Willkommen bei unserem großen Barf Katzenfutter Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Barf Katzenfutter. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Barf Katzenfutter zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Barf Katzenfutter kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • BARF ist ein Akronym und steht für biologisch artgerechte Rohfütterung. Das Programm wurde ursprünglich für die artgerechte Ernährung fleischfressender Haustiere entwickelt.
  • Der Hauptbestandteil der Ernährung deiner Katze sollte immer Fleisch sein. Ein Jungtier sollte schrittweise auf die neue Ernährungsform umgestellt werden.
  • Achte auf eine umfassende und gesunde Ernährung deiner Katze. Sie sollte, wenn nicht mit normalem Futter möglich, mit Ergänzungsmitteln versorgt werden, um ein Defizit an Mineralstoffen und Vitaminen vermeiden zu können.

Barf Katzenfutter Test: Das Ranking

Platz 1: Lucky-Kitty Premium-Katzenfutter Pute

Platz 2: Dehner Best Nature Katzenfutter

Platz 3: Anibio Barf-Complex 420g Ergänzungsfutter für Hunde und Katzen

Das Ergänzungsfutter ist für Hunde und Katzen ausgelegt und kann als zusätzliche Mineralstoffquelle zum Futter beigegeben werden. Es enthält viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe, aber nicht alles, was Hunde und Katzen benötigen.

Redaktionelle Einschätzung

Als alleinige Ergänzung sollte es nicht verwendet werden, da vor allem Taurin fehlt. Dieses ist besonders für Katzen wichtig. Von der Zusammensetzung her ist der Bestandteil Dextrose, also Zucker kritisch zu beurteilen. Hunde und Katzen benötigen diesen nicht, da sie ihre Energie vor allem aus Fett beziehen.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Angabe, dass es für Katzen und Hunde geeignet ist. Von der Zusammensetzung her ist es für Hunde gut geeignet, für Katzen sollten aber noch weitere Ergänzungsmittel mit Taurin gegeben werden.

Es ist nur ein Ergänzungsmittel und die Angabe, dass es alle wichtigen Vitamine und Mineralstoffe enthält, gilt nur für Hunde, für Katzen sollte der Aufdruck geändert werden oder ein spezielles Produkt hergestellt werden.

Kundenbewertungen

71 % der Käufer geben dem Produkt 5 Sterne. 14% bewerten das Produkt jeweils mit einem oder zwei Sternen. Bewertungen mit 3 oder 4 Sternen gibt es bei diesem Produkt nicht.

Die meisten Kunden loben die Zusammensetzung und geben an, dass ihre Hunde gesund sind und ein schönes Fell haben. Ein Käufer gibt an, dass der Hund das Futter nicht frisst, wenn das Supplement beigegeben wird.

Negative Bewertungen kommen vor allem von Katzenbesitzern. Diese bemängeln, dass es kein Taurin enthält. Bei Katzen sollten Sie sich eventuell nach einem anderen Supplement umsehen oder zusätzlich Taurin zugeben.

“FAQ”

Kann das Ergänzungsmittel ohne weitere Mineralstoffergänzungen dem Futter beigemischt werden?

Bei Hunden ohne speziellen Nährstoffbedarf sollte das Supplement ausreichen. Katzen benötigen zusätzlich noch Taurin, für diese ist es nicht als einziges Supplement geeignet.

Platz 4: MAC’s | Kitten Katzenfutter

Ratgeber: Fragen, mit denen Sie sich beschäftigen sollten, bevor Sie BARF Katzenfutter kaufen

Was sind die Vorteile und Nachteile von Barfen?

Unabhängig von der Art der Rohfütterung lassen sich einige Vorteile und Nachteile allgemein zusammenfassen, die Sie nochmal genau betrachten sollten. Rohfütterung kommt grundsätzlich der natürlichen Nahrung von Katzen am nächsten. Vorteile dabei sind, dass eine freiere Gestaltung der Mahlzeiten und somit der erhaltenen Nährwerte möglich ist und durch das Kauen von großen Fleischstücken die Kiefermuskulatur trainiert wird sowie eine bessere Zahnhygiene vorhanden ist.

Außerdem verursacht rohes Fleisch, mit Ausnahme von Pansen und Blättermagen, eine geringere Geruchsbelästigung. Bei Rohfütterung besteht jedoch die Möglichkeit einer Über- oder Unterversorgung, weshalb Sie sich im Vorhinein intensiv in das Thema einlesen sollten. Weiters muss Ihnen bewusst sein, dass Erreger, Viren, Bakterien und Parasiten vorhanden sein können und eine größere Verletzungsgefahr durch Knochen gegeben ist.

Vorteile

  • Freiere Gestaltung der Mahlzeiten und der erhaltenen Nährwerte
  • Kiefermuskulatur wird trainiert
  • Bessere Zahnhygiene durch Kauen von großen Fleischstücken
  • Mehr Vitalstoffe
  • Auch exotische Tierarten als Futter möglich

Nachteile

  • Potentielles Vorhandensein von Erregern, Viren, Bakterien, Parasiten
  • Verletzungsgefahr durch Knochen
  • Risiko einer Über- oder Unterversorgung möglich
  • Ansteckungsgefahr beim Menschen

Wie Sie sehen, gibt es jede Menge Vorteile und Nachteile, die beachtet werden müssen. Letztendlich entscheiden jedoch alleine Sie, was Sie Ihrer Katze oder Ihrem Kater verabreichen möchten. Wenn Sie zu dem nötigen Aufwand (Informationen erlangen, Bedarfswerte beachten etc.) nicht bereit sind, können Sie immer noch bei einem hochwertigen Feuchtfutter bleiben.

Wann ist Barfen für Ihre Katze sinnvoll?

Eine ausgewogene Rohfütterung ist vermutlich die artgerechteste Ernährungsform – aber nur, wenn Ihre Katze alle wichtigen Nährstoffe bekommt.

Bevor Sie mit der Fütterung von frischem Fleisch beginnen, müssen Sie sich gründlich über den  Nährstoffbedarf Ihres Kätzchen informieren. Die Fütterung mit rohen Lebensmitteln nimmt viel Zeit in Anspruch. Haben Sie die Zeit, jeden Tag das Futter für Ihre Katze selbst zuzubereiten?

Wenn Sie sich dafür entscheiden, wird Ihr Kätzchen sich gesund entwickeln. In jedem Fall ist Barfen zeitintensiver und möglicherweise auch kostenintensiver als Fertigfutter, wenn Sie auf eine hohe Qualität beim Fleischkauf achten.

Nur Trockenfutter ist nicht gut für Katzen

Nur Trockenfutter ist nicht gut für deine Katze, dann dies kann dazu führen, dass dein Haustier zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt und das bringt oftmals Verstopfungen mit sich. (Blid von kalachairina/ pixabay.com)

Eine gute Alternative ist BARF bei futterempfindlichen Katzen. Sie können selbst festlegen, welche Lebensmittel Ihre Katze zu fressen bekommt. Auf diese Weise können Sie alle unsicheren Quellen ausschließen, besonders wenn Ihre Katze kein Freigänger ist. Es erleichtert es enorm, eine Ausschlussdiät durchzuführen.

Auch bei übergewichtigen Katzen oder Katzen die dazu neigen ihr Futter zu schlingen, kann eine Ernährung mit rohem Fleisch sinnvoll sein. Die Katzen können das Futter nicht schlingen wie Nass-oder Trockenfutter, sondern sie müssen es selbst zerteilen. Außerdem bleiben Katzen nach dem Verzehr von rohem Futter länger satt.

BARF ist ein Programm für Ernährung fleischfressender Haustiere, die speziell für Haushunde entwickelt wurde.

Wann sollten Sie Ihre Katze besser nicht barfen?

Haben Sie im Alltag wenig Zeit, kann ein Fertigfutter eine schnelle Alternative sein, um Ihre Katze ausgewogen zu ernähren. Jeden Tag ein abwechslungsreiches Futter zuzubereiten kann sehr zeitaufwändig sein.

Ein wichtiger Punkt bei der Rohfütterung ist die Hygiene. Die Kühlkette des Fleisches sollte nicht unterbrochen werden. Falls Sie in einer kleinen Wohnung leben und keine Tiefkühlmöglichkeit haben, wird es schwierig, das Fleisch vom Kauf bis zur Fütterung aufzubewahren.

Größere Mengen sind oft günstiger, als kleine Mengen, deswegen könnte es dann teurer werden, wenn Sie gefrorenes Fleisch bestellen und nicht vor Ort einkaufen können.

Aus diesem Grund sollte Ihre Katze das Futter möglichst schnell verzehren, damit es nicht schlecht wird. Ist Ihre Katze sehr wählerisch und lässt ihr Futter oft länger stehen, sollten Sie erst einmal kleinere Portionen geben und überprüfen, wie sie das Futter frisst. Sie können versuchen ihr zunächst einen regelmäßigen Rhythmus anzugewöhnen oder das Futter mit etwas mischen, das sie gerne frisst.

Wenn Sie nicht jeden Tag Zeit haben das Futter frisch zuzubereiten, können Sie auch Fertigmenüs kaufen. Achten Sie aber dabei auf die Inhaltsstoffe, da oft Dinge beigemischt werden, die Ihre Katze nicht benötigt. Sie können Ihre Katze auch nur teilweise mit BARF füttern, z.B. nur am Wochenende.

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Als Ergänzung zur täglichen Rohfütterung gibt es spezielles Ergänzungsfutter mit vielen wichtigen Viaminen und Mineralstoffen.

Was ist speziell bei der Fütterung eines Katzenwelpen zu beachten?

Kitten befinden sich noch im Wachstum, deswegen brauchen sie mehr Energie und Mineralstoffe als erwachsene Katzen und somit größere Mahlzeiten und fettreiche Fleischsorten.

Die meisten Katzen fressen instinktiv die richtige Menge. Im Wachstum brauchen Sie viel Energie und fressen mehr als erwachsene Katzen. Sie können ruhig reichlich Futter geben und Ihr Kitten so lange fressen lassen bis es von selbst aufhört.

Einzige Ausnahme sind Kätzchen, die z.B. auf der Straße gelebt haben oder aus anderen Gründen zeitweise nicht genügend zu fressen hatten. Hier sollten Sie das Futter rationieren, wenn Sie merken, dass Ihre Katze zu stark zunimmt.

Dies gilt, bis Ihre Katze 12 Monate alt ist, wenn sie zu einer langsam wachsenden Rasse gehört eventuell auch länger. Falls Ihre Katze ein gesundes Gewicht von alleine hält, können Sie sie aber auch dauerhaft selbst über die Menge entscheiden lassen.

Kätzchen brauchen mehr Kalzium als erwachsene Katzen für ihr Knochenwachstum. Um Knochen zu kauen sind sie oft noch zu klein, deswegen können Sie dem Futter etwas Knochenmehl zugeben. Achten Sie aber darauf, nicht zu viele Knochen zu füttern, da diese zu viel Phosphor enthalten können. Einen Teil können Sie durch gemahlene Eierschalen ersetzen. Der Gehalt an Mineralstoffen darf aber auch nicht zu hoch sein.

Beim Kauf sollten Sie auf die Bestandteilen des Futters achten, besonders wenn Sie Katzenwelpen haben. Es ist wichtig für den Katzenwelpen, eine richtige Ration zu haben.

Wie stellen Sie die Fütterung auf BARF um?

Falls Ihre Katze nicht schon beim Züchter gebarft wurde, sollte die Ernährung Schritt für Schritt umgestellt werden. Am einfachsten für die Katze ist die Umgewöhnung von Nassfutter auf BARF.

Füttern Sie Trockenfutter, dann stellen Sie zunächst auf Nassfutter um, da dies von der Konsistenz dem rohen Fleisch ähnlich ist. Wichtig ist, dass 4 bis 5 Stunden zwischen den unterschiedlichen Mahlzeiten liegen, da die Futterarten unterschiedlich verwertet werden und es sonst zu Verdauungsproblemen kommen kann.

Bei der Umstellung auf rohes Futter, sollten Sie langsam anfangen. Bieten Sie Ihrer Katzen ein paar rohe Fleischstücke oder Innereien an und schauen Sie, wie sie darauf reagiert. Zu Beginn sollten Sie sich auf Geflügel beschränken, da dies am besten vertragen wird.

Wenn die Katze das rohe Fleisch nicht mag, mischen Sie es mit dem bisherigen Futter oder kochen Sie es ein wenig. Akzeptiert die Katze das Futter, können Sie damit beginnen, etwa 200g oder 20% pro Woche zu füttern.

Hat sich Ihre Katze an die Rohfütterung gewöhnt, mischen Sie ein paar Ergänzungsmittel, wie gemahlenen Eierschalen oder Taurin unter das Fleisch. Sie sollten mit geringen Mengen beginnen, damit Ihre Katze nicht abgeschreckt wird. Wenn Ihre Katze auch das Fleisch mit den Zusatzstoffen akzeptiert, können Sie die Menge langsam bis auf 50% der wöchentlichen Ernährung erhöhen.

Ab diesem Zeitpunkt können Sie die Ernährung langsam komplett auf Rohfütterung umstellen. Informieren Sie sich aber unbedingt über den speziellen Bedarf Ihrer Katze, bevor Sie sie komplett mit BARF ernähren.

Welche Zutaten benötigt Ihre Katze?

Die Mahlzeit sollte zu mindestens 95% aus Fleisch bestehen. Wenn Sie nur Fleisch ohne Innereien oder Knochen füttern, braucht Ihre Katze noch Mineralstoffergänzungen.

Neben verschiedenen Fleischsorten benötigt die Katze auch andere Tierbestandteile. Für die Kalziumversorgung sind Knochen oder Eierschalen wichtig. Diese sollten bei sehr jungen Welpen gemahlen gegeben werden. Eine weitere Komponente sollten Innereien sein.

Leber enthält beispielweise wichtige Vitamine. Außerdem können Sie etwas naturbelassenes, jodfreies Salz und Wasser zum Futter hinzugeben, damit Ihre Katze einen ausgeglichenen Elektrolythaushalt besitzt.

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Die Hauptnahrungsquelle für Katzen bei der BARF-Methode sind verschiedene Fleischsorten. Darüberhinaus benötigt das Haustier wichtige Mineralstoffe.

Wie sollten die Zutaten gelagert werden?

Am wichtigsten ist, dass die Kühlkette nicht unterbrochen wird, damit sich keine Krankheitserreger vermehren können. Das Fleisch und die Ergänzungsmittel sollten bis zur Zubereitung tief gekühlt bleiben. Dabei ist es egal, ob Sie das Fleisch in einem Onlineshop oder vor Ort kaufen.

Wenn Sie ungefrorenes Fleisch kaufen, bereiten Sie es so bald wie möglich zu oder frieren Sie es ein. In einem Onlineladen können Sie oft größere Packungen bestellen. Das Fleisch wird Ihnen dann gekühlt geliefert, am besten zerteilen Sie es sofort und frieren es in kleineren Portionen ein.

Wo können Sie Zutaten für das Barfen erwerben?

Für Fleisch und Innereien gibt es viele Bezugsquellen. Sie können es im Supermarkt, bei einem Metzger, in Tierhandlungen oder online erwerben.

Die bequemste Möglichkeit ist, Fleisch online zu bestellen. Dabei ist aber wichtig, dass Sie zum Zeitpunkt der Lieferung zu Hause sind. Vor allem im Sommer würde das Fleisch im Paket nicht lange gefroren bleiben und viele Lieferdienste würden es auch nicht abstellen. Mittlerweile gibt es viele Onlineshops die sich auf BARF spezialisiert haben. Beispiele sind:

  • Haustierkost
  • Barfers Wellfood
  • Tackenberg
  • Das Tierhotel

Inzwischen bieten auch einige Zoohandlungen rohes Fleisch oder schon komplett vorbereitete Mahlzeiten an. Achten Sie darauf, dass diese für Katzen zubereitet sind, da die meisten für Hunde gedacht sind. Diese haben einen anderen Nährstoffbedarf und sind deshalb nicht für Katzen geeignet. Wie bei Fertigfutter sollten Sie darauf achten, dass die Inhaltsstoffe Katzengerecht sind.

Eine günstige Alternative könnten Ihr lokaler Metzger sein. Oft haben diese Fleisch oder Innereien übrig, die günstig eingekauft werden können.

Entscheidung: Welche Arten von Barf Katzenfutter gibt es und welche ist die richtige für Ihre Katze?

Grundsätzlich kann man zwischen drei Arten der Rohfleischfütterung unterscheiden:

  • Franken-Prey Methode
  • Whole-Prey Modell
  • Barfen mit Supplementen

Das Füttern mit rohem Fleisch ist, was den gesundheitlichen Aspekt angeht, noch mit einigen Unsicherheiten verbunden. Fest steht aber, dass Katzenfutter aus einem Supermarkt oft nur eine sehr minderwertige Qualität aufweist.

Hochwertige Sorten kosten zwar mehr, allerdings haben sie einen wichtigen Vorteil gegenüber qualitätsschwachen Produkten: der Fleischanteil. Denn billiges Futter hat nur einen sehr geringen Fleischanteil von unter 10% und beinhaltet oftmals unnötige Füllmittel wie z.B. Getreide.

Fertig Barf Katzenfutter erfreut sich einer immer größer werdenden Beliebtheit. Deshalb ist es wichtig, sich mit Arten des Produktes im Vornhinein auseinanderzusetzen. Für welche Art von Rohfleischfütterung Sie sich letztendlich entscheiden, hängt von Ihren Erwartungen ab sowie auch davon, welche Art für Ihre Katze bzw. Ihren Kater Ihrer Meinung nach am besten zusagt.

Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, stellen wir die oben erwähnten Arten vor und zeigen Ihnen, worin jeweils ihre Vorteile und Nachteile liegen.

Was ist die Franken-Prey Methode und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Diese Methode zielt darauf ab, die natürliche Beute einer Katze bzw. eines Katers mittels eines Prozent-Schemas nachzuahmen. Hier wird ein bestimmtes Muskelfleisch, Innereien und Knochen für die Fütterung ausgewählt.

Es wird wenig Wert auf die einzelnen Nährwerte, Inhaltsstoffe und den offiziellen Bedarf geachtet. Ein wichtiger Punkt hierbei ist Abwechslung, weil keine Nährwertgehalte betrachtet werden und so die Berechnung des Futters ungenauer ist als beim Barfen mit Supplementen.

Vorteile

  • Abwechslung möglich und relevant
  • Nachahmung der natürlichen Beute des Tieres  

Nachteile

  • Berechnung des Futters nicht sehr genau

Bei dieser Methode wird auf verschiedenste Fleischsorten, Fettgehalte und Innereien zurückgegriffen. Beispielsweise kann man es so aufteilen: 70% Muskelfleisch, 10% Knochen und 20% Innereien. Hier kann man und sollte man etwas herumprobieren und dabei die Verdauung der eigenen Katze bzw. des Katers beachten.

Was ist das Whole-Prey Modell und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Auch bei diesem Modell spielt Abwechslung eine wichtige Rolle. Hier wird jedoch die Beute nicht nachgeahmt, sondern es werden ganze Beutetiere oder Teile als Futter verabreicht. Beispielsweise wären das Mäuse, Ratten, Küken, Fische, Kaninchen oder Hühnerschenkel. Das Verhältnis an Vitalstoffen in dem Fleisch in Supermärkten und in den Beuteltieren aus der freien Natur ist anders, da letzteres mehr Vitalstoffe aufweist.

Vorteile

  • Abwechslung möglich und relevant
  • Keine Nachahmung der Beute, sondern ganze Beutetiere
  • Mehr Vitalstoffe

Nachteile

  • Sagt eventuell nicht jedem Katzenbesitzer zu  

Je nachdem welches Gewicht und welche Größe deine Katze bzw. dein Kater aufweist, sind 10-20 Futtertiere pro Tag empfehlenswert. Der Hunger und Bedarf der Katze muss logischerweise gedeckt werden. Als eine Faustregel können ganze 12-15 Mäuse pro Tag für eine ausgewachsene Katze bzw. Kater betrachtet werden.

Was ist Barfen mit Supplementen und worin liegen seine Vorteile und Nachteile?

Abhängig vom Alter und der gesundheitlichen Verfassung deines Tieres bringt es andere Ansprüche an Nährstoffen mit sich. Wie auch bei den anderen beiden Arten ist auch hier Abwechslung gefragt.

Vorteile

  • Abwechslung relevant und möglich
  • Individuelle Anpassung der Portionen

Nachteile

  • Keine Nachteile bekannt

Bei dieser Methode geht man so vor, dass man die Nährwerte der Zutaten inklusiven Supplementen betrachtet und eine Tabelle mit den Bedarfswerten der Katze bzw. des Katers berücksichtigt.  Dann stellt man die Portionen individuell zur Deckung des Tagesbedarfs zusammen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren können Sie BARF Katzenfutter vergleichen und bewerten

Auf was sollten Sie bei der Auswahl des Fleisches achten?

Im Allgemeinen sollten Sie die selben Kriterien, die Sie bei der Auswahl Ihrer Lebensmittel beachten, auch beim Futter Ihres Welpen beachten.

Gefrorenes Fleisch sollte höchstens einen leichten Geruch haben. Ein hoher Wasseranteil in der Verpackung ist ein Zeichen für eine schlechte Qualität. Es könnte bedeuten, dass es schon einmal aufgetaut wurde. Kaufen Sie ungefrorenes Fleisch, können Sie mit dem Finger testen ob Druckstellen zurückbleiben. Auch eine schmierige Konsistenz ist ein Zeichen dafür, dass das Fleisch verdorben ist.

raw food

Bei der Auswahl von rohem Fleisch sollte man darauf achten, dass dies frisch ist. Aus diesem Grund empfiehlt es sich ungefrorenes Fleisch zu kaufen weil man dort die Konsistenz besser überprüfen kann. (Bild von the3cats / pixabay.com)

Was ist bei Ergänzungsmitteln wichtig?

Für eine ausgewogene Ernährung Ihres Kätzchens sind zusätzliche Mineralien und Spurenelemente wichtig. Diese können auch natürlichen Quellen stammen oder künstlich hergestellt worden sein.

Supplemente können Sie online oder oft auch in Zoohandlungen erwerben. Einige sind für eine gesunde Ernährung aller Katzen wichtig. Dazu gehören Knochen oder Eierschalen und Innereien. Andere Zusatzstoffe können Sie wie Nahrungsergänzungsmittel behandeln.

Diese würde Ihre Katze nur bei einem speziellen Bedarf benötigen. Sie sollten nur in geringen Mengen gegeben werden, wenn sie nicht von einem Tierarzt verordnet wurden. Ein Beispiel dafür wären Algenarten oder Grünlippmuschelextrakt.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/oekotest-katzen-brauchen-kein-teures-futter-a-1090675.html


[2] https://www.tierischehelden.de/katzen-barfen.html


[3] http://www.einfachtierisch.de/katzen/katzenernaehrung/barfen-von-katzen-4-dinge-die-sie-wissen-sollten-id101770/


[4] https://www.tier-homoeopathie.at/futter/barf


[5] http://www.katzen-fieber.de/barf-anfaengerkurs.php

Bildquelle: pixabay.de / hansiline

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