In diesem Beitrag werfen wir einen Blick darauf, welche Anwendungsmöglichkeiten du bei deinem Tier mit Kurkuma hast.

Wir zeigen dir, bei welchen Beschwerden du Kurkuma einsetzen kannst und was du bei der Verabreichung und Dosierung bei deinem Hund, deinem Pferd oder deiner Katze beachten solltest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kurkuma wirkt bei deinem Haustier, so wie auch beim Menschen entzündungshemmend, antioxidativ, antibiotisch und antiviral und schmerzlindernd
  • Bei Katzen sollte Kurkuma vorsichtig als Präventivmaßnahme eingesetzt werden, da die in Kurkuma enthaltenen ätherischen Öle und weitere Bestandteile in zu hoher Dosis giftig sind
  • Kurkuma kann begleitetend oder präventiv eingesetzt werden, allerdings ersetzt die Gabe nie einen Besuch beim Tierarzt

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Hintergründe: Was du über Kurkuma bei Tieren wissen solltest

Es gibt ein paar Informationen, die du kennen solltest, bevor du deinem Vierbeiner Kurkuma verabreichst. Diese haben wir für dich im Folgenden zusammengestellt.

Wie wirkt Kurkuma bei meinem Tier?

Kurkuma wirkt bei deinem Haustier, so wie auch beim Menschen entzündungshemmend, antioxidativ, antibiotisch und antiviral und schmerzlindernd (insbesondere bei Gelenkschmerzen).

Weiterhin fördert es

  • ein rundum gesundes Immunsystem,
  • ein neues Gleichgewicht im Verdauungstrakt,
  • eine gesunde Haut und Augen,
  • einen verbesserten Schutz gegen freie Radikale,
  • einen gesunden Blutkreislauf,
  • einen gesunden Cholesterin- und Blutzuckerspiegel,
  • die Gelenke deines Tiers,
  • den Bewegungsapparat und
  • die Leberfunktion und -entgiftung.

Kurkuma fördert die Einschränkung von zytotoxischen T-Lymphozyten und den Anstieg des Proteins „Cathelicidin”. Dieses unterstützt den Körper bei der Bekämpfung von Bakterien und Infektionen.

Kurkuma und Curcumin haben die Aufgabe, die Apoptose (Zelltod) einzuleiten und so das Immunsystem deines Tieres zu schützen.

Die knall-orange Knolle hat jede Menge postive Eigenschaften auf die Gesundheit für Mensch und Tier. (Bildquelle: unsplash.com / Chinh le Duc)

Bei welchen Beschwerden kann ich meinem Tier Kurkuma geben?

Du kannst deinem Hund, deiner Katze oder deinem Pferd bei denselben Beschwerden wie beim Mensch Kurkuma geben. Lies dazu hier mehr. Bei Tieren wird es tendenziell mehr spezifisch zur Krebsbehandlung eingesetzt.

Bei Hund und Pferd wird es besonders bei diesen Beschwerden eingesetzt:

  • Hauterkrankungen
  • Gallenbeschwerden
  • Durchfall
  • Verdauungsbeschwerden
  • Unterstützung des Immunsystems
  • Allergische Erkrankungen
  • Arthrose
  • Wundheilungsförderung
  • Entzündlich- allergische Atemwegserkrankungen
  • Darmentzündungen

Bei Katzen sollte Kurkuma vorsichtig als Präventivmaßnahme eingesetzt werden, da die in Kurkuma enthaltenen ätherischen Öle und weitere Bestandteile in zu hoher Dosis giftig sind. Bei Katzen eignet sich Kurkuma in niedriger Dosierung für die Krebsbehandlung.

In welcher Form kann ich meinem Tier Kurkuma verabreichen?

Kurkuma für Hunde oder Pferde erhältst du Kurkuma als Nahrungsergänzung in folgenden Formen:

  • Pulver
  • Paste
  • Kapseln
  • Tropfen

Wie bereits weiter oben erwähnt, muss die Bioverfügbarkeit (Aufnahme des Wirkstoffes) bei Aufnahme in Pulverform erst erhöht werden, indem Piperin, Öl und/oder Zimt mit verabreicht werden.  Aufgrund der schnellen Verstoffwechslung und Ausscheidung des Curcumins empfiehlt es sich, deinem Hund oder Pferd mehrmals täglich eine kleine Menge zu geben.

Hunden, die an Krebs leiden, sollte zwei bis drei Mal täglich ein halber Teelöffel Kurkuma ins Futter gegeben werden. Gesunde Hunde können zur Prävention einen Viertel Teelöffel Kurkuma ein bis zwei Mal am Tag zu sich nehmen.

Sollte dein Tier die Aufnahme in Pulverform verweigern, kannst du Schritt für Schritt mit einer niedrigen Dosierung beginnen oder auf Alternativen zurückgreifen.

Goldene Paste wird in kleinen Mengen dosiert. Es empfiehlt sich eine Menge von zwei bis drei halbe Teelöffel pro Tag. Goldene Paste kannst du in diesem Rezept selbst herstellen oder bereits fertig kaufen.

Bei Kurkuma Tropfen ist eine hohe Bioverfügbarkeit durch den Zusatz von Piperin gesichert. Diese Tropfen können ganz einfach in das Futter gemischt werden. Für Katzen eignet sich Kurkuma in Pulverform, die goldene Paste und die Kurkuma Tropfen in kleinen Mengen zur Verabreichung am besten.

Kurkuma für Tiere: Alle Anwendungshinweise

Wenn du deinem Haustier Kurkuma geben möchtest, haben wir im Folgenden alle wichtigen Anwendungstipps zusammengestellt.

Wie auch beim Menschen, hilft Kurkuma bei der Krebsvorbeugung und -behandlung. Es beugt Entzündungen vor und entgegen und kann täglich in die Ernährung deines Tiers mit eingebunden werden. Kurkuma kann präventiv, oder kurativ zur Bekämpfung der Beschwerden eingesetzt werden.

Du kannst Kurkuma als Ergänzung in hochwertigem Tierfutter oder als Ergänzungsfutter finden. Sehr beliebt bei Hunden, Katzen und Pferden ist die goldene Paste mit Kurkuma, Kokosöl, schwarzem Pfeffer und manchmal auch Zimt.

Wie auch beim Menschen ist der eigentliche Wirkstoff das Curcumin, oder auch Curcuminioden genannt, welches nur mit Zufuhr von schwarzem Pfeffer und dessen Wirkstoff Piperin und etwas Fett (wie etwa Kokosöl) aufgenommen und verarbeitet werden kann.

Dein Tier kann neben Kurkuma Tropfen auch Kurkuma Kapseln mit Kurkuma-Extrakt (Tumeric Kapseln) einnehmen.

Diese enthalten einen hohen Prozentsatz von Curcumin (Curcuminiode). Für Katzen empfehlen sich Kurkumakapseln mit pflanzlicher Kapsel weniger, da pflanzliche Cellulose für Katzen schwer verdaulich ist.

Wieviel Kurkuma darf ich meinem Hund geben?

Die Dosierung von Kurkuma für deinen Hund richtet sich ein bisschen danach, ob dein Vierbeiner gesund oder krank ist. Die Faustregel besagt, dass kranke Tiere doppelt so viel Kurkuma zu sich nehmen können, wie gesunde. Pro 5 kg Körpergewicht kannst du ca. 100 mg für einen gesunden Hund berechnen.

Auch hier solltest du nur Schritt für Schritt die Dosis erhöhen, um Magenverstimmungen zu vermeiden. Möchtest du Kurkumakapseln als Präventivmaßnahme einsetzen, empfiehlt sich circa die Hälfte des angegebenen Curcumins pro Tag.

Welche Dosierung wird für meine Katze empfohlen?

Bei deiner Katze empfehlen sich 20 bis 40 Milligramm Curcumin pro Kilogramm. Bei einem Gewicht von 5 Kilogramm empfiehlt sich demnach eine Menge von maximal 100 bis 200 Milligramm täglich als präventive und kurative Maßnahme.

Auch hier macht es Sinn, das Kurkuma in kleinen Mengen täglich zu verabreichen, um der schnellen Verstoffwechselung und Ausscheidung entgegenzuwirken.

Trivia: Was du sonst noch über Kurkuma für Tiere wissen solltest

Was muss ich beim Kauf von Kurkuma für Tiere beachten?

Obwohl Kurkuma präventiv oder kurativ eingesetzt wird und deutliche Ergebnisse zeigen kann, ersetzt es keine ganzheitliche, medizinische Behandlung. Aus diesem Grund sollte regelmäßig ein Tierarzt aufgesucht werden. Beachte dabei auch, nur speziell für dein Haustier geeignete Nahrungsergänzung zu kaufen.

Kurkuma hat positive Auswirkungen auf alle funktionellen Störungen des ableitenden Gallensystems. Genau wie beim Menschen sollte dein Tier allerdings kein Kurkuma zu sich nehmen, wenn es an einer Gallenentzündung, einem Gallenverschluss, Gallensteinen oder anderen Gallenleiden beziehungsweise Lebererkrankungen leidet.

Mit Kurkuma wird deine Katze wieder gesund (Bildquelle: unsplash.com / James Sutton)

Für deinen Hund ist es sehr wichtig, dass dein Produkt kein Polysorbat 80 enthält, wodurch er einen pseudoallergischen Schock erleiden könnte. Auch tragende Tiere sollten, wie beim Menschen, auf die Aufnahme von Kurkuma während der Schwangerschaft verzichten.

Vor einer Operation sollte aufgrund der blutverdünnenden Wirkung ebenfalls kein Kurkuma verabreicht werden.

Konkrete Nebenwirkungen bei übermäßigem Verzehr können wie beim Menschen Magenverstimmungen durch den enthaltenen Pfeffer, oder eine stärkere Ausscheidung sein.

Wann sollte ich Kurkuma in Kombination mit schwarzem Pfeffer vermeiden?

Generell solltest du Kurkuma in Kombination mit schwarzem Pfeffer vermeiden, wenn dein Tier bereits Medikamente für die Verdauung einnimmt. Durch den Pfeffer werden die Schleimhäute im Magen gereizt und Leberenzyme deaktiviert.

Aus diesem Grund können auch unerwünschte Stoffe aus Medikamenten aufgenommen werden und zu unerwünschten, nicht voraussehbaren Nebenwirkungen kommen. Wenn dein Tier pharmazeutische Medikamente zu sich nimmt, solltest du die Verabreichung mit deinem Tierarzt besprechen.

Fazit

Kurkuma kann bei deinem Tier für unterschiedliche Zwecke eingesetzt werden:

  • Stärkung des Immunsystems
  • Förderung des Bewegungsapparat
  • Unterstützung der Leberfunktion
  • Behandlung von Krebs

Letztendlich bringt deinem Tier und letztendlich auch dir, die Einnahme von Kurkuma in jeglicher Form nur Vorteile. Es ist eine Investition, die sich in jedem Fall lohnt. Hier findest du noch einfache Rezepte mit Kurkuma für deinen Hund, deine Katze oder dein Pferd.

Weiterführende Literatur: Quelle und interessante Links

[1] www.drhoelter.de/tierarzt/ernaehrungsinfos/kurkuma.html

[2] https://www.zentrum-der-gesundheit.de/kurkuma.html

[3] https://www.naturepower.de/vitalstoff-journal/aus-der-forschung/bioflavonoide-und-kraeuter/curcumin-wirkung/

Bildquelle: unsplash.com / Osha Key

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