Willkommen bei unserem großen Schildkröten Terrarium Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Schildkröten Terrarien. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Schildkröten Terrarium zu finden.

Auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Schildkröten Terrarium kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine artgerechte Haltung von Schildkröten kann durch einen dauerhaften Terrarien-Aufenthalt nicht gewährleistet werden.
  • Die genauen Bedürfnisse (z.B. Temperatur, Platz, Futter) deiner Schildkröte sind von der jeweiligen Rasse abhängig und können nicht generalisiert werden.
  • Der Eigenbau eines Terrariums kann eine preisgünstige Alternative darstellen, die es dir erlaubt, ganz auf die Vorlieben und Bedürfnisse deiner Schildkröte einzugehen.

Schildkröten Terrarium Test: Das Ranking

Platz 1: Tetra Repto Aqua Set für Wasserschildkröten

Das Komplettset Tetra Repto Aqua ist gedacht für die Aufzucht von Babyschildkröten und Jungtieren. Es enthält neben dem gläsernen Terrarium-Korpus auch einen Innenfilter, einen Heizer, LED-Beleuchtung sowie eine Deko-Insel mit integriertem Futterplatz.

Das Aqua-Terrarium fasst ca. 55 Liter Wasser und kann durch ein Poster an der Rückwand individuell gestaltet werden. Kunden schätzen vor allem das gute Preis-Leistungs-Verhältnis des Komplettsets.

Platz 2: REPITERRA Holzterrarium für Schildkröten

Dieses Holzterrarium aus OSB ist oben geöffnet und besitzt zwei Glasschiebetüren, die in die Frontseite eingesetzt werden können. Es ist mit einer Größe von 120x60x60 cm für kleinere beziehungsweise junge Schildkröten geeignet.

Die Holzplatten können bei Bedarf zum Schutz lackiert oder mit Plane ausgelegt werden, falls ein feuchtes Klima hergestellt werden soll. Kunden schätzen vor allem die einfache Montage des Terrariums, welches in Einzelteilen geliefert wird.

Platz 3: Tropic-Shop Holzterrarium mit Front aus massiven Fichtenhholz

Dieses Terrarium besteht aus OSB-Platten, welche vorn mit einem Fichtenholzrahmen verblendet sind. Rechts und links eingebaute Alu-Lochbleche sorgen für die Belüftung im geschlossenen Terrarium. Eine große, verschiebbare Glasscheibe in der Front ermöglicht die Beobachtung der Tiere sowie eine einfache Reinigung.

Es ist in diversen Größen erhältlich und wird laut Hersteller komplett in Deutschland hergestellt. Kunden schätzen die Stabilität des Terrariums und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Schildkröten Terrarium kaufst

Ist die Haltung im Terrarium für deine Schildkröte artgerecht?

Grundsätzlich sind Schildkröten in einem Außengehege besser aufgehoben als in einem Terrarium. Es gibt aber Ausnahmen, in denen ein Terrarium dir und deiner Schildkröte gute Dienste leisten kann.

Schildkröte

Schildkröten sind am besten in Außengehegen aufgehoben, welche in den Gärten der Halter eingerichtet werden können. In Ausnahmesituationen macht jedoch auch ein Terrarium für deine Schildkröte Sinn. (Bildquelle: unsplash.com / Jude Infantini)

Zeigt deine Schildkröte Krankheitserscheinungen, ist es sinnvoll, sie von möglichen Artgenossen zu trennen und in einem Terrarium unterzubringen. Auch wenn deine Schildkröte allein in einem Außengehege lebt, sollte sie zwecks besserer Beobachtung in ein Terrarium umgesetzt werden.

Dieses kann auch medizinisch sinnvoll sein, wenn deine Schildkröte sich beispielsweise erkältet hat. In einem Terrarium können Temperatur und Luftfeuchtigkeit einfacher reguliert und konstant gehalten werden, als es in einem Außengehege der Fall ist.

Bitte kläre die richtige Behandlung deines Tiere bei Krankheit aber immer mit einem Tierarzt ab.

In Ausnahmesituationen, zum Beispiel während einer Krankheitsphase, ist die Haltung deiner Schildkröten in einem Terrarium sinnvoll.

Je nach Art fallen Schildkröten für ca. drei bis fünf Monate über Winter in eine Winterstarre, in welcher sie ihren Herzschlag sowie die Körpertemperatur herunterfahren.

Falls du dich zu diesem Thema weiter informieren möchtest, stellen wir dir am Ende des Beitrags einige interessante Links zur Verfügung. Für die Übergangszeiten zwischen Außenhaltung und Winterstarre kann ein Terrarium eine gute Lösung darstellen.

Welche Alternativen gibt es zu einem Schildkröten-Terrarium?

Schildkröten beschränken ihren Lebensraum in freier Natur nicht auf einen oder zwei Quadratmeter, weshalb größere Außengehege für die meisten Arten die beste Lösung sind.

In einem Freilandgehege haben Schildkröten nicht nur die Möglichkeit, sich frei zu bewegen, sondern sind auch dem natürlichen Klima ausgesetzt. Das umfasst neben dem Wechsel zwischen Regen- und Sonnentagen auch die Temperatur- und Helligkeitsschwankungen zu Tages- und Nachtzeiten.

Schildkröten orientieren sich an diesen äußeren Umständen und sind durch ihre Wechselwärme gesundheitlich davon abhängig. Ihre Organe funktionieren beispielsweise erst dann richtig, wenn sich das Tier in der Sonne aufwärmen konnte.

Da innerhalb Deutschlands nicht selten auch in wärmeren Jahreszeiten kühle und wolkige Perioden vorkommen, brauchen Schildkröten eine beheizte Schlafhöhle. Diese sollte für das Tier jederzeit selbstständig erreichbar sein und Temperaturen zwischen 30 und 40 Grad sowie eine erhöhte Luftfeuchtigkeit bieten.

Für diese Zwecke eignen sich sehr gut kleine Gewächshäuser, in denen man ein feuchtwarmes Klima herstellen kann. In diesem können aus Pflanzen, Steinen und Wurzeln geeignete Rückzugsorte erbaut werden.

Welche Größe sollte das Terrarium haben?

Je größer deine Schildkröte ist, desto mehr Platz benötigt sie. Wie wir eben schon erklärt haben, leben Schildkröten normalerweise nicht in einem eingeschränkten Revier von wenigen Quadratmetern.

Die Entscheidung über die Größe des Terrariums sollte abhängig von der Größe und Art deiner Schildkröte sowie ihrem individuellen Verhalten getroffen werden.

In Ausnahmesituationen oder Übergangszeiten kann es aber dennoch sinnvoll sein, dein Tier vorübergehend in einem Terrarium unterzubringen. Hier empfiehlt es sich, mindestens die achtfache Panzerlänge deines Tieres als Länge des Terrariums einzuplanen. Die Breite sollte mindestens die vierfache Panzerlänge betragen.

Bei Landschildkröten spielt die Höhe des Terrariums keine sehr große Rolle. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass die Tiere nicht herausklettern und dann herunterfallen können.

Terrarium Test 2019: Die besten Terrarien im Vergleich

Bei Wasserschildkröten ist die Höhe des Beckens wichtig und sollte ungefähr die zweifache Panzerlänge betragen. Nähere Informationen zu Terrarien und Aqua-Terrarien geben wir dir im Entscheidungsteil des Beitrags.

Welche Ausstattung benötige ich?

Wenn du dein Terrarium möglichst artgerecht für deine Schildkröte herrichten möchtest, musst du an Einiges denken. Wir haben dir mit der folgenden Tabelle eine Übersicht erstellt, an der du dich bei deiner weiteren Recherche orientieren kannst.

Terrarium: 

  • Bodenbelag
  • Pflanzen (auch als Futter)
  • Wärme-/UV-Lampen
  • Lampe(n) zur Beleuchtung
  • Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren
  • Folie für den Boden
  • Wasserschale(n)
  • Höhle/Steine/Korkrinde als Verstecke
  • fester Futterplatz (z.B. Steinplatte)

Aqua-Terrarium:

  • Wasser
  • Wasserpflanzen (auch als Futter)
  • Wärme-/UV-Lampen
  • Lampe(n) zur Beleuchtung
  • Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren
  • Wasserfilter
  • Insel (Trockenfläche) mit Versteckmöglichkeiten
  • Futterplatz (für „trockenes“ Futter)

Jeder dieser Punkte ist ein Thema für sich und wird zum Beispiel in Online-Foren oder auch auf den Webseiten von Tierhandlungen näher behandelt. Wir beschränken uns hier erst einmal auf eine Aufzählung, um dir einen Überblick zu Schildkröten-Terrarien zu liefern.

Mit welchen Kosten muss ich bei der Anschaffung eines Schildkröten-Terrariums rechnen?

Schildkröten Terrarien gibt es in verschiedenen Formen, die sich je nach Größe, Zubehör und Qualität erheblich im Preis unterscheiden können.

Einzelne Terrarien starten preislich schon bei rund 50 Euro, können aber je nach Material, zum Beispiel bei Verwendung von Echtholz und -glas, auch 200 Euro oder mehr kosten. Zusätzlich müssen Lampen, Futterplätze, Sensoren, Pflanzen und ähnliches gekauft werden.

Terrarium-Sets bestehen aus einem Terrarium samt einer Auswahl an Zubehör. Diese kann zum Beispiel aus Beleuchtung, Heizlampen und einer Versteckmöglichkeit für deine Schildkröte bestehen, die an Größe und Form des Terrariums angepasst sind.

Solche Sets starten bei rund 150 Euro, können je nach Material und Anzahl bzw. Qualität des Zubehörs aber auch mehrere Hundert Euro kosten.

Terrarium einzeln Terrarium mit Zubehör
Ab 50 Euro
Mehrere Hundert Euro möglich
Start bei rund 150 Euro
Mehrere Hundert Euro möglich

Braucht deine Schildkröte zum Beispiel keine hohe Luftfeuchtigkeit als optimale Umgebung, kann ein selbst gebautes, offenes Terrarium gute Dienste leisten.

Dieses lässt sich mit Holzplatten und gegebenenfalls eine (Plexi-)Glasscheibe unkompliziert selbst herstellen. Es empfiehlt sich, den Boden mit einer Folie auszulegen, bevor der Bodenbelag eingefüllt wird, um das Holz zu schützen.

Eine solche Variante ist um einiges günstiger als zum Beispiel ein Holzterrarium mit Deckel vom Tierfachhandel.

Entscheidung: Welche Arten von Schildkröten Terrarien gibt es und welches ist das richtige für dich?

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen diesen Arten von Schildkröten Terrarien:

  • Trocken-Terrarien für Schildkröten
  • Aqua-Terrarien für Schildkröten

Im Folgenden erklären wir dir die verschiedenen Arten und die jeweiligen Vor- und Nachteile. Damit wollen wir dir helfen, das für dich am besten geeignete Schildkröten Terrarium zu finden.

Was zeichnet Trocken-Terrarien für Schildkröten aus und was sind jeweilige Vor- und Nachteile?

Terrarien für Landschildkröten zeichnen sich dadurch aus, dass sie keine großen Wasserflächen beinhalten. Da die verschiedenen Landschildkröten keine Schwimmmöglichkeiten benötigen, wird das Terrarium mit einem Bodenmaterial gefüllt und mit verschiedenen Pflanzen bepflanzt.

So soll die natürliche Umgebung möglichst artgerecht nachgestellt werden.

Zumeist wird eine Kombination aus dunkleren und kühleren Ecken sowie helleren und wärmeren Ecken geschaffen. Verschiedene Lampen helfen, Sonnenstrahlen nachzustellen und so Wärme und Licht zu spenden.

Neben Liegeflächen in diesem „sonnigen“ Bereich werden zudem mit Hilfe von Steinen oder auch Korkrinde Unterschlupfe als Rückzugsorte eingebaut.

Diese Terrarien sind häufig aus Pressholz oder auch massivem Holz gefertigt und werden teils durch Scheiben an der Frontseite unterbrochen.

Holzterrarium Test 2019: Die besten Holzterrarien im Vergleich

Diese haben für die Schildkröten selbst keine Funktion, bieten dir aber die Möglichkeit, dein Tier zu beobachten. Schiebetüren im Front- oder Deckenbereich vereinfachen die Reinigung und ermöglichen zudem auch die Belüftung des Innenraums.

Vorteile
  • Ermöglicht Beobachtung der Tiere
  • Geringeres Gewicht (kein Wasser)
  • Verschiedene Klimabedingungen nachstellbar
Nachteile
  • Schimmelgefahr bei Feuchtigkeit
  • Verbrauchen viel Platz
  • Tageszeiten müssen nachgestellt werden

Es gibt Schildkröten-Terrarien in verschiedenen Größen und Formen und mit geschlossenen oder offenen Oberseiten.  Welche Auswahl für deine Schildkröte passend ist, hängt von den Bedürfnissen zusammen, die ihre jeweilige Art an die Umgebung stellt.

Mit den unterschiedlichen Varianten können beispielsweise ein feuchtes und heißes Klima oder bei sehr offenen Terrarien auch gemäßigte Klimazonen nachgestellt werden.

Schildkröten, für die diese Art von Terrarium als Übergangslösung geeignet ist, sind zum Beispiel Griechische Landschildkröten.

Was zeichnet Aqua-Terrarien für Schildkröten aus und was sind jeweilige Vor- und Nachteile?

Aqua-Terrarien zeichnen sich dadurch aus, dass sie zu gut 60 Prozent mit Wasser gefüllt sind und die Tiere Platz zum Schwimmen haben. Im Grunde sind es Aquarien, welche den Wasserschildkröten durch eingebaute Inseln oder andere Landflächen auch den Aufenthalt im Trockenen ermöglichen.

Ähnlich den normalen Terrarien müssen Pflanzen, Beleuchtung und Wärmequellen integriert werden, um den Bedürfnissen der Schildkröte(n) gerecht zu werden. Wichtig ist, dass die Tiere auf den Trockenflächen nicht permanent der Hitzequelle ausgesetzt sind, sondern sich auch von dieser zurückziehen können.

Vorteile
  • Einfache Kontrolle der Wasserqualität
  • Ermöglicht Beobachtung der Tiere
  • Verschiedene Klimabedingungen nachstellbar
Nachteile
  • Hohes Gewicht
  • Reinigungsintensiv
  • Künstliches Nachstellen der Tageszeiten nötig

Aqua-Terrarien sind meist aus Glas gefertigt und müssen stabil genug sein, um den Druck des eingefüllten Wassers auszuhalten.

Sie können gleich den schon beschriebenen Terrarien oben geöffnet oder geschlossen sein und so die Nachahmung verschiedener Klimabereiche ermöglichen. Es werden hauptsächlich Wasserpflanzen eingesetzt, die teils auch als Nahrung dienen können.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Schildkröten-Terrarien vergleichen und bewerten

Im Folgenden zeigen wir dir, anhand welcher Kriterien du Schildkröten Terrarien gut vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es für dich leichter, einen Überblick zu bekommen und dich für ein passendes und effektives Modell zu entscheiden.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Kriterien:

  • Größe
  • Material
  • Zubehör
  • Versandkosten
  • Montage

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist, ein Modell anhand der Kriterien zu erwerben oder eben nicht.

Größe des Terrariums

Ein Schildkröten-Terrarium kann von den meisten Haltern nicht ähnlich groß wie ein Außengehege gewählt werden, da es in die Wohnung passen muss.

Da Schildkröten trotz ihrer langsamen Fortbewegungsgeschwindigkeit gern aktiv sind, empfehlen wir aber, ein Terrarium zu erwerben, dass nicht nur die im Ratgeber angegebene Mindestgröße misst.

Vor dem Kauf solltest du dir also Gedanken machen, wo das Terrarium stehen soll und was für ein Budget du hast. Diese Faktoren können dann gemeinsam mit der Mindestgröße als Rechercheansatz dienen und dir helfen, bestimmte Terrarien auszuschließen oder eben in die engere Auswahl zu nehmen.

Material des Terrariums

Terrarien werden größtenteils aus Holz und Glas hergestellt. Jedoch ist Holz nicht gleich Holz und Glas nicht gleich Glas, weshalb du dir vor dem Kauf bewusst machen solltest, welche Materialeigenschaften dir wichtig sind.

Echtes und massives Holz ist stabiler und weniger anfällig gegen Schimmel, als es zum Beispiel aus Holzabfällen gepresste Platten sind. Dennoch ist dieser organische Rohstoffe gerade bei hoher Luftfeuchtigkeit im Terrarium anfällig, weshalb eine (tierfreundliche!) Beschichtung des Materials sinnvoll ist.

Bei Aqua-Terrarien empfiehlt dich aufgrund der Feuchtigkeit Glas als Material, da dies nicht schimmelt und vorhandene Verschmutzungen zeitnah erkannt werden können.

Mitgeliefertes Zubehör

Schildkröten-Terrarium benötigen eine umfassende Ausstattung, um dem natürlichen Lebensraum deines Tieres zu ähneln und ihm ein artgerechtes Leben zu ermöglichen. Im Ratgeber haben wir dir bereits aufgezählt, was alles zu dem Wohl deiner Schildkröte beiträgt und unbedingt in das Terrarium integriert werden muss.

Während deines Entscheidungsprozesses geht es also nicht darum, ob Lampen, Pflanzen und Temperatursensoren gekauft werden, sondern welche und wie. Du hast die Wahl zwischen Terrarien-Sets, die schon eine Grundausstattung beinhalten und schlichten Terrarien, zu welchen du die Austattung separat dazu kaufst.

Wenn du keine spezielle Marke bevorzugst oder das erste Mal ein Terrarium einrichtest, können Terrarien-Sets von seriösen Anbietern einen guten Einstieg darstellen.

Es gibt im Internet zahlreiche Foren zum Einrichten von Schildkröten-Terrarien, über die du dich näher zu bestimmten Lampenmodellen oder Wasserpflanzen informieren kannst. Einige weiterführende Links zu diesem Thema findest du am Ende des Beitrags.

Versandkosten

Schildkröten-Terrarien sind in den meisten Fällen recht schwer und groß, weshalb sie teils von Herstellern und Händlern als Sperrgut versandt werden. Aus diesem Grund kann die Versandart zusammen mit den von dir zu übernehmenden Kosten zu einem Ausschlusskriterium werden, falls eine Lieferung sehr teuer ist.

Sowohl bei dem Kauf im Geschäft als auch im Online-Handel kann es entweder zu hohen Kosten kommen, oder aber der Verkäufer übernimmt selbst den Versand für dich.

Eine diesbezügliche Recherche, auch plattformübergreifend, kann deinen Geldbeutel schonen und mehr Budget für wichtige Dinge, zum Beispiel die Lampen, übrig lassen.

Montage

Der Aufbau des Schildkröten-Terrariums kann sich je nach verwendetem Material und der Komplexität des des Bauplans als schwierig gestalten. Du solltest beim Kauf darauf achten, in welche Teile das Terrarium zerlegt ist und wie aufwendig das Zusammenbauen zu werden scheint.

Vor allem, wenn du planst, das Terrarium ohne fremde Hilfe aufzustellen, ist eine umfassende Recherche unumgänglich. Es empfiehlt sich jedoch, für den Aufbau zwei Personen einzuplanen, um ihn gemäß mitgelieferter Anleitungen und ohne Materialschäden umsetzen zu können.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Schildkröten-Terrarium

Wie reinigst du dein Schildkröten-Terrarium?

Eine regelmäßige Reinigung des Terrariums ist sehr wichtig für die Gesundheit deiner Schildkröte. Durch den geschlossenen Lebensraum ist es unvermeidlich, dass Verschmutzungen entstehen.

Die wichtigste Maßnahme zur Reinigung ist das regelmäßige Absammeln von Kot, Futter- und Pflanzenresten, um Pilz- und Bakterienbefall zu vermeiden. Je nach Größe des Terrariums und der Anzahl der darin lebenden Schildkröten sollte der Bodenbelag ein bis zwei Mal monatlich ausgetauscht werden.

Bereite diesen Prozess am besten gut vor, sodass er nicht allzu lange dauert. Solche Unterbrechungen im Tagesablauf können Schildkröten stressen.

Aqua-Terrarien unterscheiden sich in der Reinigung von trockenen Terrarien. Natürlich muss auch in diesen der Kot der Tiere entfernt werden, zusätzlich ist aber auch die Reinigung des gesamten Wassers von großer Bedeutung.

Dies kann über durchgängig laufende Reinigungsfilter umgesetzt werden. Weitere Informationen zu Filtersystemen findest du über die Links am Ende des Beitrags. Ungefähr ein Mal pro Woche sollte ca. die Hälfte des Wassers ausgewechselt werden, sodass der Schadstoffgehalt nicht zu hoch und gleichzeitig das natürliche Gleichgewicht nicht zerstört wird.

Pflanzen- und Futterreste, die im Aqua-Terrarium herumfliegen, sammeln sich im Laufe der Zeit an den Scheiben oder dem Boden an. Beide sollten in regelmäßigen Abständen gesäubert werden, um einen negativen Einfluss dieser Teilchen auf den Sauerstoffgehalt des Wassers zu verhindern.

Wie sicherst du das Schildkröten-Terrarium?

Schildkröten-Terrarien können durch verwendete Materialien und die Einrichtung sehr schwer werden, weshalb ein stabiler Untergrund wichtig ist. Das Terrarium wird im besten Fall so aufgestellt, dass es nicht wackeln oder wegrutschen kann.

Zudem sind Unterschränke oder ähnliches danach auszuwählen, dass sie das Gewicht des Terrariums tragen können.

Ein zweiter wichtiger Punkt ist die Sicherheit der Tiere innerhalb des Terrariums. Abgesehen von der Gefahr durch scharfe Kanten oder ähnliches können Schildkröten aus offenen Terrarien herausfallen, wenn keine ausreichenden Barrieren vorhanden sind.

Einige Arten klettern gerne und könnten es schaffen, zum Beispiel über Steine auf niedrige Ränder eines offenen Terrariums zu gelangen. Je nach Höhe und Untergrund kann ein Sturz deinem Tier sehr schaden.

Auch die Ausrichtung von Wärmelampen nimmt Einfluss auf die Gesundheit deiner Schildkröte. Die Temperatur unter diesen Lampen sollte die 40 Grad Celsius nicht übersteigen.

Außerdem ist von der Verwendung von Wärmematten oder ähnliches abzuraten, da Schildkröten Hitze von Unten schlecht fühlen und sich so starke Verbrennungen zufügen können.

Wir haben dir im Folgenden eine kleine Sicherheits-Checkliste zusammengestellt, mit deren Hilfe du dein Terrarium überprüfen kannst.

  1. Der Stand des Terrariums ist sicher. (Kein Wackeln, Stabiler Untergrund)
  2. Es gibt keine scharfen Kanten innerhalb des Terrariums. (Z.B. verursacht durch Steine, Nägel, Holz)
  3. Erhöhungen durch Steine oder ähnliches sind vom Rand des Terrariums entfernt, sodass die Schildkröte diesen nicht erreichen kann.
  4. Die Wärmequelle kommt von oben und ist so angebracht, dass die Liegefläche unterhalb nicht heißer als 40 Grad Celsius wird.

Wie erreicht man eine hohe Luftfeuchtigkeit im Terrarium?

Die Luftfeuchtigkeit im Schildkröten-Terrarium wird durch eine Kombination aus hohen Temperaturen am Tag und der Befeuchtung des Bodenbelags reguliert. Der Sand oder das Granulat, das den Boden bedeckt, können einfach mit einer Sprühflasche mit Wasser befeuchtet werden.

Über angebrachte Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren kann regelmäßig überprüft werden, in welchem Zustand sich die Luft des Terrariums befindet. Griechische Landschildkröten mögen beispielsweise eine Feuchte, die zwischen 50 und 70 Prozent liegt.

Andere Arten, die beispielsweise in Asien heimisch sind, bevorzugen teils sogar eine Luftfeuchtigkeit von rund 80 Prozent.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.schildkroetenforum.com/landschildkroeten/kurzinfo-haltung-winterschlafender-landschildkroetenarten-t113968.html

[2] https://www.terrarium-wissen.de/technik/technik-paludarium-aquaterrarium-filter/

[3] https://www.landschildkroetenratgeber.de/terrarium-bauanleitung.html

Bildquelle: pixabay.com / Capri23auto

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