Willkommen bei unserem großen Springsattel Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Springsäattel. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Springsattel zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Springsattel kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Springsättel sind in ihrem Aufbau auf die speziellen Bedürfnisse des Springens ausgerichtet. Je nach deinen eigenen Vorlieben und Kompetenzen kannst du zwischen einem Tief- oder Flachsitzer wählen.
  • Beim Kauf eines Springsattels musst du auf die richtige Sitzgröße (in Zoll) achten, da du ansonsten entweder zu eingeschränkt bist oder keinen Halt findest.
  • Die Wahl des richtigen Sattels ist auch abhängig von der Kammerweite. Diese gibt die Winkelung des Sattels an und ist entscheidend für die Passform.

Springsattel Test: Das Ranking

Platz 1: HKM Springsattel-Galaxy

Der Springsattel Galaxy von HKM besticht durch eine optimale Passform und ein reißfestes sowie strapazierfähiges Material. Der Sattelbaum ist aus Stahl, während der Sattel selbst aus glattem Qualitäts-Rindsleder und einer Sitzfläche mit weicher Latexauflage besteht. Hier kannst du zwischen den Größen M-XL wählen.

Neben anatomisch geformten Sattelpauschen für eine optimale Knielage und extra viel Widerristfreiheit überzeugt der Springsattel durch sein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. KundInnen sind vor allem von seiner Optik, seiner hochwertigen Qualität sowie seiner Vielseitigkeit überzeugt.

Platz 2: Waldhausen Wintec New Pro Springsattel

Der Springsattel von Waldhausen Wintec zählt zwar zu den teureren Varianten, hält aber was er verspricht. Es handelt sich um einen Tiefsitzer mit 17 Zoll und einem austauschbaren Kopfeisen.

Der Springsattel sticht vor allem durch sein CAIR Luftkissensystem und einer EASY-CHANGE Fit Solution heraus. Dadurch passt sich der Sattel optimal an und bietet Pferd sowie ReiterIn uneingeschränkten Komfort. KundInnen sind von diesem Modell überzeugt.

Platz 3: HKM Springsattel Zeus Premium

Der Springsattel Zeus Premium von HKM überzeugt durch sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Er bietet klettbare Knieklötze zur optimalen Anpassung an und besitzt Kissen, die mit synthetischer Wolle gefüllt sind. Das Material selbst ist aus Kunstleder und somit relativ pflegeleicht.

Außerdem überzeugt dieses Modell durch ein austauschbares Kopfeisen. Mit seinen weich gepolsterten Kniepauschen und der ebenfalls weichen Sitzfläche bietet er angenehmen Komfort. Der Sattel ist in den Größen M-XL erhältlich.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Springsattel kaufst

Was ist ein Springsattel und wann brauche ich ihn?

Die verschiedenen Disziplinen im Reitsport erfordern unterschiedliche Ausrüstungen für dein Pferd und dich. Einen Springsattel solltest du dir dann zulegen, wenn du mit deinem Pferd regelmäßig über Hindernisse springen willst.

springsattel

Springst du mit dem Pferd regelmäßig Hindernisse, so sollte ein passender Springsattel angeschafft werden. (Bildquelle: unsplash.com / Melanie Hartshorn)

Es gibt verschiedene Arten von Sätteln: Dressursättel unterstützen dich bei einem Sitz mit langem und gestrecktem Bein. Diese haben lange Sattelblätter und eine tiefe Sitzfläche. Vielseitigkeitssättel wiederum sind eine Kombination aus Spring- und Dressursattel und ermöglichen dir sowohl das Dressur- als auch das Springreiten.

Springsättel hingegen sind in ihrem Aufbau auf die speziellen Bedürfnisse des Springens ausgerichtet. Was nun genau einen Springsattel ausmacht und wie er aufgebaut ist, erfährst du im nächsten Abschnitt.

Wie ist ein Springsattel aufgebaut?

Springsättel zeichnen sich dadurch aus, dass sie weit nach vorne geschnitten sind, kurze Sattelblätter und eine längere Sitzfläche mit flachen Zwieseln haben. Die Knie- und Wadenpauschen an den Sattelblättern sollen dir mit kurzer Steigbügellänge einen optimalen Halt bieten und dich stützen.

Der vordere, hochgewölbte Teil des Sattels nennt sich Sattelkammer und stützt den Sattel über dem Widerrist. Die seitlichen, runden Lederblätter werden als Sattelblätter bezeichnet, die mit Pauschen, also Polstern, ausgestattet sind. Als Zwiesel bezeichnet man einen Teil des Sattels, der den Rücken des Pferdes umfasst und dessen Muskeln entlasten soll.

Welcher Springsattel ist der richtige für dich und dein Pferd?

Pferde stellen mit ihrem unterschiedlichen Körperbau verschiedene Anforderungen an einen Sattel. Du solltest den Springsattel sehr sorgfältig auswählen, da ein schlecht sitzendes Modell die Kommunikation zwischen deinem Pferd und dir erschweren kann.

Ein schlecht angepasster Springsattel kann auch zu Satteldruck, also zur Quetschung der Haut, führen. In diesem Fall hast du absolutes Reitverbot und musst den Rücken deines Lieblings bis zur Verheilung der Wunde schonen.

Um den richtigen Springsattel zu finden, empfehlen wir dir eine persönliche Beratung, da nur auf dem Pferderücken selbst die richtige Kammerweite ermittelt werden kann. Dabei werden die reinen Innenkonstruktionen des Sattels vergleichend aufgelegt.

Doch nicht nur das Pferd, sondern auch du selbst musst dich in deinem neuen Sattel wohlfühlen. Auch in diesem Fall empfehlen wir eine persönliche Beratung, wo du auf dem Sattel probesitzen kannst. Achte hierbei auf eine ausreichende Sitzgröße und eine angenehme Lage der Beine.

Was kostet ein Springsattel?

Die Preisspanne bei Springsätteln ist groß. Während die günstigeren Modelle ab ca. 200€ zu kaufen sind, gibt es nach oben keine Grenzen. Für spezielle Marken oder Sets kannst du auch mehr bezahlen, im Extremfall mehr als 2.000€.

Um dir einen guten Überblick über die diversen Angebote zu verschaffen, haben wir dir nachfolgend eine Tabelle eingefügt. Je nach Marke und Ausstattung können die Preise jedoch variieren.

Eigenschaften des Springsattels Preisspanne
Büffelleder mit geschmeidigem Oberleder und Keilkissen ab 240 €
Rindsleder mit Stahlfederbaum, viel Widerristfreiheit, anatomisch geformten Pauschen und einer Latexauflage auf der Sitzfläche ab 290 €
Kunstleder mit klettbaren Knieklötzen, Kissen mit synth. Wolle gefüllt und austauschbarem Kopfeisen ab 470 €
Ledersattel Set ab 800 €
Maßanfertigungen ab 2.100 €

Wo kann ich einen Springsattel kaufen?

Springsättel kann man in Reitsportgeschäften kaufen. Beim Kauf vor Ort hat man den Vorteil, dass man persönliche Beratung in Anspruch nehmen kann und die Möglichkeit hat, auf dem Sattel probezusitzen.

Der Verkauf im Internet hat den Vorteil, dass es eine größere Auswahl an Produkten gibt und Preise niedriger sind, da die Beratung wegfällt. Unseren Recherchen zufolge bieten folgende Seiten eine große Auswahl an Springsätteln an:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • kraemer.de
  • ehorses.de

Alle Springsättel, die wir dir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen, sodass du gleich zuschlagen kannst, wenn du einen Springsattel gefunden hast, der dir gefällt.

Gibt es eine Alternative zum Springsattel?

Du kannst auch Vielseitigkeitssättel mit dem Schwerpunkt auf Springen für dein Training verwenden. Sie haben nach vorne geschnittene, halblange Sattelblätter und eine angenehme Sitzfläche, wodurch sie sich zum Springreiten eignen.

Wenn du wirklich geübt bist und du dein Pferd gut kennst, kannst du im Sinne des „Free Riding’s“ auch ohne Sattel springen. Dafür brauchst du aber viel Erfahrung, Vertrauen und ein gut ausgebildetes Pferd.

Entscheidung: Welche Arten von Springsätteln gibt es und welcher ist die richtige für dich?

Bei den Springsätteln unterscheidet man zwischen den drei folgenden Arten:

  • Springsattel mit tiefem Sit
  • Springsattel mit flachem Sitz
  • Mitteltiefer Springsattel

Die genannten Arten wirken sich unterschiedlich auf deinen Sitz sowie deine Bewegungsfreiheit während des Sprunges aus. Nachfolgend wollen wir dir die zentralen Vor- und Nachteile des jeweiligen Typs erklären.

Trotzdem solltest du alle Arten ausprobieren, da die Wahl des richtigen Sattels auch von deinem persönlichen Wohlbefinden abhängt.

Was zeichnet einen Springsattel mit tiefem Sitz aus und was sind seine Vor- und Nachteile?

Der Tiefsitzer ist unter den ReiterInnen ein recht beliebtes Modell, da er mit seinem tiefen Sitz viel Halt und Sicherheit ermöglicht. Außerdem hat er große Pauschen, die die optimale Position des Beines stark unterstützen.

Vorteile
  • Man sitzt fest im Sattel
  • Die optimale Position der Beine wird unterstützt
  • Pauschen geben auch über dem Sprung Halt
Nachteile
  • Bewegungsfreiheit ist eingeschränkt
  • Das Bein ist nicht frei beweglich
  • Der Rücken des Pferdes wird punktuell belastet

Allerdings fühlen sich vor allem fortgeschrittene Reiter durch die großen Pauschen eher eingeklemmt und in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Außerdem sind Tiefsitzer meist mit Keilkissen ausgestattet, wodurch die Lendenmuskulatur des Pferdes stark punktuell belastet wird.

Was zeichnet einen Springsattel mit flachem Sitz aus und was sind seine Vor- und Nachteile?

Der Flachsitzer ermöglicht durch seinen flachen Sitz und den kleineren Pauschen sehr viel Bewegungsfreiheit. Wenn du dich für dieses Modell entscheidest, solltest du dich jedoch selbst gut ausbalancieren können.

Dieser Springsattel bietet dir die Möglichkeit, dich über dem Sprung viel freier zu bewegen, was vor allem bei hohen Sprüngen wichtig ist. Auch Sprünge, die nicht optimal ablaufen, können mit diesem Sattel besser ausgeglichen werden.

Vorteile
  • Viel Bewegungsfreiheit
  • Schlechte Sprünge können ausgeglichen werden
  • Bessere Anpassung an die Bewegung deines Pferdes
  • Die Beine werden nicht durch Pauschen eingeklemmt
Nachteile
  • Unerfahrene ReiterInnen fühlen sich damit unsicher
  • Durch fehlende Pauschen hat man weniger Halt
  • Für unerfahrene ReiterInnen nicht optimal geeignet

Generell kannst du dich mit dem Flachsitzer besser an die Bewegung deines Pferdes anpassen. Durch die weniger stark ausgeprägten Pauschen ist dein Bein nicht eingeklemmt und kann bei der Landung auch ruhiger anliegen.

Was zeichnet einen mitteltiefen Springsattel aus und was sind seine Vor- und Nachteile?

Der mitteltiefe Sattel ist ein Kompromiss zwischen dem Tief- und Flachsitzer. Generell gibt er durch die Knie- und Wadenklötze Halt und zeichnet sich auch durch einen etwas tieferen Sitz aus, als der Flachsitzer.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Springsättel vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Springsättel vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Produkt für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Sitzgröße
  • Kammerweite
  • Austauschbare Kopfeisen
  • Material
  • Farben

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

Sitzgröße

Beim Kauf eines Springsattels musst du darauf achten, die für dich richtige Größe zu finden. Die Größe wird zwischen Vorder- und Hinterzwiesel gemessen und in Zoll angegeben.

Sitzt du in einem zu kleinen Sattel, verlagerst du deinen Schwerpunkt zu weit nach hinten und das Pferd kann den Rücken nicht richtig aufwölben. Außerdem kannst du in einem zu kleinen Sattel nicht richtig mit der Bewegung deines Pferdes mitschwingen.

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Damit du einen lockeren Sitz im Sattel hast, muss der Springsattel die passende Grösse haben. (Bildquelle: pixabay.com / Neel Shakilov)

In einem zu großen Sattel hast du hingegen das Gefühl, dass du „schwimmst“. Du könntest versuchen, mit den Oberschenkeln Halt zu finden und bist zu verkrampft.

Nachfolgend haben wir dir eine kleine Orientierungshilfe zu den Angaben in Zoll eingefügt. Bedenke aber, dass die Größenangaben hinsichtlich der Hersteller variieren können. Wir empfehlen daher immer ein Probesitzen.

Angabe in Zoll Angabe in Zentimetern Auflagefläche auf dem Pferderücken empfohlene Kleidergröße
15 Zoll 38 cm 40 cm 34
16 Zoll 40 cm 43 cm 36
17 Zoll 43 cm 47 cm 38-42
18 Zoll 46 cm 49 cm ab 44

Kammerweite

Die Kammerweite ist der Abstand zwischen den Enden des Kopfeisens und gibt Auskunft über die Winkelung des Sattels. Um die passende Kammerweite für dein Pferd herauszufinden, kannst du entweder den Sattler messen lassen oder du bastelst dir selbst das richtige Werkzeug.

Mit einem weichen Draht kannst du zum Beispiel die Form des Widerrists und des Rumpfes nehmen und sie auf ein Blatt Papier übertragen. Die entstandene Schablone kannst du dann an den Sattel halten und herausfinden, ob er passen könnte.

Generell gibt es hier Größen zwischen 26 cm und 36 cm. Es gibt aber auch Sättel mit austauschbaren Kopfeisen, bei denen die Kammerweite verändert werden kann.

Austauschbare Kopfeisen

Pferderücken verändern sich im Laufe der Zeit mehr oder weniger stark durch Training, Krankheit oder Alter. Daher empfehlen wir dir, einen Sattel zu kaufen, den du den Bedürfnissen deines Pferdes leicht anpassen kannst, da du dadurch Geld sparen wirst.

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Pferdrücken verändern sich im Laufe der Zeit. Dementsprechend muss der Springsattel jeweils angepasst werden. (Bildquelle: pixabay.com / pixelia)

Kunststoffsattelbäume bieten dir hierbei oft die Möglichkeit durch austauschbare Kopfeisen selbst die Winkelung des Sattels zu verändern. Es empfiehlt sich nach einem Wechsel, auch die Polsterung des Sattels durch einen Sattler anzupassen.

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen V-förmigen und U-förmigen Kopfeisen. Nachfolgend haben wir dir eine Tabelle mit den Eigenschaften der jeweiligen Form eingefügt.

Form des Kopfeisens Eigenschaften
V-förmig Für schmale Rücken und hohe Widerriste geeignet. Bietet gute Stabilität.
U-förmig Für breite und runde Schultern geeignet. Bietet den Muskeln genug Platz und passt sich gut an.

Material

Der Sattelbaum, also die stabile Innenkonstruktion des Sattels, kann aus verschiedenen Materialien bestehen, darunter aus Holz, Stahl oder Kunststoff. Nachfolgend haben wir dir eine Tabelle mit den jeweiligen Eigenschaften des Materials des Sattelbaums eingefügt.

Material des Sattelbaums Eigenschaften
Holz Dieses Material ist nicht flexibel in der Bewegung und außerdem nur schwer veränderlich. Anpassung der Kammerweite geht nur durch Abschleifen.
Stahl Stahl ist flexibel in der Bewegung und langlebig, jedoch kann die Kammerweite nur schwer verändert werden.
Kunststoff Hier ist die Veränderung der Kammerweite sehr leicht, jedoch kann sie sich bei großer Hitze und starker Belastung leicht verbiegen.

Bei der Wahl des Materials des Sattelbaumes sollte man das Alter des Pferdes beachten. Bei einem jungen Pferd empfiehlt sich ein Sattel mit leicht veränderbarer Kammerweite, ansonsten bist du gezwungen, dir nach jedem Wachstumsschub deines Pferdes einen neuen Sattel zu kaufen.

Die Sitzfläche des Sattels kann aus Leder, Kunstleder oder Kunststoff bestehen. Sättel aus Leder benötigen eine spezielle Pflege, da sie regelmäßig eingefettet werden müssen. Jene aus Kunststoff sind hingegen pflegeleichter, jedoch sind sie nicht so langlebig wie Sättel aus hochwertigeren Materialien.

Farben

Als Naturprodukt bietet Leder ein paar Farbnuancen an, darunter schwarz, dunkelbraun, hellbraun, Cognac und viele mehr. Je nach Beschaffenheit des Leders, also bei Glattleder, Wildleder, Nappaleder oder Wachsleder, gibt es unterschiedliche Nuancen. Diese können sogar blau, rot oder grün sein.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Springsattel

Passt eine Schabracke unter den Springsattel?

Anders als die gewöhnliche Satteldecke ist die Schabracke größer und rechteckig geschnitten und kann Schriftzüge, Muster und Ähnliches zeigen.

Man kann sie auch beim Springreiten verwenden. Vor allem bei Turnieren werden Schabracken zusammen mit Springsätteln verwendet, weil es optisch schöner aussieht.

Welcher Sattelgurt passt zum Springsattel?

Da Springsättel ein kürzeres Sattelblatt mit kurzen Gurtstrippen haben, empfiehlt sich ein Langgurt. Die Wahl des richtigen Sattelgurts ist sehr wichtig, da er ebenso wie der Sattel zur Ausrüstung gehört und zum Pferd passen sollte.

Der falsche Sattelgurt fixiert den Sattel nicht nur schlecht, sondern kann auch zu Schmerzen oder zu einer gestörten Durchblutung führen.

Lies am besten unter Literatur nach, welcher Sattelgurt dir welche Vorteile bietet [1].

Wie liegt ein Springsattel richtig?

Wir haben dir an dieser Stelle ein Video eingefügt, damit du dir besser vorstellen kannst, wie man ein Pferd richtig sattelt.

Was kann ich tun, wenn der Springsattel nach vorne rutscht?

Es kann mehrere Gründe für ein Verrutschen des Sattels geben. Wenn das passiert, wird das Pferd in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt oder reagiert nicht mehr gut auf deine Hilfen.

Folgende Tipps können gegen ein Verrutschen des Sattels helfen:

  • Vermeide dicke Satteldecken und Sattelpolster
  • Ein Vorgurt gibt dem Sattel einen besseren Halt
  • Verwende ein Anti-Rutschpad

Zur Sicherheit empfehlen wir dir aber einen Termin beim Sattler, da der Sattel möglicherweise angepasst gehört.

Was kann ich tun, wenn der Springsattel nach hinten rutscht?

Ein Nach-Hinten-Rutschen des Sattels kann durch folgende Maßnahmen verhindert werden:

  • Vorgurtstrupfe anpassen
  • Der Sattel braucht eine andere Kammerweite (zu starke Muskulatur)
  • Richtig satteln und den Sattel nicht zu weit vorne auflegen

Zur Sicherheit empfehlen wir dir aber einen Termin beim Sattler, da der Sattel möglicherweise angepasst gehört.

Welche ist die richtige Steigbügellänge beim Springsattel?

Um dir einen Eindruck von der Wichtigkeit der richtigen Länge der Steigbügel zu geben, haben wir dir ein Video eingefügt. Es bietet dir außerdem ein paar nützliche Tipps zum Thema „Leichter Sitz“.

Kann ich einen Springsattel anpassen lassen?

Du hast die Möglichkeit, durch den Sattler oder im Reitsportfachhandel deinen Sattel anpassen zu lassen. Die Möglichkeiten der Anpassung sind, wie wir im Abschnitt der Kaufkriterien/Material bereits erklärt haben, abhängig vom Material des Sattelbaumes.

Kann ich den Springsattel auch zum Ausreiten verwenden?

Es kommt darauf an, was du für einen Ausritt planst. Für einen wilderen Ausritt mit vielen Hindernissen empfiehlt sich ein Spring- oder Vielseitigkeitssattel sicher besser als für lange, gemütliche Wanderritte.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.kieffermagazin.net/blog/ausruestung/welchen-sattelgurt-waehle-ich-fuer-mein-pferd

[2] http://sattelcheck.eu/der%20sattel/kissen.html

[3] https://www.propferd.at/main.asp?VID=1&kat1=87&kat2=644&NID=6706

Bildquelle: unsplash.com / Gene Devine

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