Willkommen bei unserem großen Hundeleckerlis Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Hundeleckerlis. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich besten Hundeleckerlis zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Hundeleckerlis kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Hundeleckerlis sind eine Ergänzung zum herkömmlichen Hundefutter (und kein Ersatz!) und Belohnung für den Hund zugleich. Entsprechend sollten sie eingesetzt werden.
  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Hundekeksen, Kausnacks bzw. -knochen und Trockenfleisch (Dörrfleisch). Jede dieser Leckerli-Arten eignet sich für unterschiedliche Zwecke.
  • Hundeleckerlis kannst du auch gut selbst herstellen, wenn du die Zeit und Lust dafür aufbringen kannst.

Hundeleckerlis Test: Die Favoriten der Redaktion

Das beste Hundeleckerli als Kaustick

Bei diesem Kausnack handelt es sich um leckere Kaustangen (Sticks) aus leckerem Hähnchenfleisch, umhüllt in schmackhafter Schweinehaut, angereichert mit zahnreinigenden Mineralien. Allerdings eignet er sich nur für kleinere Hunde mit schwächerem Gebiß.

Der 8 in 1 Delights Pro Dental stärkt nicht nur die Kiefermuskulatur, sondern beugt auch der Bildung von Zahnstein und -belag vor und hilft gegen Mundgeruch. Zudem enthalten diese fettarmen Kausticks keine künstlichen Farb- und Aromastoffe.

Kunden schätzen vor allem die positive Reaktion ihres Hundes auf die Kausticks, deren relative Geruchsneutralität sowie die dentalhygienische Wirkung des 8 in 1 Delights Pro Dental.

Das beste Hundeleckerli mit viel Protein

Das PrideDogs Dörrfleisch aus Rinderkopfhaut ist eine proteingeladene (über 85%!), absolut natürliche Fleischprodukt ohne jegliche chemischen Zusatzstoffe, Farb- oder Konservierungsstoffe. Das Kauen auf diesem Dörrfleisch macht nicht nur Spaß, sondern kräftigt die Kaumuskulatur und reinigt die Beißerchen.

Kunden schätzen vor allem die positive Reaktion ihres Hundes sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis. Als weniger erfreulich wird freilich der intensive Geruch beschrieben.

Das beste Hundeleckerli aus Fleisch

Dieser leckere Mix aus Bällchen, Würfeln und Knochen bietet eine abwechslungsreiche und leckere Option für den Feinschmecker auf vier Pfoten.

Die Kombination aus Hühnchen und Gemüse (Bällchen: Süsskartoffel und Hirse; Würfel: Karotten und Spinat; Knochen: Banane und Sellerie) ist eine wahre Geschmacksexplosion für jeden Hund. Es handelt sich zudem um eine natürliche Mischung ohne Zucker, künstlichen Farb- und Aromastoffen.

Kunden schätzen vor allem die positive Reaktion ihrer Hunde sowie die relative Geruchsneutralität der Leckerlis. Allerdings wird auch bemängelt, dass ein expliziter Hinweis auf Allergene auf der Verpackung fehlt.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Hundeleckerlis kaufst

Woraus bestehen Hundeleckerlis und was sind ihre Vor- und Nachteile?

Hundeleckerlis können sowohl Fleisch als auch vegetarische Stoffe beinhalten. Freilich bestehen wohl die meisten Leckerlis aus Fleisch wie z.B. Hühnchen, Schwein, Rind, aber auch Lamm, Wild, Kaninchen und Pferd, oder sogar Fisch wie z.B. Lachs oder Thon.

Nicht wenige Leckerlisorten bestehen aus einer Mischung aus tierischen und pflanzlichen Elementen.

Auf die vegetarischen Leckerlis als Sonderfall wollen wir ganz am Ende unseres Artikels speziell eingehen.

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Das ist der Hummer! Das ist der Hummer besteht aus Dorsch und Hummer. Haben eure Hunde die Leckerli schonmal probiert? Die kleinen Leckerli sind ca. 1 cm groß und eignen sich super gut fürs Training. Sie können übrigens auch alle schwimmen. Falls ihr mit eurem Hund also schwimmen oder andere Dinge im Wasser üben möchtet, sind sie bestens geeignet. #hund #Hundeleckerli #leckerlifürhunde #hundeliebe #hundeleben #foodfordogs #dogfood #fischistgesund #treatsfordogs #leckerlies #hundekekse #leckerli #leckerlis #treatsforme #foodfordogs #fisch #fischfürhunde #treatsformydog #hundeliebenfisch #talesntails #talesandtails #dogtreats #iceland #island #getreidefrei #zuckerfrei #natürlich #luftgetrocknet #dailybarker

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Eignen sich Hundeleckerlis für jeden Hund?

Hundeleckerlis gibt es für jedes Alter, jede Rasse, jedes Gewicht, jeden erdenklichen Geschmack. Allerdings eignet sich nicht jedes Leckerli für jeden Hund und erst Recht nicht in jeder Situation.

Zum Einen gibt es gesundheitliche Gründe. So gibt es wie bei Menschen auch bei Hunden Allergiker, welche nicht jeden Inhaltsstoff vertragen. Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Stuhlgang, Magenkrämpfe und mehr sind die Folge unbedachter Nahrungsaufnahme.

Auch bei Welpen ist eine gewisse Vor- oder (wohl eher) Rücksicht erforderlich: Der Magen eines Welpen befindet sich gewissermaßen noch im Entwicklungs- und Wachstumsstadium, weshalb man einem Welpen nicht einfach dieselben Leckerlis – und erst Recht nicht in derselben Menge – geben darf wie einem ausgewachsenen Hund.

Zudem benötigen Hundewelpen vor allem in den ersten vier Wochen ihres Lebens Welpenmilch.

Wenn du einen Welpen besitzt, solltest du bei der Wahl eines Hundeleckerlis besser aufpassen. (Bildquelle: unsplash.com / Berkay Gumustekin)

Zum Anderen sprechen pragmatische Überlegungen dafür, bei der Verwöhnung mit Leckerlis maßvoll zu sein: Sie stellen eine Belohnung dar und sollten darum nur dann eingesetzt werden, wenn der Hund sie sich „verdient“ hat.

Zwar mag es stoßend anmuten, dass du die Belohnung von einem bestimmten Verhalten abhängig macht, d.h. deinen besten Freund und treuen Gefährten eben konditionierst. Vielleicht möchtest du deinen Hund auch so belohnen und das fällt auch uns als Schreiber nicht leicht.

Doch bedenke: Verwöhnung führt nur dazu, dass dein Hund nicht mehr gehorcht, und du so quasi schleichend die Kontrolle über ihn verlierst.

Welpen sind für das Erlernen eines bestimmten Verhaltens besonders empfänglich. Werden während dieser Zeit des (erstmaligen) Lernens falsche Anreize gesetzt, so lassen sich die unerwünschten Verhaltensweisen nur schwer wieder abtrainieren.

Was kosten Hundeleckerlis?

Günstige Leckerlis sind bereits im einstelligen Eurobereich erhältlich. Meist handelt es sich um Produkte mit einfachen Zutaten, die nicht selten auch chemisch ergänzt werden können. Bioprodukte oder solche mit exotischem Fleisch kosten natürlich mehr. Natürlich hängt der Preis nicht nur von der Qualität, sondern auch von der Quantität ab. Bei größeren Bestellmengen gibt es nicht selten einen Preisnachlass.

Bedenke beim Preis aber auch stets, dass manche Leckerlis wie z.B. Kauknochen länger „haltbar“ bzw. „einsetzbar“ sind, da sie nicht in einem Stück gefressen werden, sondern über längere Zeit gekaut werden und sich im Laufe der Zeit abnutzen.

Wo kann ich Hundeleckerlis kaufen?

Am Besten kaufst du Hundeleckerlis direkt im Zoofachgeschäft. Mittlerweile kannst du sie aber auch auf den üblichen Online-Seiten (Amazon, eBay…) bestellen und dir sogar nach Hause liefern lassen. Bei größeren Mengen gibt es nicht selten einen Rabatt. Wenn du unsicher bist, ob eine bestimmte Leckerli-Sorte für deinen Hund geeignet ist, solltest du vorher einen Tierarzt konsultieren.

Welche Alternativen gibt es zu Hundeleckerlis?

Grundsätzlich kannst du deinem Hund mit jeder erdenklichen Form von Zuneigung begegnen. Denn letztlich dienen Leckerlis, auch wenn sie Hundefutter sind, als besondere Belohnung, ob nun an eine Bedingung geknüpft (Gehorchen, Stubenreinheit usw.) oder nicht. Es muss sich hierbei nicht um Nahrung handeln. Als Alternativen zu Hundeleckerlis kommen in Frage:

  • Zuwendung (Streicheleinheiten, Spielen)
  • Hygiene
  • Auslauf bzw. Verlängerung der Leine (mehr Spielraum)

Hierzu haben wir dir ein Video gemacht, in welchem du einige Anregungen findest.

Entscheidung: Welche Arten von Hundeleckerlis gibt es und welche ist die richtige für dich bzw. deinen Hund?

Je nach Bedarf gibt es verschiedene Arten von Hundeleckerlis, die sich grob in folgende Kategorien einteilen lassen:

  • Hundekekse
  • Kausnacks und -knochen
  • Trockenfleisch (Dörrfleisch)

Was zeichnet Hundekekse aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Hundekekse gibt es in verschiedenen Sorten mit unterschiedlichen Geschmäckern, mit und ohne Fleisch. Am Besten probierst du einfach aus, was deinem Hund am Besten schmeckt.

Sie können gut als kleines Häppchen für Zwischendurch eingesetzt werden, wenn dein Hund still sitzen oder auf einen Spaziergang mitkommen soll. Für eine eigentliche Gebißreinigung eignen sie sich aber nicht. Hundekekse kannst du natürlich auch selbst backen; eine Anleitung hierfür findest du am Ende dieser Seite.

Vorteile
  • Trainieren die Kaumuskulatur
  • Beugen Zahnstein vor
  • In der Regel lange haltbar
  • Lecker
Nachteile
  • Eignen sich nicht für Gebißreinigung

Allerdings sollten sie nicht im Übermass eingesetzt werden. Bedenke, dass dein Hund jedes Mal, wenn du ihm ein Leckerli gibst, sein Verhalten darauf abstimmen wird, ob er eines erhält oder nicht.

Deshalb ist es wichtig, ihm nicht nur dann, wenn er „brav“ gewesen ist, ein Leckerli zu geben, sondern zur Abwechslung auch mal dann, wenn er es nicht erwartet – und umgekehrt, d.h. ihm auch mal kein Leckerli zu geben, wenn er eines erwarten würde. So lernt er, dass er auch durch Verzicht belohnt werden kann.

Was zeichnet Kausnacks und Kauknochen aus und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Kausnacks und -knochen zeichnen sich durch ihre besondere Zähigkeit und/oder Härte aus, welche es dem Hund erlaubt, stundenlang an ihnen herumzukauen. Im Gegensatz zu Hundekeksen sind sie also nicht direkt verzehrbar, sondern nutzen sich über mehrere Stunden hinweg allmählich ab.

Kausnacks und -knochen gibt es in verschiedenen Geschmäckern, mit Fleisch und rein auf pflanzlicher Basis, in unterschiedlichen Farben, Härten und Größen.

Mit einem Kauknochen ist dieser süße Hund stundenlang beschäftigt (Quelle: Pixabay.com / James Smith).

Hunde verfügen bereits von Geburt an über einen Kautrieb, welcher so ideal befriedigt werden kann. Bei besonders aktiven Hunden sorgt das Kauen für Beruhigung und Entspannung.

Das Kauen fördert zudem die Speichelproduktion und regt so wie beim Freßvorgang die Verdauung an. Schließlich werden dem Hund wertvolle Nährstoffe, insbesondere das für die Zähne, Knochen und Krallen wichtige Kalzium, zugeführt.

Vorteile
  • Trainieren die Kaumuskulatur
  • Beugen Zahnproblemen vor
  • Helfen gegen Mundgeruch
  • Spielzeug und Leckerli zugleich
  • Stundenlang einsetzbar
  • Knochen: Enthalten viel Kalzium
Nachteile
  • Bei Zahnproblemen evt. ungeeignet (Tierarzt konsultieren)
  • Ein gewisses Mass ist einzuhalten (v.a. bei Welpen wichtig)

Bei Hunden mit Zahn- und Gebißproblemen ist darauf zu achten, dass das Kauobjekt nicht allzu hart ist, da es ansonsten mehr Schaden anrichten kann.

Auch bei Welpen sollte die Häufigkeit und Dauer der Beschäftigung mit dem Kausnack bzw. -knochen kontrolliert werden, will man nicht, dass der Hund im Erwachsenenalter noch an Möbeln und dergleichen herumkaut, weil er es quasi von Kindheit an so kennt.

Was zeichnet Trockenfleisch aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Trockenfleisch besteht ganz oder zum Großteil aus gedörrtem Fleisch (oder seltener: Fisch), welches idealerweise absolut natürlich, d.h. ohne jegliche Zusatzstoffe, hergestellt wurde. Beim Fleisch kann es sich um Rind, Wild, Pferd oder anderen, exotischeren Tieren wie bspw. Känguru handeln.

Vorteile
  • Trainieren die Kaumuskulatur
  • Beugen Zahnproblemen vor
  • Fisch: Enthält zudem viele Omega 3- und 6-Fettsäuren
Nachteile
  • Keine

Durch das Trocknen über längere Zeit, d.h. den Entzug von Wasser, wird das Fleisch länger haltbar und entwickelt eine eigene Geruchs- und Geschmacksnote. Durch das andauernde Kauen auf dem zähen Fleisch wird Zahnbelag unschädlich gemacht.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Hundeleckerlis vergleichen und bewerten

Im Folgenden werden wir dir zeigen, anhand welcher Eigenschaften du dich zwischen der Vielzahl an möglichen Hundeleckerlis entscheiden kannst.

Es handelt sich hierbei namentlich um:

  • Inhaltsstoffe
  • Geschmack
  • Größe bzw. Menge

In den kommenden Absätzen erklären wir dir, worauf es bei den einzelnen Kriterien genau ankommt.

Inhaltsstoffe

Hundeleckerlis gibt es, wie bereits erwähnt, aus verschiedenen Inhaltsstoffen. Dabei sind gesundheitliche Aspekte (Unverträglichkeiten und Allergien) ebenso zu berücksichtigen wie das Alter des Hundes (besonders kalziumreiche Leckerlis eignen sich etwa für Welpen oder ältere, gebrechliche Tiere).

Denke daran, dass Hundeleckerlis nicht die Hauptnahrung für Hunde darstellen sollten, sondern lediglich ein Extra zum Hundefutter. Darum sollten sie, was die Inhaltsstoffe angeht, als Nahrungsergänzungsmittel dienen.

Die wichtigsten Bestandteile von Hundeleckerlis findest du auf der Verpackung, ebenso Hinweise auf allfällige Unverträglichkeiten und Allergien. Achte stets auf die Dosis, denn mehr ist nicht automatisch besser.

Geschmack

Hunde haben, wie wir Menschen auch, ihre Vorlieben, was die Inhaltsstoffe ihrer Nahrung angeht. Es gibt eine Vielzahl an Geschmacksrichtungen, aus denen du (oder eher: dein Hund) auswählen kannst (kann). Die Palette reicht dabei von üblichen Geschmacksrichtungen wie Geflügel oder Spinat bis hin zu den befremdlich anmutenden Insekten. Hier gilt es auszuprobieren.

Größe bzw. Menge

Dieses Kriterium ist eigentlich selbsterklärend. Wie bei jedem Nahrungsmittel sollte die Größe des Leckerlis berücksichtigt werden. Ein riesiger Kauknochen eignet sich beispielsweise kaum für einen wenige Wochen alten Welpen; umgekehrt sind winzige Hundekekse kaum für einen Mastiff gedacht bzw. dürfte sich die Packung hier schnell leeren.

Für die Lagerung, insbesondere von Trockenfleisch, ist sodann die Menge entscheidend. Weniger ist hier oft mehr.

Es gilt hier auch den Zweck zu berücksichtigen. Soll dein Hund über mehrere Stunden beschäftigt werden, so ist ein Griff zum Kauknochen nicht verkehrt.

Möchtest du ihn trainieren (etwa Kunststücke), macht es keinen Sinn, ihm den Knochen zu geben, nur um diesen wenige Sekunden oder Minuten später aus dem Maul zu reißen. Hier sind Kekse die sinnvollere Alternative.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Hundeleckerlis

Wie kann ich Hundeleckerlis selbst herstellen?

Hundeleckerlis lassen sich ohne Weiteres selbst herstellen. So kannst du ganz auf die individuellen Bedürfnisse deines Hundes (Geschmack, Unverträglichkeiten wie Allergien, Größe der Happen) eingehen und sparst obendrein noch Geld. Im Prinzip bist du in der Wahl der Zutaten für die Herstellung von Leckerlis für deinen Hund frei.

  • Empfohlene Zutaten sind gut gegartes Fleisch, allgemein Obst sowie Gemüse; am Besten schaust du dir an, was in herkömmlicher Hundenahrung enthalten ist, und passt die Dosis an deinen Vierbeiner an.
  • Bei manchen Zutaten (insbesondere mit hohem Fett- oder Fruchtzuckeranteil) empfiehlt es sich, eine geringere Menge beizumischen.
  • Gewisse Zutaten sind jedoch (je nachdem zwingend!) zu vermeiden. Dazu gehören:
    • Alkohol
    • Schokolade und Kakao (der enthaltene Stoff Theobromin ist unverdaulich und tödliches Gift für den Hund!)
    • Kaffee, Tee, Energy Drinks und deren primären Wirkstoffe
    • Milch und Milchprodukte
    • Nüsse
    • Trauben
    • Rosinen
    • Starke Gewürze (also auch Salz oder Pfeffer!)
    • Lauch- und Zwiebelgewächse (Zwiebeln, Knoblauch, Bärlauch usw.)
    • Hülsenfrüchte (Bohnen usw.)
    • Pilze
    • Knochensplitter
    • Broccoli, Kohl
    • Bei Allergien der jeweilige Auslöser

Die obige Liste ist nicht abschließend, sollte aber die wichtigsten Nahrungsmittel (und Getränke) enthalten.

Für den Menschen ein Gaumenschmaus, für den Hund pures Gift: Schokolade – und je bitterer und je höher der Kakaogehalt, desto gefährlicher für den Hund. (Quelle: Pixabay.com / Alexander Stein)

Du kannst Leckerlis auch ohne Weiteres in größeren Mengen herstellen und im Kühlschrank bzw. Gefrierfach aufbewahren. Beachte insbesondere, dass Leckerlis mit Fleischfüllung sogar im Kühlschrank nur wenige Tage haltbar sind. Wie bei allen anderen Lebensmitteln kannst du sie jedoch auch einfrieren und bei Bedarf wieder auftauen.

Am Besten schaust du dir das unten angehängte Video an, in dem alles erklärt wird.

Vegetarische und vegane Hundeleckerlis: Wichtige Infos

Immer mehr Menschen ernähren sich vegetarisch oder vegan. Besonders überzeugte Vegetarier und Veganer können ihre Hunde heutzutage durchaus auch rein pflanzlich ernähren. Die Auswahl an vegetarischen oder veganen Hundeleckerlis ist entsprechend groß. Allerdings gibt es hier einige Dinge zu beachten.

Hunde sind im Gegensatz zu Katzen keine reinen Fleischfresser (Karnivoren), sondern gelten als „Karni-Omnivoren“, d.h. sie fressen grundsätzlich alles, sind aber hauptsächlich auf den Verzehr von Fleisch ausgelegt, was man äußerlich anhand ihrer stark ausgeprägten Fang-, Reiß- und Schneidezähnen gut erkennen kann.

Ein weiterer – freilich nicht von außen sichtbarer – Indikator ist die relativ kurze Darmlänge des Hundes. Tierische Bestandteile werden nämlich schneller verdaut werden als pflanzliche. Ein Hundedarm weist eine Länge zwischen 2 und 7 m auf; eine Ziege hingegen, welche von der Größe her mit einem Hund vergleichbar ist, hat einen Darm von fast 40 m Länge (!).

Eine überwiegend pflanzliche Ernährung sollte grundsätzlich kein Problem sein. Eine rein pflanzliche Ernährung bedeutet jedoch, dass unter Umständen gewisse Nährstoffe synthetisch zugeführt werden müssen. Es kommt letztlich auf den Gesundheitszustand des Hundes an, ob eine rein pflanzliche Ernährung überhaupt Sinn macht.

Bei noch nicht ausgewachsenen, körperlichen Belastungen ausgesetzten, älteren, schwangeren oder kranken Hunden ist eine solche nicht zu empfehlen. Auch was den Nährstoffbedarf angeht, weicht dieser von jenem des Menschen ab. Idealerweise wird ein Tierarzt konsultiert.

Wenn du deinem Hund aber grundsätzlich Mischfutter gibst und die Leckerlis vegetarisch oder vegan sind, ist dies natürlich kein Problem; Leckerlis stellen ja nicht den Hauptbestandteil der Ernährung dar, sondern lediglich ein (vergnügliches) Extra.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.perfect-fit.de/hundefutter-von-welpe-zu-ausgewachsenem-hund

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Dörren

[3] http://www.erste-hilfe-beim-hund.de/cgi-php/rel00a.prod/joomla/Joomla_1.6/index.php/giftige-lebensmittel

Bildquelle: 123rf.com / lightfieldstudios

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