Willkommen bei unserem großen Holzterrarium Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Holzterrarien. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Holzterrarium zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Holzterrarium kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Holzterrarium eignet sich hervorragend für ein Trockenterrarium, jedoch keinesfalls für ein Feuchtterrarium, da es bei hoher Feuchtigkeit schimmelanfällig ist.
  • Ein klassisches Holzterrarium verfügt über eine rechteckige Grundfläche mit geringer Ausdehnung nach oben und eignet sich damit vor allem für Tierarten, die das Leben am Boden bevorzugen.
  • Ein Holzterrarium ist sehr stabil, jedoch in der Anschaffung recht kostspielig.Du kannst sie zwischen 50 – 60 Euro bis zu 500 Euro erwerben.

Holzterrarium Test: Favoriten der Redaktion

Das beste klassische Holzterrarium

Das beste Holzterrarium aus OSB Holz

Das beste Holzterrarium aus Fichtenholz

Das beste Holzterrarium mit Frontbelüftung

Das beste Hochterrarium aus Holz

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Holzterrarium kaufst

Wann ist das Holzterrarium die richtige Wahl?

Das Holzterrarium bringt eine großartige Optik in ein Zimmer. Jedoch zählt primär, was für ein Tier du in deinem Terrarium überhaupt beherbergen möchtest, damit du die richtige Entscheidung treffen kannst.

Holzterrarium

Terrarien aus Holz sehen besonders edel aus. Diese sollten jedoch nicht nur wegen ihres Aussehens ausgewählt werden sondern weil sie für das jeweilige Tier geeignet sind. Besonders für Tiere die in der Wüste oder im Trockenen leben ist ein Holzterarrium die richtige Wahl. (Foto: Kapa65 / pixabay.com)

Holz eignet sich keinesfalls für ein Tropen – und Feuchtterrarium, da Holz bei großer Feuchtigkeit schimmelanfällig ist.

Daher würde sich ein in der Wüste oder im Trockenen lebendes Tier anbieten. Das heißt, du planst ein Trockenterrarium herzustellen, dann ist Holz die perfekte Wahl für dich.

Überlege dir vor dem Kauf deines Terrariums, ob Holz das richtige Material für dich ist. Dabei solltest du dich nicht nur auf den positiven Aspekt der Optik beziehen, sondern vor allem abwägen ob ein Holzterrarium für dein Tier geeignet ist.

Welche Tiere können in einem Holzterrarium gehalten werden?

In einem Holzterrarium kann eine Vielzahl von Tieren gehalten werden. Hier ein kleiner Überblick:

Typ Lebensraum Haltung
Bartagame Bartagamen leben in sehr heißen Regionen wie Australien und benötigen deshalb Temperaturen von bis zu 40°C in ihrem Terrarium. Verschiedene Temperaturzonen sind für diese wechselwarmen Tiere unersetzlich. Bartagamen sind Einzelgänger und kommen nur in der Paarungszeit zusammen. Du solltest deshalb nicht mehrere Bartagamen in einem Terrarium halten.
Leopardgecko Leopardgeckos sind nachtaktiv und leben in trockenen und halbtrockenen Steppen. Das heißt sie brauchen eine steinige Landschaft mit Versteckmöglichkeiten und einer Tagestemperatur von ca. 30°C. Der Leopardgecko fühlt sich in Gruppen am wohlsten. Die Gruppen sollten niemals aus mehreren Männchen bestehen, sondern aus einem Männchen + mindestens zwei Weibchen oder nur Weibchen.
Blauer Stachelleguan Diese Leguanart kommt in den felsigen Landschaften von Mexiko und Südtexas vor. Er lebt zwischen den Felsen und ist ein Allesfresser. Stachelleguane sind tagaktiv und brauchen auch UV-Licht in ihrem Terrarium. Stachelleguane solltest du in pärchen oder kleinen Gruppen halten. Auch hier gilt: nicht zwei Männchen in ein Terrarium setzen, sondern eher ein Männchen und mehrere Weibchen.
Braune Hausschlange Die braune Hausschlange (auch afrikanische Hausschlange) kommt hauptsächlich in Afrika vor. Sie fühlt sich in Temperaturen von 25-28°C wohl (aber einen Wärmespot sollte es dennoch geben). Sie ernährt sich von kleinen Säugetieren und Nagern und ist für den Menschen völlig ungefährlich. Braune Hausschlangen sollten eher alleine gehalten werden, da es bei mehreren Tieren im Terrarium schnell zu Stresssituationen kommen kann.
Rotknievogelspinne Die Rotknievogelspinne kommt aus Mexiko und lebt vor allem in trockenen Savannen und Trockenwäldern. Fühlen sich die Tiere bedroht, wirft sie ihre Brennhaare ab die beim Menschen ein unangenehmes Jucken und Hautrötungen verursachen. Diese Spinnen sind einzelgänger und nachtaktiv. Sie benötigen also Unterschlupfmöglichkeiten und dem Tageslicht zu entkommen. Da sie in Erdlöchern wohnen, ist es von Vorteil einen Untergrund zu wählen, in dem die Tiere selbst graben können.

Beachte, dass artgerechte Haltung das Wichtigste ist und du dich auf jeden Fall genau zu dem Tier informieren solltest. Im Internet findest du zahlreiche Foren, in denen sich Tierliebhaber austauschen und gegenseitig Tipps geben können. Auch im Tierfachgeschäft wirst du beraten werden.

Was kostet ein Holzterrarium?

Wenn du bereits weißt, dass du ein Trockenterrarium haben wirst, ist Holz nicht nur die ideale Wahl, auch macht es ganz schön was her und sieht sehr schick aus. Dabei kommt es aber auch ganz auf den eigenen Geschmack an und auf das Wohlbefinden des Tieres. Chamäleons beispielsweise lieben den Sichtkontakt nicht unbedingt. Für diese Tiere würde sich also ein Standard Holz Terrarium eignen, da es nur eine Frontscheibe gibt, die Sichtkontakt bietet.

Außerdem ist ein Holzterrarium auch recht stabil, jedoch in der Anschaffung recht kostspielig mit der dem Tier entsprechend benötigten Ausstattung und der eigenen Vorlieben.

Preislich liegen die Holzterrarien zwischen 50-60 Euro bis zu 500 Euro. Je nach Ausstattung gibt es nach oben keine Grenzen.

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In welchem Preisrahmen sich dein Terrarium bewegt ist natürlich ganz dir überlassen, allerdings solltest du hier nicht am Geld sparen, denn dem Tier sollte es selbstverständlich so gut wie möglich gehen.

Aus was für einem Material besteht es?

Das Holzterrarium besteht in der Regel aus 12 mm starken OSB– Platten. Es ist aber auch aus Fichte erhältlich.

Ein Holzterrarium haben außerdem eine wärmeisolierende Eigenschaften, was ganz besonders für trockene und warme Habitate spricht. Beispielsweise für ein Bartagemen – Terrarium.

Du solltest aber vor dem Kauf eines Holzterrariums stets auf das richtige Holz achten. Es sollte möglichst unbehandelt und schadstoffarm sein. Für dein Haustier könnte das fatale Folgen haben, falls es die vorhandenen Schadstoffe über Nahrung oder Atemwege zu sich nimmt.

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Ein Holzterrarium eignet sich besonders für Trockenheit und Wärme liebende Tiere wie diese Bartagame. (Foto: CamilleSt / pixabay.com)

Welche Größen gibt es?

Das klassische Holzterrarium gibt es in vielen verschiedenen Größen.

Um einen Überblick zu bieten, gibt es hier ein paar gängige Maße:

  • 150x80x60 cm
  • 150x60x60 cm
  • 120x60x80 cm
  • 120x60x60 cm
  • 120x50x50 cm
  • 100x60x60 cm
  • 80x40x40 cm
Verschiedene Größen Holzterrarium

Holzterrarien gibt es in vielen verschiedenen Größen.

Vorteile

Ein Holzterrarium ist geeignet für/weil…

  • …trockene und warme Lebensbedingungen der Tiere.
  • …eine Modifikation in jeglicher Hinsicht möglich ist, seien es weitere Bohrlöcher für Lüftungsgitter oder einfache Lüftungsschlitze.
  • …es die günstigere Variante zum Glas Terrarium ist.
  • …es bietet einem Blickkontakt meidenden Tier Ruhe und eine größere Sichtbarriere.
  • …es in der Regel weniger pflegeintensiv ist, wie bspw. ein Tropenterrarium aus Glas.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.1-2-do.com/de/projekt/Bau-eines-Holz-Terrariums/bauanleitung-zum-selber-bauen/3790/

[2] https://ratfrett.jimdo.com/tiere/t%C3%BCpfelgrasm%C3%A4use/

Bildquelle: pixabay.de / Tiluria

Warum kannst du mir vertrauen?

Andrea hat in ihrem Gap-Year in Australien die verschiedensten Tiere kennen gelernt. Das hat sie so fasziniert, dass sie angefangen hat, Zoologie zu studieren. Besonderes Fachgebiet sind Vögel. Allerdings haben es ihr auch andere Tierarten angetan.