Eine Erkältung beim Hund kannst du durch die Symptome Niesen und eine triefende Nase feststellen. Genauso, wie bei uns Menschen ist der Hundeschnupfen auch bei unseren geliebten Vierbeinern eine fiese Angelegenheit.

Häufiges Niesen, die Nase fließt und die Nasenöffnungen sind verklebt. Damit du das deinem Hund ersparst solltest du vor allem vorbeugen. Hat dein Hund bereits Schnupfen oder willst du Vorbeugungsmaßnahmen treffen, dann findest du in diesem Artikel alle wichtigen Informationen dazu.

Das Wichtigste in Kürze

  • Schnupfen beim Hund ist meist eine Begleiterscheinung einer Erkältung. Dennoch kann Hundeschnupfen auch andere Ursachen haben, die unbedingt mit einem Tierarzt abgesprochen gehören.
  • Typische Symptome eines Hundeschnupfens sind Niesen, eine laufende Nase, Würgen und Husten, Fieber, Augenreiben, Nasenbluten oder auch tränende Augen.
  • Den Schnupfen beim Hund kann man einerseits durch Medikamente behandeln und andererseits auch zu Hausmitteln oder homöopathischen Mitteln greifen. Dabei ist jedoch die Feststellung der Ursache essentiell, um die richtige Behandlung zu finden.

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Definition: Was ist Hundeschnupfen?

Hundeschnupfen ist genauso, wie beim Schnupfen der Menschen eine Begleiterscheinung einer Erkältung. Anders als beim Menschen ist der Schnupfen bei unseren geliebten Vierbeinern ernst zu nehmen. Er kann viele Ursachen haben und ist daher schwer einzuschätzen, ob er gefährlich ist oder nicht.

Ein Hund mit Schnupfen benötigt viel Ruhe, um sich von der Erkrankung zu erholen. (Bildquelle:123rf.com / 45929169)

Schnupfen ist auch beim Hund keine Seltenheit, doch nicht jeder Schnupfen ist gleich. Man unterscheidet zum Beispiel zwischen einem allergisch hervorgerufenen Schnupfen, dem Schnupfen durch eine Infektion oder auch dem Schnupfen durch einen Fremdkörper in der Nase.

Da auf dem ersten Blick nicht immer sofort sichtbar ist, um welche Art Schnupfen es sich handelt, sollte man immer einen Tierarzt um Rat bitten. Der kann dir nicht nur bei der Diagnose helfen, sondern auch die richtige Behandlungsmethode empfehlen.

Hintergründe: Was du über Schnupfen beim Hund wissen solltest

Niesen ist genauso, wie beim Menschen etwas ganz natürliches, dennoch kann hinter dem Niesen auch ein Schnupfen stecken. Ist dein Hund erkältet, kann sich das durch Niesen, Nasenausfluss, häufiges Schlecken der Nase und tränenden Augen bemerkbar machen.

Was du über den Schnupfen beim Hund wissen solltest, erfährst du in Folge.

Welche Ursachen hat Hundeschnupfen?

Die Ursachen eines Hundeschnupfens können sehr vielfältig sein. Damit du einen Überblick bekommst, haben wir dir in Folge die üblichen Ursachen aufgelistet und beschrieben.

Aufregung und Stress

Aufregung und Stress kann eine Ursache von Schnupfen beim Hund sein. Gerade bei Aufregung ist es keine Seltenheit und im Normalfall nicht besorgniserregend, wenn Hunden klarer, dünnflüssiger Schleim aus der Nase tropft. Solange es nur vorübergehend ist, musst du dir keine Sorgen machen.

Beim Schnupfen durch Stress tritt anders als bei infektions- oder allergiebedingtem Schnupfen kein Niesen oder andere Symptome auf. Auch die Nase bleibt in der Regel trocken sobald sich der Hund wieder beruhigt.

Vorübergehende Reizungen

Die Nasenschleimhäute des Hundes können auch durch Reizstoffe in der unmittelbaren Umgebung irritiert werden. Reizungen durch folgende Stoffe können zu Niesen führen:

  • Putzmittel
  • Duftkerzen und Parfums
  • Zigarettenrauch
  • Haarspray
  • Teppiche, Kissen, Polstermöbel oder andere neue Einrichtungsgegenstände die einen hohen Textilanteil aufweisen

Ein kurzfristiges Aussetzen durch die Reizstoffe ist im Normalfall eher harmlos. Jedoch solltest du es trotzdem vermeiden, deinen Hund direkt diesen Stoffen auszusetzen. Eine längerfristige Aussetzung kann zu einer Chronifizierung der Symptome in Form einer Allergie führen.

Infektionen

Wie beim Menschen können auch beim Hund Viren, Bakterien, Pilze oder Parasiten Schnupfen ausläsen. Vor allem Viren sind die wahrscheinlich häufigste Ursache für einen Schnupfen, sowohl beim Menschen, als auch beim Hund.

Besonders in der kalten Jahreszeit sind die Vierbeiner durch eine Ansteckung mit Schnupfenviren gefährdet.

Anders als beim Menschen, bei dem ein Schnupfen ohne ärztliche Betreuung vorbei geht, sollte man bei Hunden mit Erkältungssymptomen auf jeden Fall einen Tierarzt aufsuchen. Dadurch kann man unnötige Komplikationen vermeiden.

Allergien

Allergien sind nicht nur unter Menschen verbreitet, sondern auch keine Seltenheit bei Hunden.

Die häufigsten Allergene sind Pollen von Bäumen und Gräsern, Schimmelsporen, Staub und Hausmilben, Hautschuppen, Federn, Zigarettenrauch, Futterbestandteile aus Fleisch und Zusatzprodukten, Medikamente, Flöhe und Zecken, Parfum, Shampoos, Gummi und Plastikmaterialien.

Symptome für eine Allergie beim Hund:

  • Chronisches Niesen
  • Dauerhaft laufende Nase
  • Kratzen, Lecken und Beißen an verschiedenen Körperstellen
  • Wiederkehrende Ohreninfektionen
  • Haarverlust
  • Husten
  • Rote Augen oder starker Augenausfluss
  • Reiben der Augen
  • Erbrechen und Durchfall
  • Auf den Pfoten kauen

Hat dein Hund Schnupfen in Kombination mit einen der anderen Anzeichen, solltest du ihn auf eine Allergie testen lassen. Gerade mit zunehmendem Alter können sich die erwähnten Symptome bei Hunden mit Allergien verstärken.

Fremdkörper

Fremdkörper in der Nase können ebenfalls zu Schnupfensymptomen führen. Das ist sehr ernst zu nehmen, da es neben dem Schnupfen auch zu einer chronischen Reizung der Nasenschleimhäute mit zahlreichen Komplikationen führen kann.

Die Gräser oder Körner in einer Wiese können sich beim Einatmen in der Nase deines Hundes verfangen und so zu Problemen führen. (Bildquelle: 123rf.com / 103513331)

Besonders beim freien herumlaufen oder spielen in Wiesen, Feldern oder im Wald, sollten Hundebesitzer besonders vorsichtig sein. Körner oder Gräser können unter Umständen sehr gefährlich werden und beim Feststecken in der Nase sogar operativ entfernt werden müssen.

Tumore

Schnupfensymtome können auch durch gut- oder bösartige Tumore im Bereich der Nase oder der oberen Atemwege hervorgerufen werden. Diese können zudem, vor allem wenn sie bösartig sind zu teilweise schwerem Nasenbluten oder Blutbeimengungen im Nasensekret führen.

Wie lange dauert akuter Schnupfen beim Hund?

Die Dauer des Schnupfens beim Hund hängt grundsätzlich von drei Dingen ab, der genauen Ursache, der Abwehrfähigkeiten und der Behandlung.

Der Schnupfen kann je nach Einflussfaktoren zwischen wenigen Tagen bis zu mehreren Wochen andauern.

Da wir dir bei jeder Art von Schnupfen des Hundes empfehlen zum Tierarzt zu gehen, kann dir dieser bei der Untersuchung gleich eine ungefähre Einschätzung zur erwarteten Erkrankungsdauer geben.

Je früher du mit der Behandlung beginnst, desto kürzer wird die Dauer des Schnupfens sein.

Welche Symptome zeigen sich, wenn dein Hund Schnupfen hat?

Ein Schnupfen bei Hunde wird nicht nur durch Niesen, sondern durch eine Vielzahl an weiteren Symptomen sichtbar. Diese Symptome können Aufschluss auf die Ursache der Krankheit geben.

Symptome bei Hundeschnupfen:

  • Niesen: Die Nase eines Hundes ist sehr empfindlich, weshalb es häufig zu Reizungen kommen kann, welche sich durch Niesen zeigen. Grundsätzlich ist öfters Niesen am Tag normal, wenn der Hund jedoch sehr stark niest und zudem die Nase läuft, sollten Hundebesitzer aufmerksam werden.
  • Laufende Nase: Beim Hundeschnupfen kommt es, genauso wie beim Menschen, neben dem Niesen auch zu einer laufenden Nase.
  • Würgen und Husten: Ähnlich wie beim Menschen, sammelt sich auch bei Hunden Schleim in der Nasenhöhle an. Diesen Schleim versuchen Hunde dann mit Würgen oder Husten aus der Nase zu bekommen.
  • Fieber: Auch Fieber kann eine Folge von Schnupfen und einer Erkältung beim Hund sein. Grundsätzlich ist die Temperatur beim Hund ein wenig höher als beim Menschen, doch mehr dazu findest du weiter unten in diesem Artikel.
  • Augenreiben: Augenreiben weist beim Hund oftmals auf einen Schnupfen hin, der eine Allergie als Auslöser hat. Stellst du fest, dass sich dein Hund vermehrt an den Augen reibt, solltest du einen Allergietest machen lassen.
  • Nasenbluten: Auch Nasenbluten kann ein Symptom von Schnupfen sein. Die Ursache für starkes Niesen mit Nasenbluten ist höchstwahrscheinlich ein Fremdköper in der Nase. Dieser kann die Nase und die Schleimhäute deines Hundes verletzen und dadurch fängt er an aus der Nase zu bluten.
  • Weitere mögliche Symptome: Mundatmung, Atemgeräusche, Berühren der Nase, tränende Augen

Wie bereits kurz erwähnt, weisen die verschiedenen Symptome auf die unterschiedlichen Ursachen des Schnupfens hin. Deshalb ist es so wichtig, dass die Hundebesitzer genau beobachten, um die Krankheit in Folge richtig behandeln zu können.

Ab wann sollte man seinen Hund bei Schnupfen zum Tierarzt bringen?

Ein Schnupfen beim Hund kann viele Ursachen haben, daher solltest du zur Sicherheit mit deinem kranken Vierbeiner immer zum Tierarzt gehen. Dieser kann feststellen, ob es sich um eine einfache Erkältung handelt, oder es schwerwiegendere Gründe hat.

Dadurch, dass dir dein Hund nicht sagen kann, was ihm fehlt, sollte ein Besuch beim Tierarzt Aufschluss geben und Komplikationen vorbeugen. (Bildquelle: 123rf.com / 46093044)

Am besten beobachtest du deinen Vierbeiner vor dem Tierarztbesuch, um dem Tierarzt dann schildern zu können, welche Symptome auftreten. So kann es dem Veterinär einfacher fallen eine Diagnose zu machen.

Was tun gegen Schnupfen beim Hund: Effektive Behandlungsmethoden

Je nach Ursache gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten, um deinen Hund von dem Schnupfen zu befreien. Wir möchten dir in Folge einige effektive Behandlungsmethoden aufzeigen, damit es deinem Vierbeiner so schnell wie möglich wieder besser geht.

Wie kann man einem Schnupfen beim Hund vorbeugen?

Achtest du bei der Pflege und Versorgung deines Hundes auf bestimmte Dinge, kannst du einen Schnupfen vorbeugen.

Dabei solltest du vor allem bei der Fütterung in der kalten Jahreszeit darauf achten, dass du den erhöhten Bedarf an Vitaminen und Fettsäuren deines geliebten Vierbeiners bedienst.

Zudem kannst du durch die Verabreichung von Präparaten, wie Echinacea, Vitamin C und Aloe Vera über das Futter das Immunsystem stärken. Dadurch beugst du Erkältungen vor und bietest deinem Hund noch dazu eine ausgewogene Nährstoffzufuhr.

Auch das richtige Raumklima und regelmäßige und ausgiebige Spaziergänge an der frischen Luft können dabei helfen, eine Erkältung zu vermeiden.

Welche Medikamente helfen gegen Schnupfen beim Hund?

Die Medikamente, die du deinem Hund gegen Schnupfen geben kannst variieren sehr stark aufgrund der Ursache. Deshalb solltest du, wenn es um Medikamente geht immer einen Tierarzt aufsuchen, der deinem Hund dann die passenden Mittel verschreiben kann.

Der Tierarzt untersucht den Hund gründlich, um dann die geeignete Therapiemaßnahme vorzuschlagen. So kannst du sowohl die falsche Dosierungen, als auch die falsche Medikation vermeiden.

Welche Hausmittel gibt es, wenn der Hund Schnupfen hat?

Es gibt einige Hausmittel, die die Beschwerden eines Schnupfens beim Hund lindern. Die Wirkungsweise hängt jedoch von der Ursache des Schnupfens ab. In Folge haben wir dir Hausmittel gegen Schnupfen, der durch eine Infektion verursacht wurde, aufgelistet.

Hausmittel Beschreibung
Flüssigkeit Bei einer Erkältung oder einen Schnupfen ist es besonders wichtig, dem Hund viel Flüssigkeit zu geben. Stelle also fest, dass dein Hund immer einen vollen Napf mit Wasser hat. Wenn du jedoch bemerkst, dass dein Hund trotzdem zu wenig trinkt, kannst du sein Futter mit etwas Wasser anreichern.
Fencheltee Fencheltee kann auch dabei helfen, dass es deinem Vierbeiner schnell wieder besser geht. Einfach etwas Fencheltee unter das Wasser mischen.
Hohe Luftfeuchtigkeit Gerade im Winter sind die Räume meist sehr trocken und das wirkt sich nicht gerade positiv auf den Schnupfen aus. Daher solltest du mithilfe von feuchten Tüchern oder Heizkörpern mit Luftfeuchtigkeitsfunktion die Luftfeuchtigkeit erhöhen.
Ruhe Du solltest deinen Hund, wenn er krank ist schonen und eine Zeit lang anstrengende Spiele, Spaziergänge oder Wettläufe vermeiden.
Nährstoffe in der Nahrung Achte besonders darauf, dass dein Hund ausreichend Nährstoffe zu sich nimmt. Dazu solltest du auf die Qualität der Nahrung achten, damit sich der Körper deines Hundes mithilfe der Nährstoffe schnell regenerieren kann.
Nasenpflege Wenn dich aufgrund des Schnupfens Verkrustungen gebildet haben, kannst du diese mit Kochsalzlösung vorsichtig entfernen. Es gibt auch verschiebe Cremes für Hund, mit der man die Nase gut behandeln kann.

Handelt es sich um einen Schnupfen mit einer Allergie als Ursache, müssen die Auslöser entfernt werden, um eine Verbesserung zu bewirken.

Wie kann man Hundeschnupfen mit Homöopathie behandeln?

Willst du den Hundeschnupfen mit homöopathischen Mitteln bekämpfen ist die Auswahl sehr groß. Dabei musst du aber besonders auf die individuelle Auswahl der richtigen Präparate achten.

Die Auswahl der geeigneten Schnupfen-Homöopathie Mittel und der dazugehörigen Potenz richtet sich nach folgenden Kriterien:

  • Schnupfentyp und -stadium
  • Symptome (Stärke, Eigenschaften des Nasensekrets, Begleitsymptome)
  • Umgebungsfaktoren (Wetterlage, Stressfaktoren)
  • Persönliche Eigenschaften (Alter, Konstitutionstyp)

Die meisten homöopathischen Mitteln gegen Schnupfen werden aus Pflanzen und Mineralien gewonnen, dennoch sollte man vor der Einnahme einen erfahrenen Homöopathen aufsuchen.

Grundsätzlich werden folgende Mittel für die jeweiligen Schnupfen-Stadien angewendet:

Anwendungsgebiet Homöopatisches Mittel
Anfangsstadium (erste 24 Stunden) Aconitum napellus
Fließschnupfen Allium cepa, Belladonna atropa oder Ammonium carbonicum
Frühes Schnupfenstadium Arsenicum album, Gelsemium sempervirens oder Arum triphyllum
Stockschnupfen Euphrasia officinalis oder Hepar sulfuris
Spätes Schnupfenstadium Kalium bichromicum oder Lycopodium clavatum

Eine genauere Auswahl und die Dosierung kann dir ein ausgebildeter Homöopath geben. Da die Einschätzung der Symptome sehr wichtig ist, um das richtige Mittel zu finden, solltest du mit deinem Vierbeiner unbedingt einen Heilpraktiker aufsuchen, bevor du mit der Einnahme eines homöopathischen Mittels beginnst.

Welche Vitamine helfen, wenn der Hund eine Erkältung mit Schnupfen hat?

Zur Vorbeugung einer Erkältung oder auch zur schnelleren Heilung sollten Hundebesitzer auf eine ausreichende Vitaminzufuhr beim Hund achten. Hunde haben gerade in der Schnupfenzeit einen erhöhten Bedarf an Fettsäuren und Vitaminen. Genau das sollte bei der Fütterung beachtet werden.

Du kannst deinem Hund zusätzlich Präparaten, wie Echinacea, Vitamin C oder Aloe Vera ins Futter mischen.

Die tragen zur Stärkung der allgemeinen Immunsituation bei. Zudem kann auch Lachsöl im Futter zu einer Vielzahl an positiven Auswirkungen in der Gesundheit deines Vierbeiners führen.

Trivia: Was du sonst noch über Schnupfen beim Hund wissen solltest

Ist eine Erkältung beim Hund ansteckend für Menschen?

Hat dein Hund Husten, Schnupfen oder eine verstopfte Nase, musst du in der Regel keine Angst haben, dich anzustecken. Denn grundsätzlich steht fest, dass wenn eine Erkältung beim Hund viral bedingt ist, sich zwar andere Hunde und Tiere schnell anstecken können, jedoch Menschen davon ausgeschlossen sind.

Die Übertragung von Tier zu Mensch und umgekehrt ist bei einer Erkältung sehr unwahrscheinlich. Die Erkältungsviren, die den Hunden zu schaffen machen, befallen normalerweise die Menschen nicht.

Das Ganze gilt in der Regel auch anders rum.

Was bedeutet es wenn Hunde niesen?

Grundsätzlich ist es normal und unbedenklich, wenn ein Hund gelegentlich niest. Es ist eine normale Reaktion des Körpers auf einen Reiz der Nase, wie zum Beispiel auf Nervosität oder starkes Sonnenlicht zu einem Niesreflex führen.

Wenn dein Hund jedoch sehr häufig, andauernd, krampfartig oder plötzlich vermehrt niest, kann das ein Alarmsignal sein.

Besonders bei blutigem, schleimigem oder eitrigem Ausfluss aus der Nase, solltest du sofort einen Tierarzt aufsuchen.

Auch wenn du weitere Veränderungen des Allgemeinbefinden deines Hundes, wie Müdigkeit, Apathie, Appetitlosigkeit, Fieber oder Atemschwierigkeiten bemerkst, solltest du den Rat eines Tierarztes einholen.

Wie erkenne ich, ob mein Hund Fieber hat?

Ob ein Hund Fieber hat, erkennt man meist schon beim reinen Körperkontakt. Vor allem an den Ohren sind Hunde, wenn sie Fieber haben spürbar heißer als normalerweise. Zudem hechelt ein Hund mit Fieber auffallend stark und trinkt in der Regel mehr als sonst.

Auch sein Allgemeinbefinden ist meist sichtbar schlechter. Um es sicher zu wissen, kann man auch beim Hund Fieber messen. Die Messung in den Ohren funktioniert jedoch nicht! Damit du die Körpertemperatur bei deinem Hund messen kannst, musst du einen normalen Fieberthermometer verwenden.

Der Normalwert eines erwachsenen Hundes liegt zwischen 37,5 und 39 Grad. Beim Welpen liegt die Normaltemperatur bei bis zu 39,5 Grad.

Ein verlässliches Ergebnis erhält man beim Hund ausschließlich durch eine rektale Messung.

Liegt nun das Ergebnis zwischen 39 und 40 Grad liegt eine erhöhte Temperatur vor, die vor allem nach Sport oder Aufregung vorkommen okay ist. Ab 40 Grad spricht man von Fieber und ab 41 Grad von hohem Fieber. Bei hohen Fieber besteht bereits Lebensgefahr wenn es lang anhält kann ein Organversagen drohen.

Ab 42 Grad liegt ein akut lebensbedrohliches Fieber vor und das körpereigene Eiweiß droht zu gerinnen. Bei jeder Art von Fieber bzw. erhöhter Temperatur solltest du einen Tierarzt aufsuchen.

Fazit

Unser Fazit ist, dass ein Schnupfen beim Hund auf jeden Fall beobachtet werden muss. Der Schnupfen kann beim Hund viele Ursachen haben und einige davon sind nicht gerade ungefährlich.

Ein kurzer Besuch beim Tierarzt kann schnell Auskunft über die Art des Schnupfens geben. So kann er schnell behandelt werden, ohne weitere Komplikationen zu verursachen. Willst du vorsorgen, so dass dein Hund besser geschützt ist, kannst du das auch vor allem mit einer nährstoffreichen Ernährung machen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.fressnapf.de/ratgeber/hund/beitrag/hund-erkaeltung

[2] https://www.schnupfen.net/hund

[3] https://petspremium.tv/tierisches/erkaeltung

Bildquelle: 123rf.com / 57026681

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