Willkommen bei unserem großen Dogscooter Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Dogscooter. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Dogscooter zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Dogscooter kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Dogscooter ist ein Outdoor-Roller, mit dem man die beliebte Sportart Dogscooten oder Bikejöring mit seinem Hund ausübt.
  • Mit einem spezialisierten Hunderoller werden die kognitiven und körperlichen Fähigkeiten von den Vierbeinern ausgetestet.
  • Die willkommene Abwechslung zum normalen Gassi gehen, machen dem Hund und seinem BesitzerIn mehr Spaß und der Hund kann hier bis zu seinen Grenzen gehen.

Dogscooter Test: Das Ranking

Platz 1: Dogscooter Toymaster 26/20 inch

Der Hundetretroller von Mastersport zählt zu einer der Verkaufsschlagern. Die Luftbereifung beträgt vorne 26″ und hinten 20″ und hat zudem noch Felgen aus Aluminium. Inkludiert im Paket sind ein Adapter und eine Antenne um beliebige Hundeleinen zu befestigen. Für die höhere Sicherheit gibt es Reflektoren in den Speichen und in der Reifenabdeckung.

Das Fahrrad kann bis zu 125 kg tragen und hat selber nur ein Gewicht von 12 kg. Viele Benutzer loben die Qualität für den etwas höheren Preis. Der Hunderoller eignet sich vor allem für Anfänger und hat im Gesamten alles dabei was man für den Anfang des Dogscooten braucht.

Platz 2: Dogscooter Scooter Master 26/20

Dieser Hunderoller ebenso von der Marke Mastersport hat noch weitere Features wie breiten nach vorne verlängerten Lenker, Radius Bremshebel und weitere Bremsen aus Aluminium, welche optimal für unebenes Gelände ist. Inkludiert ist hier ebenso eine KlickFix Adapter und eine Antenne um eine Zugleine zu befestigen.

Diese Reifen betragen ebenso 26 und 20 Zoll und die Felgen und Speichen aus Aluminium sorgen für ein absolutes Rollerlebnis mit wenig Widerstand. Das Lenkrad lässt auch höher verstellen. Dieser Dogscooter sorgt für den besten Fahrspaß.

Platz 3: Tretroller City Scooter

Dieser Tretroller der Marke KE Bikes hat einen robusten und gewichtsmäßigen leichten Stahlrahmen. Die Reifen betragen eine Größe von 20″ und 16″ Zoll. Der Roller wiegt selber 10,5 kg und hat eine Tragfähigkeit von 120 kg.

Im Vergleich zu den anderen zwei Produkten ist dieser Dogscooter in einem recht preisgünstigen Rahmen. Der Roller eignet sich auch besonders für Kinder, da die Höhe des Lenkers verstellt werden kann. Für die bessere Sichtbarkeit in der Dunkelheit hat es Reflektoren in den Speichen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Dogscooter kaufst

Was ist ein Dogscooter?

Ein Dogscooter ist ein Outdoor-Roller, der für die Trendsportart Dogscooten verwendet wird. Grundsätzlich ist es Schlittenfahren mit Hunden ohne Schlitten. Die Sportart ist auch als Bikejöring und Canicross bekannt.

Das Dogscooten ist auch als Bikejöring oder Canicross bekannt. (Bildquelle: unsplash.com / Anthony Ginsbrook)

Der Dogscooter ist im Grunde ein normaler Roller oder ein Bike, wo vor dem Fahrzeug der Hund mittels einer Zugleine angebunden wird. Auf dem Roller stellt sich dann eine Person drauf, der dann durch das Ziehen des Hundes durch die Gegend rollen kann.

Wie du dir die Sportart vorstellen kannst, wird dir im folgenden Video gezeigt:

Für welche Hunde eignen sich Dogscooter?

Die Hunde sollten hier mindestens 20 kg wiegen und älter als 18 Monate sein. Sind die Hunde kleiner und jünger, dann ist die Ausübung des Sportes riskant für die Entwicklung der Muskeln und Welpen für die Welpen. Achte dabei auch darauf, dass der Hund das Gewicht des Menschen auf dem Roller überhaupt ziehen kann. Der Hund sollte hier nicht überfordert werden.

Die Rasse des Hundes ist bei diesem Zugsport eher im Hintergrund. Doch werden gerne nordische Rassen dafür eingesetzt. Man kann die Hunde schon mit 8 Monaten auf das Zuggeschirr eingewöhnen. Das Ausüben des Sportes eignet sich vor allem in den kalten und frischen Herbst- und Wintermonaten.

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Wusstest du, dass der Hund eigentlich vom Wolf abstammt?

Wölfe charakterisieren sich durch ihr komplexes Sozialverhalten und ihre enormen Anpassungsfähigkeit. Vor allem in der Natur fühlen sich Wölfe und auch Hunde am wohlsten.

Welche Ausrüstung brauche ich, um mit meinem Hund zu dogscooten?

Damit du das optimale Erlebnis mit deinem Hund hast, solltest du hier bei der Ausrüstung nicht sparen. Damit dein Tier und du selbst keine gesundheitlichen Schäden vom Sport bekommen, ist die richtige Ausrüstung das A und O.

Grundsätzlich brauchst du ein Roller oder ein Bike. Für diese Sportart gibt es eigens zugeschnittene Hundroller mit größeren Reifen als bei einem gewöhnlichen Roller. In den meisten Fällen haben die Roller ein größeres Vorderrad, damit man auch in unebenen Gegenden fahren kann. Diese geben auch mehr Halt durch die breiter Form und das Profil des Reifens.

Noch wichtig ist eine reißfeste Zugleine und eine so genannte Bike-Antenne. Die Antenne sorgt dafür, dass der Abstand zwischen dem Rad und dem Hund eingehalten wird. Um die Zugleine zu befestigen brauchst du auch eine passende Zugvorrichtung. So kann deinem Hund im schlimmsten Fall nichts geschehen.

Achte dabei sehr auf die Grundbedürfnisse deines Hundes!

Welche Vorteile und Nachteile haben Dogscooter?

Dogscooter haben viele positive und negative Eigenschaften. Zu ihren größten Stärken gehört die körperliche und geistige Auslastung für den Hund, da er sich sehr anstrengt sie Last auf dem Dogscooter mitzuziehen. Dieses Erlebnis zwischen Herrchen und Tier verstärkt die Beziehung nur umso mehr und trägt einen großen Teil zum Vertrauen bei.

Leider ist die Sportart mit dem Dogscooter nicht für jeden Hund geeignet. Beim falschem Betreiben des Sportes kann es zu gesundheitlichen Risiken und Erschöpfung führen. Ausserdem sind die Kosten zum Betreiben der Sportart nicht zu unterschätzen.

Vorteile
  • Optimale Sportart um sein Hund auszupowern
  • Geistige und körperliche Auslastung für den Hund
  • Super für nordische Hunde wie Huskys um ihre Fähigkeiten zu verbessern
  • Tolles Erlebnis für Besitzer und Hund
Nachteile
  • Nicht für jeden Hund geeignet
  • Kann den Hund zur Erschöpfung bringen
  • Teure und riskante Sportart

Wo kann ich einen Dogscooter kaufen?

Hunderoller sind sehr spezielle Trainingsgeräte, die nicht überall erhältlich sind. In speziellen Sportgeschäften bzw. Spezial-Tiergeschäften kannst du dich für dein passenden Dogscootern beraten lassen. Wenn du lieber online recherchieren möchtest, wirst du in dieser Liste sicher fündig:

  • dogscooterverkauf.at
  • ebay.at
  • amazon.de
  • sleddog-shop.at
  • dogpoint.at

Wie viel kostet ein Dogscooter?

Die Preise von Dogscootern variieren je nach Zubehör und zusätzlichen Gadgets. Billigere Modelle sind wohlmöglich nicht die stabilsten und könnten sich negativ auf den Gesundheitszustandes deines Hundes auswirken. Daher solltest du vor allem auf Qualität setzen und die Bedürfnisse deines Hundes in die Entscheidung mit einbeziehen. Unseren Preisvergleich findest du in der folgenden Tabelle:

Produkt Preisspanne
Mushing-Tretroller ab 500€ – ca. 750€
Hundebegleit-Tretroller ab 80€

Welche Alternative gibt es zu Dogscooter?

Viele andere Alternativen zum Dogscootern gibt es nicht. Alternative Sportarten mit dem Hund gibt es jedoch einige.

Sport mit dem Hund – Die besten Aktivitäten mit dem Vierbeiner

 

Ein alternatives Gerät zum Dogscooter wäre lediglich der Dog Trike – ein normaler Dogscooter mit drei, statt mit zwei, Rädern. Dieses Rad ist für Hunde ab 25 kg spezialisiert. Hier hat der Hund mehr Freiheit herum zu laufen und auch können auch wendig in enge Kurven reinlaufen.

Der Dog Trike bietet mehr Kippsicherheit und sorgt auch für mehr Standfestigkeit. Das Vorderrad rollt leichter und sichert dir einen festen und sicheren Halt beim Fahren. Im folgenden Video werden dir die Vorteile des Dog Trikes vorgestellt:

Entscheidung: Welche Arten von Dogscootern gibt es und welche ist die richtige für dich?

In der Dogscooter-Szene gibt es grundsätzlich zwei verschiedene Arten:

  • Mushing-Tretroller
  • Hundebegleit-Tretroller

In den nachfolgenden Abschnitten erklären wir dir die Unterschiede zwischen den zwei Modellen und zeigen die unterschiedlichen Vor- und Nachteile auf.

Mushing-Tretroller

Mushing ist für viele ein Fremdwort. Ganz kurz, darunter versteht man alle Sport- oder Transportgeräte, die mit Hundekraft angezogen werden. Der Musher hier ist die Person, der die Hunde auf seinem Roller lenkt.

Mushing-Tretroller sind das klassische Modell und sind für den Zughundesport konzipiert. Sie haben ein höheres und breiteres Trittbrett, eine Federgabel, Leinenhalterung, dicke Reifen und hin und wieder auch Scheibenbremsen.

Er ist praktisch um auch robustere und steinige Wege im Wald oder in der Natur zu befahren. Der Mushing-Tretroller ist auch ein super Start für Anfänger, oder Personen, welche normalerweise keine Hunde besitzen. Auch für Fahrten bergab ein sehr beliebtes Sportgerät.

Vorteile
  • Für die Zughundsportart konzipiert
  • Haben mehr Equipment als gewöhnliche Tretroller
  • Für robuste Wege geeignet
Nachteile
  • Teurer als normale Roller
  • Für Hunde ab 25kg geeignet

Hundebegleit-Tretroller

Dieser Tretroller ist wie der Name bereits sagt, nur dazu gedacht um seinen Hund beim Laufen zu begleiten. Ähnlich wie ein normaler Straßenroller hat dieser Hundebegleit-Tretroller noch zusätzlich eine Bikeantenne, eine Leine und dickere Reifen.

Der Roller ist etwas unbequem für den Hund um ihn zu ziehen, daher wird dieser eher verwendet um sein Haustier zu begleiten.

Vorteile
  • Nur für das Begleiten der Hunde gedacht
  • Einfache Anwendung
  • Preisgünstigere Produkte
Nachteile
  • Unbequem für den Hund
  • Nicht für das Ziehen von Last geeignet

Nachfolgend sind noch die Unterschiede im Equipment zwischen den oben genannten Arten von Dogscootern zusammengefasst:

Mushing-Tretroller Hundebegleit-Tretroller
Dicke Stollenreifen Dicke Stollenreife
Federgabel Bikeantenne
Leinenhalterung Nur eine Leine
Höher gestelltes und breites Trittbrett Normale Höhe des Trittbrettes
Zum Teil Scheibenbremsen Kann auch ohne Scheibenbremsen gekauft werden

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Dogscooter vergleichen und bewerten

Bevor du dir einen Dogscooter zulegst, solltest du folgende Kriterien beachten:

  • Zuggeschirr
  • Leine
  • Scheibbremse
  • Antenne

In den folgenden Abschnitten werden die einzelnen Kaufkriterien genauer erklärt und aufgezeigt, worauf du beim Kauf achten solltest.

Zuggeschirr

Das Zuggeschirr ist ein wichtiger Teil der Ausrüstung für deinen vierbeinigen Freund. Nur mit dieser Befestigung kann dein Hund dich überhaupt ziehen. Der Lenker selbst hat auch oft einen eignen Gurt, ähnlich wie dem Zuggeschirr, um die Leine an sich selbst zu befestigen.

Achte darauf, dass das Zuggeschirr perfekt zum Körper deines Hundes passt!

Daher ist es empfehlenswert die Maße deines Hundes vorher abzumessen, damit du die richtige Größe kaufst. Probiere auch die Zuggeschirre vorher an deinem Hund aus, und versuche herauszufinden welches ihm passt und am bequemsten für ihn ist.

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Leine

Die Leine ist ebenso wichtig, weil die Verbindung zwischen dir und deinem Hund darstellt. Wichtig ist dabei, dass sie elastisch und reißfest ist. Sie wird am Zuggeschirr deines Hundes befestigt. Das andere Ende wird vom Musher in der Hand gehalten oder auch am Hunderoller selbst befestigt. Dafür gibt es eignes installierte Leinenhalterungen.

Neben der Hauptleine gibt es auch eine Rückdämpfleine. Diese schützt deinen Hund davor die Zugkraft zu spüren, wenn stark abgebremst wird. Diese gehört zur Sicherheit deines Hundes und sollte nicht verachtet werden.

Scheibbremse

Die Bremsen sind vorne und hinten am Dogscooter befestigt. Diese ist optimal für Hunde, die eine starke Zugkraft haben. Die Bremse beim Lenker ähnlich wie eine Bremse bei einem normalen Fahrrad bei zu schnellen Fahrten deinen Hund einzubremsen.

Antenne

Die Bikeantenne wird vorne am Dogscooter befestigt. Daran hängt auch die Zugleine. Die Antenne verhindert, dass die Leine sich irgendwo am Dogscooter verhängt und sorgt auch für einen gewissen Mindestabstand zwischen Hund und Lenker. Auch bei kurvigen und schneller Fahrten werden hier Verwicklungen mit der Leine verhindert.

Wie wichtig die Ausrüstung ist und wie du diese auch richtig an deinem Dogscooter befestigst, wird dir im folgenden Video genauer erklärt:

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Dogscooter

Kann ich einen Dogscooter selber bauen?

Grundsätzlich brauchst du nur einen Roller oder ein Fahrrad und eine feste und elastische Zugleine. Das Zuggeschirr hilft die Last auf dem Hund gleichmäßig zu verteilen. Sei vorsichtig dabei, dass dein Hund sich wohlfühlt. Wenn Hunde sich kratzen oder schräg laufen, signalisieren dass die Leine nicht richtig sitzt oder unangenehm ist.

Vor deinem Roller oder Fahrrad kannst du deinen Hund an der Leine führen. Durch Kommandos wird der Hund schneller oder langsamer. Dogscooter sind in der Verwendung bequemer und praktischer für die Ausübung der Sportart.

Ist Dogscooter fahren gesund für meinen Hund?

Grob gesagt, Ja! Das Rollen und Fahren mit deinem Hund erlaubt ihm sich frei auszutoben und das Ziehen einer Last spornt auch noch die geistigen Fähigkeiten an. Vor allem große und starke Hunde haben großen Spaß daran und es ist eine willkommende Abwechslung zum normalen Gassi gehen.

Achte dabei, dass dein Hund sich nicht überanstrengt.

Dass die Last nicht zu groß ist und die geplanten Strecken nicht zu lang für ihn sind. Die Sicherheit und die Gesundheit deines Hundes stehen hier an erster Stelle.

Wie kann ich meinen Hund mit einem Dogscooter trainieren?

Wenn du beginnen möchtest diese Zugsportart auszuprobieren, musst du zuerst beginnen deinen Hund an das Gefühl des Tragen des Zuggeschirres zu gewöhnen. Für den Anfang kannst du auch in eine spezielle Hundeschulen und -trainings gehen, wo die Hundetrainer dir bei den ersten Schritten optimal beraten können.

Bevor mit einem Hundescooter gestartet werden kann, sollte der Hund langsam daran gewöhnt werden. So muss ein Hund auch lernen, nicht in das Fahhrad oder den Scooter zu laufen. (Bildquelle: pixabay.com / RitaE)

Bevor du aber mit deinem Hund auf einem Dogscooter los düst, sollte man anfangs langsam beginnen. Mit den ersten Schritten auf dem Sportgerät muss sich dein Hund erst daran gewöhnen eine Last zu tragen bzw. zu ziehen. Mit bestimmten Kommandos kannst du deinen Hund lenken. Belohne deinen Hund auch immer, damit seine Motivation auch oben bleibt.

Beginne mit eher kurzen Strecken und steigere die Geschwindigkeit nur stückchenweise, so kannst du deinen Hund vor Überanstrengung bewahren. Auch hier gilt, Übung macht den Meister!

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://scooterwelten.de/kategorie/hunderoller

[2] http://www.uwe-radant.com/Bikejoering/Wissenswertes-ueber-Bikejoering

[3] https://dogscooter.net/#was-muss-ich-vor-dem-kauf-eines-dogscooters-beachte

Titelbild: unsplash.com / Anthony Ginsbrook

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