linie davon ab, wie groß es ist. Häuschen für kleine Nager wie Mäuse und Hamster sind etwas günstiger als solche, die auch für Chinchillas oder Kaninchen geeignet sind.

Tiere Preis
kleine Nager (Mäuse, Hamster, Ratten) ab 8 €
mittelgroße Nager (Chinchillas, Degus) ab 25 €
große Nager (Zwergkaninchen) ab 35 €

Nagerhäuser aus Plastik bekommst du schon für weniger als 5 €. Die Qualität des verwendeten Kunststoffs ist dabei leider oft so schlecht, dass sie die Gesundheit deiner Tiere auf’s Spiel setzen.

Entscheidung: Welche Arten von Kleintierhäusern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen diesen Arten von Kleintierhäusern:

  • Nagerhäuser aus Holz
  • Nagerhäuser aus Ton
  • Nagerhäuser aus Plastik

Im Folgenden erklären wir dir die verschiedenen Arten und die jeweiligen Vor- und Nachteile. Damit wollen wir dir helfen, das für dich am besten geeignete Kleintierhaus zu finden.

Nagerhäuser aus Holz

Nagerhäuser aus Holz ermöglichen eine besonders artgerechte Haltung der kleinen Nager, da sich auch in der freien Wildbahn die Rückzugsorte oft in der Nähe von Wäldern befinden. Bei diesen Häusern findet du außerdem die größte Auswahl, weshalb das Material bei Nagern das beliebteste ist.

Holzhäuser bekommst du in vielen verschiedenen Ausführungen und aus unterschiedlichen Holzsorten, wahlweise mit und ohne Borke. Tabu sind Häuser aus Nadelhölzern wie zum Beispiel Tanne: die enthaltenen Harze und Öle sind giftig für die kleinen Nager!

Vorteile
  • Große Auswahl
  • Natürliches Material
Nachteile
  • Gefahr bei Harz von Nadelhölzern

Du solltest beim Kauf des Holzhäuschens unbedingt darauf achten, dass deine kleinen Nager unbedingt zu klein oder zu groß für die vorhandenen Durchgänge sind, um darin stecken zu bleiben.

Bei kleineren Löchern wie zum Beispiel Fenstern besteht die Gefahr, dass die kleinen Tiere versuchen werden, diese durch Knabbern zu vergrößern. Kontrolliere das Häuschen daher besser regelmäßig nach solchen Spuren.

Nagerhäuser aus Ton

Der große Vorteil von Nagerhäusern aus Ton liegt darin, dass das Material den Annage-Versuchen der kleinen Tiere standhält. Dabei ist wichtig, dass das Toniglu nicht lasiert oder anderweitig beschichtet ist, damit Feuchtigkeit aus dem Haus entweichen kann. Dadurch vermeidest du Schimmelbildung in dem kleinen Häuschen.

Einige Tiere haben einen ausgeprägten Knabbertrieb, unter dem auch die Inneneinrichtung ihres Käfigs leidet. Ton hält diesem Stand, weshalb diese Häuschen besonders lange Lebensdauern haben.

Vorteile
  • Lange Lebensdauer
  • Natürliches Material
Nachteile
  • Werden schnell zu klein

Der Nachteil  hingegen ist, dass die erhältlichen Nagerhäuser aus Ton schnell zu klein für deine kleinen Nager sind. So sind sie beispielsweise für Mittelhamster nicht mehr groß genug, sobald diese ausgewachsen sind.

Nagerhäuser aus Plastik

Häuschen aus Kunststoff sind meist am günstigsten, sie haben jedoch auch die kürzeste Lebensdauer. Durch Anknabbern leidet schnell das Material, außerdem droht Gefahr durch abgebrochene und verschluckte Teile.

Leider ist auch die Belüftung in Nagerhäusern häufig nicht optimal, da das Material nicht luftdurchlässig ist. Dadurch können Bakterien sich schneller vermehren.

Vorteile
  • Günstige Preise
  • Leicht zu reinigen
Nachteile
  • Geht schnell kaputt
  • Schlechte Belüftung
  • Gefahr durch Knabbern und lose Teile

Mit einem Nagerhaus aus Plastik sparst du also kurzfristig, zahlst mit der Zeit aber drauf. Einziger Vorteil dieses Materials: es lässt sich aufgrund der glatten Oberfläche leichter reinigen als Modelle aus Ton oder Holz.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Nagerhäuser vergleichen und bewerten

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du Nagerhäuser gut vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es für dich leichter, einen Überblick zu bekommen und dich für ein passendes und effektives Modell zu entscheiden.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Größe
  • Material
  • Design

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist, ein Modell anhand der Kriterien zu erwerben oder eben nicht.

Größe

Je größer dein Tier, desto größer sollte auch das Nagerhaus sein. 15 x 15 x 15 cm ist das absolute Minimum, nach oben sind der Größe kaum Grenzen gesetzt. Wichtig: Das Nagerhaus sollte genügend Bewegungsfreiheit bieten, um seine Funktionen als Rückzugsort und als Versteck für Nahrungsmittel erfüllen zu können.

Gerade, wenn dein Tier dicke Backen hat, sollte es bequem durch den Eingang passen. Bei einem Mittelhamster sollte das Eingangsloch einen Durchmesser von mind. 7 cm haben, bei einem Zweighamster reichen beispielsweise 5 cm.

Wenn du mehrere Nager im Gehege hältst, muss das Nagerhaus natürlich ebenfalls entsprechend größer ausfallen, damit alle Tiere genügend Platz darin haben.

Material

Am günstigsten sind Nagerhäuser aus Plastik. Weshalb sie trotzdem nicht zu empfehlen sind: Sie gehen schnell kaputt, abgebrochene bzw. abgeknabberte Teile können schnell gefährlich werden für deinen kleinen Nager und das Material fördert Schimmel und die Vermehrung von Bakterien, da es nicht luftdurchlässig ist.

Besser sind stattdessen Nagerhäuser aus Holz oder Ton, auch wenn diese ein wenig teurer sind. Solange sie aus unbehandelten Materialen hergestellt sind und nicht lackiert oder lasiert sind, kannst du hier nichts falsch machen.

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Vereinzelt findet man auch Nagerhäuser aus Keramik im Handel. Sie lassen sich zwar ebenfalls leicht reinigen, haben jedoch auch den Nachteil der nicht vorhandenen Luftdurchlässigkeit. Wegen der versiegelten Oberfläche kann feuchte Luft nicht entweichen, was wiederum zu Schimmelbildung und der Vermehrung von Bakterien und Pilzen führt.

Design

Bei der Gestaltung von Nagerhäusern ist die Auswahl riesig. So findest du beispielsweise ein- und zweistöckige Häuser, rechteckige oder Eckhäuser, Varianten mit Flach- und mit Spitzdach, minimalistische wie auch aufwendig gestaltete Modelle.

Wofür du dich entscheidest, ist Geschmacksache. Deinem Nager wird es relativ egal sein, wie sein Häuschen aussieht, solange es seine Bedürfnisse erfüllt. Nagerhäuser mit einer Etage und flachem Dach haben den Vorteil, dass dieses auch als Beobachtungsplatz genutzt werden kann.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Kleintierhaus

Welche Einrichtung gehört in ein Nagerhaus?

Um es den Nagern besonders gemütlich zu machen, liegt es nahe, das Schlafhäuschen mit weiteren Accessoires einzurichten. Dies ist jedoch nicht empfehlenswert, da es den Platz im Häuschen einschränkt. Daher gehört in das Nagerhaus zunächst einmal nur genügend Einstreu.

Sollte dein Tier sich mit weiteren Materialien im Schlafhaus wohler fühlen, wird es selber für diese Einrichtung sorgen. Deswegen solltest du deinem Nager im Käfig geeignetes „Baumaterial“ zur Verfügung stellen. Das kann zum Beispiel Heu oder auch unbedrucktes Zellstoff-Papier sein.

Was solltest du bei der Reinigung des Nagerhauses beachten?

Vor allem bei Nagern, die dazu neigen, versteckte Futtervorräte anzulegen, ist eine regelmäßig Sichtung und Reinigung des Nagerhauses enorm wichtig. Nur so stellst du sicher, dass Bakterien und Pilze keine Chance haben. Erleichtert wird dies durch ein abnehmbaren Dach.

Mit Kot und Urin verunreinigte Stellen solltest du täglich reinigen und das Einstreu großzügig wechseln. Viele Nager sind sehr hygienische Tiere, die sich in einem dreckigen Zuhause schnell unwohl fühlen und mit Verhaltensauffälligkeiten reagieren.

Warmes Wasser reicht für die Reinigung dreckiger Stellen völlig aus. Bei starken Verunreinigungen kannst du auch zu etwas Essigwasser greifen. Spülmittel oder andere Reinigungsmittel sind nicht geeignet, da eventuelle Rückstände am Nagerhaus giftig für seinen Bewohner werden können.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.haustiere-wissen.de/nagetiere.html

Bildquelle: 123rf.com / 61185909

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