Flöhe sind lästige Biester. Erkennt man einen Befall früh genug, lassen sie sich mit Glück schnell bekämpfen – es kann aber auch sehr lange dauern, bis man sie wieder los ist. Das ist nicht nur für ein betroffenes Haustier eine unangenehme Situation, die viel Stress bedeuten kann, sondern auch für den Menschen.

Deshalb wollen wir mit diesem Artikel behilflich sein. Wir werden erklären, was Flöhe sind, wie man einen Befall erkennt und wodurch er entstehen kann und welche Risiken das bedeutet. Anschließend werden wir erklären, wie man die Flöhe bekämpft.

Zum Schluss werden wir noch erklären, welche Unterschiede es zwischen verschiedenen Floharten gibt und wie man vorbeugen kann, um einen weiteren Befall zu verhindern. Auch die Frage, welche Flohmittel umweltfreundlich sind, werden wir beantworten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Flöhe sind Parasiten, die sich vom Blut von warmblütigen Tieren ernähren. Es gibt etwa 2400 Arten – je nach bevorzugtem Wirt. Allerdings können sie sich unabhängig vom Wirt auch auf anderen Tieren ausbreiten.
  • Die häufigsten Flöhe auf Haustieren sind Katzenflöhe. Auch der Mensch kann gebissen werden, ist allerdings ein Fehlwirt. Der Befall mit Flöhen birgt viele Risiken: wie Krankheiten, Allergien und Blutarmut.
  • Beim Bekämpfen von Flöhen ist wichtig, dass man gründlich ist. Nicht nur das betroffene Tier muss behandelt werden, sondern auch seine Umgebung sowie alle Tiere und Menschen, die mit ihm in Berührung gekommen sind.

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Das ARDAP Flohspray hilft nicht nur den Befall von Flöhen, sondern auch von anderen Insekten wie Zecken und Milben in der Umgebung zu bekämpfen. Die Wirkzeit beträgt bis zu 6 Monate.

Mit dem Wirkstoff Permethrin werden die vorhandenen Tiere abgetötet und mit dem Wirkstoff Pyriproxyfen das Wachstum von Eiern und Puppen unterbunden. Abgetötet werden nur Nestflöhe – Pelzflöhe müssen separat bekämpft werden.

Kunden schätzen die schnelle Wirksamkeit – bemerken aber auch, dass bei größeren Flächen auch mehrere Dosen notwendig sein können.

Was sind Flöhe?

Flöhe sind flügellose Insekten, die sich dank ihrer kräftigen Hinterbeine nicht nur durch krabbeln, sondern auch springen fortbewegen. Die etwa 2400 verschiedenen Arten gehören zu den Parasiten. Sie können also nur überleben, indem sie sich Nährstoffe von warmblütigen Tieren schmarotzen.

Ein Mittel gegen Flöhe kann vom Tierarzt verabreicht werden – man kann es aber auch zu Hause selbst auftragen. (Bildquelle: 123rf.com / Goodluz)

Das tun sie, indem sie den jeweiligen Wirt stechen und dessen Blut trinken. Für die meisten Floharten sind das Säugetiere – nur etwa 6 % parasitieren auf Vögeln. Dazu haben sie seitlich abgeplattete Körper, die es ihnen erlauben sich ungehindert durch Fell und Federkleider zu bewegen.

Während man die Arten meist anhand ihres präferierten Wirts unterscheidet, können Flöhe auch noch in 2 Gruppen unterteilt werden.

Nestflöhe Pelzflöhe
Leben versteckt im Nest/Schlafplatz des Wirts Leben auf dem Wirt, versteckt in Fell/Federn/Textilien
Lichtscheu, saugen Nachts Blut Saugen unabhängig der Tageszeit Blut
Legen ihre Eier versteckt im Nest/Schlafplatz ab Legen ihre Eier auf dem Wirt ab

Flöhe werden 1-4 mm groß und ihre maximale Lebensdauer beträgt etwa 160 Tage. Die meisten Flöhe werden jedoch nach 1-3 Wochen von ihrem Wirt getötet, wenn dieser sich kratzt oder das Fell pflegt. Trotzdem schaffen Flohweibchen es in ihrer kurzen Lebenszeit mehrere hunderte Eier zu legen, die nach etwa 10 Tagen schlüpfen.

Hintergründe: Was du über das Flöhe bekämpfen wissen solltest

Nachdem du nun weißt, was Flöhe überhaupt sind, stellen sich natürlich noch andere Fragen. Deshalb wollen wir dir im nächsten Abschnitt erklären, woran du erkennst, ob dein Haustier von Flöhen befallen ist, wie das passiert sein kann und welche Risiken dieser Zustand birgt.

Woran erkennt man, dass ein Flohbefall bei einem Haustier vorliegt?

Entdeckst du beim regelmäßigen Kämmen des Fells schwarze Punkte im ausgekämmten Fell, ist das ein erster Hinweis. Bei diesen Punkten kann es sich um Flohkot handeln. Dieser besteht aus Blutrückständen.

Lege das betroffene Fellhäufchen mit den schwarzen Rückständen auf ein weißes Stück Stoff oder ein Papiertuch und feuchte die Punkte an – färben sie den Untergrund rot, handelt es sich tatsächlich um Flohkot.

Es ist natürlich auch möglich, beim Kämmen direkt eines der Krabbeltiere zu erwischen. Ab einer gewissen Population könnte es auch sein, dass man das Haustier gar nicht erst kämmen muss – man wird sie zufällig durch das Fell oder auf Schlafplätzen herumkrabbeln sehen.

Auch, wenn man das Verhalten des Haustiers beobachtet, kann man unter Umständen einen Hinweis auf Flöhe erkennen. Da die Flohbisse jucken und auch das krabbeln der Flöhe auf der Haut unangenehm sein kann, wird das betroffene Tier sich vermehrt kratzen und beißen. Auch die Fellpflege kann zunehmen.

Wie entsteht ein Flohbefall bei einem Haustier?

Gefährdet sind in erster Linie Tiere, die sich oft im Freien aufhalten. Also Katzen die als Freigänger gehalten werden, Kleintiere, die ein Außengehege haben und Hunde. Flöhe können zwar je nach Art eine sehr lange Zeit ohne Blut auskommen, aber es ist äußerst selten, dass sich ein Tier einfach so im Freien ansteckt.

In der Regel entsteht der Befall nach Kontakt mit einem Tier oder einem Menschen, auf dem sich bereits Flöhe breit gemacht haben. Beim Spielen mit dem Nachbarshund bzw. der Nachbarskatze zum Beispiel oder beim Beschnüffeln von Artgenossen im Park.

Der Mensch ist dabei aber nur ein Fehlwirt. Zwar können Flöhe den Menschen befallen und beißen, sie werden sich aber bei der erstbesten Gelegenheit lieber auf einem anderen Wirt ansiedeln.

Auch über Tiere wie Igel, Vögel oder Eichhörnchen können Flöhe übertragen werden. Aber insbesondere auch durch Straßenkatzen. Interessant dabei ist, dass die meisten Flohbefälle durch Katzenflöhe entstehen – auch bei den genannten Wildtieren, Hunden und anderen Haustieren.

Mögliche Ansteckungspunkte für Nestflöhe wären Nester, Verstecke wie Büsche oder dicht bewachsene Felder und regelmäßige Schlafplätze im Freien. Auch Teppiche, Tierbetten oder die Kleidung des Menschen sind möglich, wenn bereits Flöhe in die Wohnung eingeschleppt wurden.

Welche Risiken gibt es bei einem Flohbefall?

Hat man ein Flohproblem, hat man leider auch gleichzeitig ein hohes Risiko für jede Menge andere Probleme – und das sich die Tiere in der Wohnung ausbreiten und vermehren ist dabei nur das kleinste.

Bereits übermäßige Fellpflege kann ein Indiz für Flöhe sein. (Bildquelle: 123rf.com / sonjachnyj)

Bei einem schweren Befall, der lange Zeit unbehandelt bleibt, kann es bei dem betroffenen Tier zu Anämie (Blutarmut) kommen.

Außerdem sind Flöhe Zwischenwirte für den Gurkenkernbandwurm. Ist ein Floh mit den Larven infiziert und gelangt zum Beispiel über die Fellpflege in den Mund des Wirts, gelangen die Larven in seinen Darm und entwickeln sich zu Bandwürmern.

Der Gurkenkernbandwurm kommt am häufigsten beim Hund vor, aber auch Katzen können sich infizieren.

Auch diverse Krankheiten sind mögliche Risiken bei einem Befall mit Flöhen. Darunter eine Allergie gegen den Speichel des Flohs, die zu Dermatitis führen kann, Bartonellose (Katzenkratzkrankheit) und weitere katzenspezifische Viruserkrankungen.

Bartonellose ist eine Krankheit, die von Katzen auf Menschen übertragen wird – Katzen dienen nur als Träger des Erregers. Allerdings kann es in Einzelfällen zu Symptomen wie Fieber sowie Entzündungen an Augen, Herz, Lymphknoten und Mundschleimhaut kommen.

Die Flohspeichelallergie kann auch bei anderen Haustieren wie Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen, Wellensittiche, ect. und auch beim Menschen auftreten.

Wie man Flöhe bekämpft: 5 Schritte gegen Flöhe

Wenn du befürchtest – oder bereits eindeutig festgestellt hast -, dass sich dein Haustier Flöhe eingefangen hat, müssen schnell Maßnahmen ergriffen werden, um das Problem zu bekämpfen. Je länger du wartest, desto schlimmer wird es. Und unter Umständen auch gefährlicher für dein Haustier und auch für dich.

Daher sollst du nun erfahren, wie du Flöhe bekämpfen kannst – in 5 Schritten. Diese Schritte sind:

  • die Flöhe bei deinem Haustier bekämpfen
  • In deiner Wohnung aufräumen und möglicherweise befallene Gegenstände aussortieren
  • Alle waschbaren Textilien von Flöhen befreien
  • Die übrigen Gegenstände und die Umgebung reinigen
  • Zur Sicherheit eine Nachbehandlung sowie regelmäßige Kontrolle

Wir werden die Schritte im Detail erläutern und auch einige Mittel und Utensilien, die dafür verwendet werden können, beschreiben.

Flöhe beim Haustier bekämpfen

Die simpelste Methode, um Pelzflöhe am Haustier zu bekämpfen, ist mit dem Tier zu einem Tierarzt zu gehen. Meistens sind das Hund und Katze, aber in der Theorie kann sich so gut wie jedes Haustier mit Fell oder Federn Flöhe einfangen.

Falls noch Zweifel bestehen kann der Tierarzt zum einen feststellen, ob es sich tatsächlich um Flöhe handelt, und zum anderen direkt ein Flohmittel auftragen, eine Spritze verabreichen oder Flohtabletten verschreiben. Dieses Mittel ist dann in der Regel auch effektiv und löst das Problem schnell.

Möchte man das Problem lieber selbst lösen, gibt es mehrere Methoden mit denen man es versuchen kann.  Jedoch sollte man dabei auch bedenken, dass die Prozedur, je länger sie dauert, viel Stress für das Tier bedeuten kann.

Sowohl im Handel, als auch bei Amazon und in anderen Online-Shops kann man verschiedene Mittel und Utensilien zum Bekämpfen von Flöhen finden. Dazu gehören:

  • Ein Flohkamm, mit dem das Fell regelmäßig gekämmt wird, um Flöhe zu entfernen
  • Flohhalsbänder, die ein Mittel enthalten, dass Flöhe abtötet und bis zu 8 Monate fern hält
  • Flohshampoos für ein ausgiebiges Flohbad
  • Spot-On Flohtropfen, die im Nacken des Tiers aufgetragen werden
  • Flohpuder oder Kieselgur zum einpudern

Bei all diesen Mitteln, vor allem solchen wie Tropfen, Sprays und Puder, ist es wichtig die Anwendungshinweise genau zu befolgen. Denn mit diesen Mitteln kann auch das Haustier in Kontakt kommen und bei falscher Anwendung unter Umständen zu Schaden kommen.

Aufräumen und sortieren

Da es unmöglich ist, zu bestimmen wie lange der Flohbefall bereits vorliegt, ist es auch nicht möglich zu bestimmen wie lange sie sich bereits vermehrt haben – und vor allem wo. Deshalb ist es wichtig, die gesamte Wohnung gründlich aufzuräumen und zu putzen.

Benutze dafür am besten eine große Mülltüte. Nicht, weil du alles wegschmeißen sollst – sondern um bereits einige Flöhe loszuwerden. In eine Plastiktüte eingeschlossen bekommen die Tiere keinen Sauerstoff.

In diese Mülltüte, oder mehrere Tüten, solltest du deine Bettwäsche, das Bettlaken, alle in der Wohnung herumliegenden Decken, Kissen, Kleidungsstücke, Plüschtiere, Hundekleidung und sonstige Textilien stopfen, die hineinpassen. Also alles, was Nestflöhen als Versteck dienen könnte.

Sortiere dabei in waschbar und nicht waschbar, um die betroffenen Gegenstände für die nächsten Schritte vorzubereiten.

Textilien waschen

Alle zuvor zusammengetragenen, waschbaren Textilien sollten anschließend bei mindestens 50 °C gewaschen werden, sofern möglich auch höhere Temperaturen.

Wenn vorhanden sollte auch eine anschließende Behandlung im Wäschetrockner folgen um sicher zu gehen, dass nicht nur die mögliche Flohplage beseitigt ist, sondern auch alle Eier abgestorben sind.

Verstaue die gewaschenen Sachen danach zunächst wieder in der Mülltüte und – am besten – in einem separaten Raum.

Umgebung und Gegenstände reinigen

Während die Waschmaschine läuft können nicht waschbare Textilien wie Teppiche, Couchpolster, Matratzen, Kratzbäume und Katzenhängematten, manche Hundebetten oder auch eine Hundecouch und auch Zwischenräume in denen sich Staub sammelt abgesaugt werden.

Auch ein Dampfreiniger kann hilfreich sein, wenn in Besitz, es geht aber auch ohne. Anschließend sollte die Umgebung gründlich mit Flohmitteln behandelt werden um eventuell entkommene Flöhe sowie Floheier abzutöten.

Je nach Mittel sollten vor allem kleine Tiere, die sich nah am Boden bewegen, zuvor in einem anderen Raum untergebracht werden. Auch Gegenstände wie Näpfe und Futter sollten nicht mit den Mitteln in Berührung kommen.

Kieselgur

Dabei handelt es sich um einen Silikatstaub aus Kieselerde, der bio-physikalisch gegen Ungeziefer wirkt. Das bedeutet, dass keine giftigen Chemikalien enthalten sind.

Mit Kieselgur lassen sich sowohl Schlafplätze als auch das Fell des Haustiers einstäuben, um Flöhe loszuwerden. Die Behandlung ist einfach und umweltfreundlich.

Auch den Inhalt des Staubsaugerbeutels aus dem zuvor verwendeten Staubsauger solltest du einpudern.

Flohsprays und Fogger (Raumvernebler)

Es gibt eine Vielzahl verschiedener Flohsprays und Fogger, mit denen man die Umgebung behandeln kann, um Flöhe zu bekämpfen. Mit einem Flohspray kann man selektiv einsprühen, ein Fogger dagegen wird den ganzen Raum gleichmäßig einnebeln.

Diese Mittel arbeiten mit Insektiziden, die für Flöhe tödlich sind. Sie sind effektiv, aber durch ihre chemische Zusammensetzung auch potenziell gesundheitsschädlich. Daher ist es hier besonders wichtig, die Anwendungshinweise genau zu beachten.

Auch den Inhalt des Staubsaugerbeutels solltest du einsprühen. Diese Mittel sind nicht umweltfreundlich.

Behandlung mit Hitze

Auch für nicht waschbare Gegenstände gibt es eine Möglichkeit, diese mit Hitze gegen Flöhe zu behandeln. Dazu muss wieder die Mülltüte her. Alle verdächtigen Gegenstände werden in eine Plastikmülltüte gelegt, diese wird dann luftdicht verschlossen und erhitzt.

Da Flohbefälle vor allem im Spätsommer vermehrt auftreten, kann man die Tüte am besten einfach in die Sonne stellen. Scheint die Sonne grade nicht stark genug kann ein Föhn verwendet werden.

Lebende Flöhe sterben ab Temperaturen von 45/50 Grad ab, Floheier dagegen erst ab 60 Grad. Diese Methode ist, abgesehen von der zu verwendenden Plastiktüte, umweltfreundlich.

Nachbehandlung und Kontrolle

Die Schritte 2-4 sollten nach 1,5 bis 2 Wochen noch einmal wiederholt werden. Insbesondere Floheier und Flohlarven sind sehr robust und es ist durchaus möglich, dass einige Exemplare die erste Behandlung überleben.

Auch dein Haustier bzw. deine Haustiere solltest du im Anschluss an die Behandlung regelmäßig kontrollieren, indem du beispielsweise mit einem Flohkamm durch das Fell gehst. Zum einen um sicher zu gehen, dass die Behandlung angeschlagen hat und alle Flöhe erfolgreich bekämpft wurden.

Und zum anderen um einen Flohbefall in Zukunft möglichst schnell zu erkennen und auch dementsprechend weniger Arbeit damit zu haben, sie wieder loszuwerden.

Trivia: Was du sonst noch über das bekämpfen von Flöhen wissen solltest

Neben dem identifizieren eines Flohbefalls, den damit verbundenen Risiken und der Behandlung, gibt es noch andere wissenswerte Dinge über Flöhe. Zum einen gibt es durchaus Unterschiede zwischen den verschiedenen Floharten und zum anderen gibt es auch Möglichkeiten, mit denen man einem zukünftigen Befall effektiv vorbeugen kann.

Wie kann man Flöhen vorbeugen?

Eine Methode, um einem größeren Flohproblem vorzubeugen, ist regelmäßiges kontrollieren des Haustiers. Je nach Jahreszeit ist zu empfehlen, einen Hund nach jedem Gassigehen auf Flöhe zu kontrollieren und eine Katze nach jedem Freigang.

Auch Kokosfett und Kokosöl kann zum Vorbeugen verwendet werden. Flöhe reagieren empfindlich auf die darin enthaltene Laurinsäure und halten sich fern. Außerdem wirkt das Kokosfett bzw. Kokosöl pflegend auf der Haut und im Fell des Tiers.

In vielen Drogerien und Supermärkten kann man pflanzliche Spot-On Mittel gegen Flöhe erwerben. Diese wirken zwar nicht, wenn bereits ein Flohbefall vorliegt, können Flöhe aber davon abhalten sich ein Tier als Wirt auszusuchen. Die enthaltenen Pflanzenextrakte halten sie fern.

Eine weitere Möglichkeit ist der regelmäßige Einsatz von Flohhalsbändern. Außerdem gibt es Tabletten mit B-Vitamin Basis, wie z.B. Formel-Z, die vorbeugend wirken.

Diese Tabletten können als Nahrungsergänzungsmittel dem Futter beigemischt werden. Sie pflegen nicht nur das Fell, sondern halten auch Flöhe, Milben und Zecken fern. Das geschieht über den Hartstoffwechsel, der von dem Vitamin-B Komplex in den Tabletten angeregt wird.

Die Flöhe reagieren empfindlich auf die dadurch freigesetzten Duftstoffe und flüchten regelrecht vor dem jeweiligen Tier.

Zusätzlich können die Tabletten Appetitlosigkeit, Haarausfall und Nervosität vorbeugen bzw. bekämpfen. Die Tabletten sind vorwiegend auf natürlicher Basis und werden von Tieren in der Regel ähnlich wie Leckerlis gerne gegessen.

Welche Unterschiede gibt es zwischen Flöhen bei Hunden, Katzen und anderen Tieren?

Neben der Unterscheidung zwischen Pelz- und Nestflöhen, gibt es noch die Unterscheidung in Arten – diese wird in der Regel anhand ihres präferierten Wirts vorgenommen. Das bedeutet, dass ein Katzenfloh mit Vorliebe Katzen befällt, ein Hundefloh mit Vorliebe Hunde, und ein Kaninchenfloh mit Vorliebe Kaninchen.

Prinzipiell können Flöhe, unabhängig ihrer Art, jedes warmblütige Tier befallen. Ist grade nicht der passende Wirt in der Nähe, werden Flöhe zum Überleben also auch auf anderen Tieren parasitieren.

Die verschiedenen Arten unterscheiden sich nur geringfügig im Aussehen. Besonders auffällig sind die Unterschiede in der Größe. Ein Katzenfloh wird also nicht so groß wie ein Floh, der hauptsächlich größere warmblütige Tiere befällt – damit er sich besser auf seinem Wirt verstecken kann.

Allerdings wird ein Hundefloh, der eine Katze befallen hat, aus dem Blut der Katze weniger Nährstoffe ziehen können als aus dem Blut eines Hundes. Das hat zur Folge, dass diese Hundeflöhe sich dann weniger schnell vermehren – und dadurch auch einfacher zu bekämpfen sind.

Bereits beim Bürsten können Flöhe zum Vorschein kommen. (Bildquelle: 123rf.com / Anurak Ponapatimet)

Andererseits bedeutet das aber auch, dass bei einem Flohbefall alle Tiere im Haushalt, unabhängig der Tierart, gegen die Flöhe behandelt werden müssen.

Fazit

Ein Befall mit Flöhen ist nicht nur unangenehm für alle Betroffenen, sondern birg auch eine Menge Risiken – wie Allergien, Krankheiten und Blutarmut. Deshalb ist es besonders wichtig, einen Befall schnell zu erkennen und die Flöhe effektiv zu bekämpfen.

Das bekämpfen von Flöhen kann sehr mühselig sein. Nicht nur das betroffene Haustier muss behandelt werden, sondern auch die Umgebung, die Kleidung des Menschen und alle anderen Tiere im Haushalt.

Außerdem kann es unter Umständen sein die Behandlung zu wiederholen, da vor allem Floheier und Flohlarven die erste Behandlung überleben können. Nachdem man die Flöhe erfolgreich bekämpft hat gibt es aber einige Möglichkeiten, um einem weiteren Befall vorzubeugen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.zecken-und-flohfrei.de/katzen/bartonellose.aspx

[2] https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/merial-floehe-kleine-parasiten-mit-grosser-schadwirkung/

[3] https://www.apotheke-adhoc.de/branchennews/alle-branchennews/branchennews-detail/merial-flohfrei-durch-den-herbst/

[4] https://www.umweltbundesamt.de/floehe#textpart-5

[5] https://www.formel-z.info

Bildquelle: 123rf.com / 81160628

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