Willkommen bei unserem großen Wüstenterrarium Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Wüstenterrarien. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Wüstenterrarium zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Wüstenterrarium kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Wüstenterrarium sorgt für die optimale Temperatur deiner Echsen und Schlangen. Das Terrarium kann ein extrem trockenes Klima über enorme Temperaturschwankungen hinweg halten.
  • Aufgrund der Trockenheit im Terrarium, bietet sich ein Holz – Terrarium an. Schimmelbefall ist durch trockenes Klima nicht zu befürchten.
  • Ein Terrarium ist bereits ab 70 Euro erhältlich, mit einer Vollausstattung kann der Preis sogar bei 600 Euro oder mehr liegen. Hierbei kommt es auf Größe und Material an.

Wüstenterrarium Test: Favoriten der Redaktion

Das beste Wüstenterrarium mit Schiebetüren

Das beste Wüstenterrarium mit Frontglas-Ventilation

Das beste Wüstenterrarium mit wasserdichtem Boden

Hierbei handelt es sich um ein Vollglasterrarium der Marke Exo Terra. Wenn du vorhast, dir Exoten aus einem Wüsten –  oder vielleicht doch lieber aus einem Tropengebiet anzuschaffen könnte dieses hier eine Option sein.

Denn ein Glasterrarium eignet sich für allerlei Arten von Terrarien. Ob ein Feuchtterrarium oder ein Trockenterrarium, dir ist deiner Kreativität freien Lauf gelassen. Das Risiko eines Schimmelbefalls ist bei einem Glasterrarium sehr, sehr gering.

Zudem herrscht im Terrarium eine super Luft, denn es verfügt über eine einzigartige, Exo Terra-spezifische Ventilation durch das vordere Fenster.

Der Deckel des Terrariums verfügt über eine Netzgitterabdeckung aus feinmaschigem Edelstahl und kann leicht befestigt werden. Hierüber kann ebenso frische Luft in das Terrarium strömen.

Oberhalb der Belüftung sind zwei Glastüren vorhanden. Diese lassen sich nach außen öffnen und gewähren dir einen super einfachen Zugang in das Terrarium. Das erleichtert vor allem die Fütterung, die Pflege und damit auch die Haltung der Tiere. Zudem verfügen die Türen über ein Schloss, das Ausbrüche verhindern soll.

Der Boden des Terrariums ist wasserdicht, was besonders bei Feuchtterrarien vorteilhaft ist. Zudem ist der Bodenrahmen erhöht, was eine höhere Substrathöhe gewährleistet.

An der Rückseite des Terrariums befinden sich sogar verschließbare Aussparungen für Schläuche oder diverse Kabel.

Das beste Wüstenterrarium für Landschildkröten

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Wüstenterrarium kaufst

Was ist ein Wüstenterrarium?

Das Wüstenterrarium ist an die in der Wüste lebenden Tiere angepasst.

Reptil im Terrarium

Ein Wüstenterrarium sorgt für die optimale Temperatur deiner Echsen und Schlangen. Das Terrarium kann ein extrem trockenes Klima über enorme Temperaturschwankungen hinweg halten. (Foto: noeenz / pixabay.com)

Es verfügt über ein extrem trockenes Klima und über enorme Temperaturschwankungen. Mithilfe eines Wüstenterrariums kannst du dir ein Stück der Wüste nach Hause holen.

Welche Tiere kann ich im Wüstenterrarium halten?

Trotz der starken Hitze und der Wasserknappheit gibt es auch in der Wüste eine große Artenvielfalt. Ganz einfach mit anderen Bedingungen.

Diese Tiere passen zum Wüstenterrarium:

Typ Lebensraum Haltung
Bartagame Bartagamen leben in sehr heißen Regionen wie Australien und benötigen deshalb Temperaturen von bis zu 40°C in ihrem Terrarium. Verschiedene Temperaturzonen sind für diese wechselwarmen Tiere unersetzlich. Bartagamen sind Einzelgänger und kommen nur in der Paarungszeit zusammen. Du solltest deshalb nicht mehrere Bartagamen in einem Terrarium halten.
Dornschwanzagame Dornschwanzagame leben in Halbwüsten und manchmal sogar in Vollwüsten. Sie sind tagaktiv und verbergen sich nachts in Höhlen oder zwischen Steinplatten. Dornschwanzagamen benötigen viel Licht, Wärme und eine Luftfeuchtigkeit von 30-40%. Sie sind außerdem reine Pflanzenfresser.
Leopardgecko Leopardgeckos sind nachtaktiv und leben in trockenen und halbtrockenen Steppen. Das heißt sie brauchen eine steinige Landschaft mit Versteckmöglichkeiten und einer Tagestemperatur von ca. 30°C. Der Leopardgecko fühlt sich in Gruppen am wohlsten. Die Gruppen sollten niemals aus mehreren Männchen bestehen, sondern aus einem Männchen + mindestens zwei Weibchen oder nur Weibchen.
Rotknievogelspinne Die Rotknievogelspinne kommt aus Mexiko und lebt vor allem in trockenen Savannen und Trockenwäldern. Fühlen sich die Tiere bedroht, wirft sie ihre Brennhaare ab die beim Menschen ein unangenehmes Jucken und Hautrötungen verursachen. Diese Spinnen sind einzelgänger und nachtaktiv. Sie benötigen also Unterschlupfmöglichkeiten und dem Tageslicht zu entkommen. Da sie in Erdlöchern wohnen, ist es von Vorteil einen Untergrund zu wählen, in dem die Tiere selbst graben können.
Blauer Stachelleguan Diese Leguanart kommt in den felsigen Landschaften von Mexiko und Südtexas vor. Er lebt zwischen den Felsen und ist ein Allesfresser. Stachelleguane sind tagaktiv und brauchen auch UV-Licht in ihrem Terrarium. Stachelleguane solltest du in pärchen oder kleinen Gruppen halten. Auch hier gilt: nicht zwei Männchen in ein Terrarium setzen, sondern eher ein Männchen und mehrere Weibchen.

Beachte, dass jedes Tier seine ganz eigenen Ansprüche hat. Es ist wichtig, sich genau zu dem Tier sowie zu den Haltungsanforderungen zu informieren. Im Internet sind zahlreiche Foren zu finden, in denen sich Tierhalter austauschen und beraten. Auch im Tierfachgeschäft kannst du dich informieren.

Bartagamen im Wüstenterrarium

Es gibt viele Tiere, die sich in einem Wüstenterrarium wohlfühlen. Dazu zählen auch Reptilien wie diese Bartagamen. (Foto: onkelramirez1 / pixbay.com)

Welches Klima herrscht im Wüstenterrarium?

Die in der Wüste heimischen Tiere sind nicht umsonst Überlebenskünstler. Sie sind an ihre Umgebung angepasst und ohne diese Bedingungen können sie auch woanders nicht überleben.

Die Wüste ist geprägt durch extreme Temperaturschwankungen. Tagsüber herrschen je nach Wüste Temperaturen zwischen 30 und 45 Grad. Dabei kann es sogar zu einem Spitzenwert von bis zu 60 Grad kommen. Nachts fällt die Temperatur stark ab und es herrschen nur noch 15 – 20 Grad.

Außerdem herrscht in der Wüste ein sehr trockenes Klima. Für die Tiere ist es also existenziell wichtig, dass genau diese Temperaturschwankungen und die Trockenheit auch im eigenen Terrarium Zuhause nachempfunden werden.

Das Klima in deinen Wüstenterrarium sollte genau an dein Tier und dessen natürlichen Klimabedingungen angepasst sein. Achte dabei stets darauf, dass du die lebensnotwendigen Temperaturen über den Tagesverlauf angleichst.

Ist ein Wüstenterrarium pflegeintensiv?

Jedes Terrarium braucht Pflege. Das eine ist pflegeintensiver, das andere weniger. Je nach vorhandener Technik ist die Pflege deutlich einfacher. Ein Thermostat beispielsweise regelt und überwacht die klimatischen Verhältnisse im Terrarium.

Aber das Besprühen der Pflanzen sollte jeden Morgen vorgenommen werden.

Ansonsten gilt: Worauf legt dein Terrarium Liebling wert.

Exo Terra Wüstenterrarium

Reinige dein Wüstenterrarium nicht mit scharfen Reinigungsmitteln. Schon kleinste Rückstände sind für die empfindlichen Bewohner gesundheitsschädigend.

Was kostet ein Wüstenterrarium?

Nicht nur das Terrarium und die dazugehörige Ausstattung sind mit einem hohen Preis verbunden.

Auch musst du beachten, dass in der Wüste enorme Temperaturen herrschen. Das bedeutet, es muss stärker beheizt werden, als beispielsweise Aqua-und Feuchtterrarien. Dies ist somit mit höheren Stromkosten verbunden.

Ein Terrarium ist bereits ab 70 Euro erhältlich, mit einer Vollausstattung ist man aber in kürzester Zeit bei 600 Euro, auch je nach Größe und Material.

Fertige Wüstenterrarium – Sets sind ebenso erhältlich.

Das kostenintensive an diesem Terrarium ist aber doch die Technik und die Einrichtung. Auch gibt es monatliche Unkosten in Höhe von 30 – 40 Euro. Dies kann aber je nach Tier und Ausstattung erheblich variieren.

Entscheidung: Welche Arten von Wüstenterrarien gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen zwei verschiedenen Arten von Wüstenterrarien unterscheiden:

  • Holzterrarium
  • Glasterrarium

Aufgrund der Bauart und des verwendeten Materials ist der Verwendungszweck dieser Terrarien unterschiedlich. Deshalb ergeben sich Vorteile und Nachteile bei jedem dieser Konstruktionstypen. Je nach Einsatzzweck, Vorliebe und Art des Haustieres eignet sich das eine oder andere Terrarium besser.

In den folgenden Abschnitten werden die Unterschiede der zwei Arten kurz erklärt, damit du für dich entscheiden kannst, welches Terrarium das richtige für dein Haustier ist. Außerdem werden wir dir die Vorteile und Nachteile der einzelnen Arten übersichtlich gegenübergestellt und näher beschrieben.

Exo Terra Glasterrarium

Es gibt ein breites Angebot an Wüstenterrarien. Du kannst das Terrarium also genau den Bedürfnissen deines Tieres anpassen.

Geschultes Fachpersonal kann dir sowohl bei einem Holz- als auch bei einem Glasterrarium viele nützliche Hinweise und Tipps für die Gestaltung, Säuberung und jeweiligen Haltungsrichtlinien geben. Lass dich also bei deinem nächsten Besuch im Tierhandel ausführlich beraten, bevor du dich für ein bestimmtes Wüstenterrarium entscheidest.

Wann benötige ich ein Holzterrarium und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Ein Holzterrarium ist ein ideales Zuhause für dein Reptil. Mit dem Terrarium aus Holz kannst du einen schmuckvollen Akzent in deiner Wohnung setzen. Dadurch, dass du das Terrarium als Zuhause für deine Wüstenbewohner verwendest, brauchst du dir für gewöhnlich keine Angst um Schimmelbildung machen.

Das Holzterrarium eignet sich perfekt für den Bau trockener Wüstenlandschaften.

Das Wüstenterrarium aus Holz eignet sich nicht für feuchte Räume oder für die Gestaltung von ausgefalleneren Wüstenlandschaften, wie zum Beispiel den Bau einer Oase. Diese Umstände können dafür sorgen, dass das Holz zu schimmeln beginnt und dein Haustier somit einer Gefahr aussetzt. Eine Wasserschale ist deshalb unverzichtbar.

Außerdem ist dieses Terrarium ein toller Blickfang in deiner Wohnung und sorgt für eine heimelige Atmosphäre für dich und eine gemütliche Wohlfühloase für dein Reptil. Das Holzterrarium eignet sich vor allem für wüstenliebende Tiere, wie zum Beispiel Eidechsen, Leguane, Skorpione, Spinnen und Schlangen.

Vorteile
  • Sehr stabil
  • Optisch ansprechend
Nachteile
  • Neigt zur Schimmelbildung

Wann benötige ich ein Glasterrarium und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Ein Glasterrarium ist das perfekte Zuhause für dein Reptil. Mit dem Terrarium aus Glas kannst du nicht nur Wüstenbewohnern, sondern auch Tropentieren eine schöne Umgebung erstellen. Du kannst mit diesem Glasterrarium jedoch auch, ganz im Gegensatz zu den Modellen aus Holz, ein Außenterrarium gestalten.

Im Gegensatz zum Holzterrarium eignet sich das Glasterrarium auch für diverse Tropenbewohner und als Außenterrarium.

Das Wüstenterrarium sollte jedoch immer sicher stehen, da ein Fall aus zu großer Höhe dazu führen könnte, dass das Glas zerbricht. Dein Haustier könntest du damit jedoch auch ganz schnell in Gefahr bringen, da es sich an den entstandenen Glasscherben schwer oder im schlimmsten Fall tödlich verletzen könnte.

Du kannst das Zuhause für dein Reptil sowohl im Innen- als auch Außenbereich platzieren. Da das Terrarium aus Glas besteht, musst du dir keine Gedanken um Schimmelbildung machen. Je nachdem, welchem Tier du gerne ein Zuhause bauen möchtest, solltest du dir Gedanken über die Landschaft, den Standort und die Wärmeversorgung machen.

Vorteile
  • Als Tropenterrarium geeignet
  • Als Außenterrarium geeignet
Nachteile
  • Nicht bruchsicher

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Wüstenterrarium

Kann ich ein Wüstenterrarium selbst bauen?

Hier sollte erwähnt werden, dass sich Holzterrarien besser für den Eigenbau eignen als Glasterrarien. Bei gutem handwerklichen Geschick sollte das kein großes Problem sein. Es muss aber einiges bedacht werden und es ist viel Arbeit. Der Bau eines Glasterrariums ist ohne Fachkenntnis jedoch kaum oder nur schwer möglich und benötigt viel Geduld und Zusatzausrüstung.

Im folgenden Video erfährst du mehr zum Bau, der Gestaltung und den notwendigen Utensilien, die du benötigst, wenn du Besitzer eines Reptils bist:

Wenn du dein Terrarium selbst baust, hast du mehr Freiheiten, als wenn du ein fertiges Terrarium kaufst. In der nachfolgenden Tabelle haben wir ein paar Tipps zusammengestellt, wie du dein Terrarium am Besten ausstatten kannst:

Tipp Beschreibung
Künstliche Pflanzen im Terrarium Kunstpflanzen oder Plastikpflanzen sehen mittlerweile echten Pflanzen verblüffend ähnlich. Auf den ersten Blick wirst du es kaum erkennen, ob es sich um echte oder um unechte Pflanzen handelt. Es gibt Bromelien, Farne, Efeu, Kakteen und vieles mehr als künstliche Pflanzen.
Die richtigen Leuchtmittel für dein Terrarium Die Beleuchtung im Terrarium ist mitunter der wichtigste Faktor für eine artgerechte Haltung deiner Terrarientiere. Doch viele Arten haben ganz unterschiedliche Anforderungen an diese Beleuchtung. Leuchtstoffröhren sind seit Jahren der Klassiker unter den Beleuchtungsmethoden in der Terraristik. Hier gibt es Unterschiede zwischen den zwei Röhrenarten T8 und T5.
Gestalte dein Terrarium wie die Wüste Den Lebensraum Wüste kennen wir Menschen als ein heißes Gebiet. Doch die Wüste ist der Lebensraum sehr vieler Reptilien, geprägt von extremen Temperaturunterschieden zwischen Tag und Nacht. Dementsprechend soll auch dein Terrarium eingerichtet und mit der entsprechenden Technik versehen sein, damit sich deine Tiere darin wohlfühlen.
Der Boden eines Terrariums Der Bodengrund im Terrarium ist immens wichtig für das Wohlbefinden deiner Tiere. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, je nach Herkunft des Tiers. Aber Vorsicht: nicht jedes Wüstentier liebt Sand und Erde ist nicht gleich Erde. Auf Calcium im Terrarienboden solltest du ganz verzichten.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.terrarium-wissen.de/terrarium/

[2] http://www.licht-im-terrarium.de/vitamind/reptilien

[3] http://www.petcom.at/deutschland/unternehmen-pet-branche-deutschland/zoo-fachhandel/zzf-zentralverband-zoologischer-fachbetriebe/Terraristik-Studie-der-Uni-Leipzig.html

[4] http://www.paradisi.de/Freizeit_und_Erholung/Hobbys/Terraristik/

Bildquelle: pixabay.de / Counselling

Warum kannst du mir vertrauen?

Andrea hat in ihrem Gap-Year in Australien die verschiedensten Tiere kennen gelernt. Das hat sie so fasziniert, dass sie angefangen hat, Zoologie zu studieren. Besonderes Fachgebiet sind Vögel. Allerdings haben es ihr auch andere Tierarten angetan.