Willkommen bei unserem großen Katzentrockenfutter Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Katzentrockenfutter. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Katzentrockenfutter zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du Katzentrockenfutter kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Für dich als Katzenbesitzer hat Trockenfutter jede Menge Vorteile zu bieten. Du musst weniger Gewicht schleppen, wenn du einkaufst, kannst es problemlos lagern und brauchen sich z.B. nicht mit Restmengen im Kühlschrank abzugeben. Und du belastest Ihre Umwelt weniger mit Verpackungsmüll und zahlen im Normalfall weniger Geld als bei Nassfütterung.
  • Da Trockenfutter nur etwa 7 bis 10% Wasser enthält, müssen Katzen bei einer Ernährung mit Trockenfutter zusätzlich Wasser trinken – je nach Größe und Aktivität der Katze sowie Umgebungsbedingungen etwa 200 ml.
  • Nassfutter solltest du zu jeder Mahlzeit frisch in den Napf tun und Reste schnell entsorgen. 10 bis 15 kleine Mahlzeiten, wie Katzen sie zu sich nehmen, wenn sie Beutetiere jagen oder Trockenfutter bekommen, sind mit Feuchtfutter nicht zu realisieren.

Katzentrockenfutter Test: Das Ranking

Platz 1: Orijen Katzenfutter Cat 6,8kg

Redaktionelle Einschätzung

Inhaltsstoffe

Frisches Hühnerfleisch (18%), frisches Truthahnfleisch (7%), frische ganze Eier (5%), frische Hühnerleber (5%), frische ganze Flunder (4%), frischer ganzer Hering (4%), frische Truthahnleber (4%), frische Hühnerherzen (4%), frische Truthahnherzen (4%), frische Hühnerhälse (4%), Huhn (getrocknet, 4%), Truthahn (getrocknet, 4%), ganze Makrelen (getrocknet, 4%), ganze Sardinen (getrocknet, 4%), ganzer Hering (getrocknet, 4%), Hühnerfett (3%), rote Linsen, grüne Erbsen, grüne Linsen, Kichererbsen, gelbe Erbsen, Linsenfasern, Wachtelbohnen, weiße Bohnen, Hühnerknorpel (getrocknet, 1%), Heringsöl (1%), Hühnerleber (gefriergetrocknet), Truthahnleber (gefriergetrocknet), frischer ganzer Kürbis, frischer ganzer Butternußkürbis, frische ganze Zucchini, frische ganze Pastinaken, frische Möhren, frische ganze Äpfel, frische ganze Birnen, frischer Grünkohl, frischer Spinat, frische Rübenblätter, frischer Rübstiel, brauner Seetang, ganze Cranberries, ganze Heidelbeeren, ganze “Saskatoon” Beeren, Chicoréewurzeln, Kurkumawurzeln, Mariendistel, Klettenwurzeln, Lavendel, Eibischwurzeln, Hagebutten.

Platz 2: Royal Canin Gastro Intestinal Feline Veterinary Diet

Platz 3: Sanabelle Kitten Katzenfutter

Redaktionelle Einschätzung

Inhaltsstoffe

Frisches Geflügel (min. 20 %), Reis, Geflügelfleischmehl, Tierfett, Fleischmehl, Hirse Milo, Lebermehl, Kartoffeleiweiß, Proteinhydrolysat, Grieben (getrocknet), Fischmehl, Rüben-trockenschnitzel (entzuckert), Hirse gelb, Leinsamen, Hefe (getrocknet), Fischöl, Calciumcarbonat, Kaliumchlorid, Preiselbeeren (getrocknet), Blaubeeren (getrocknet), Muschelfleischmehl, Chicoreepulver, Ringelblumenblüten (getrocknet), Yucca-Extrakt

Platz 4: Josera Minette Kittenfutter

Platz 5: Wildcat Etosha Katzentrockenfutter

Redaktionelle Einschätzung

Inhaltsstoffe

Getrocknetes Hühnerfleisch (min. 70,5 %), Hühnerfleisch (min. 8,5 %), Hühnerfett, Leinsamen, Hühnerjus, Fenchel, Vitamine, Immutop® (Topinambur-konzentrat), Mineralstoffe, Brombeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Schwarze Johannisbeeren, Holunderbeeren, Aroniabeeren, Meersalz, getrocknete Cranberry, Mannanoligo-saccharide (prebiotisch MOS), Fructooligo-saccharide (prebiotisch FOS), Traubenkernextrakt, Thymian, Marjoran, Oregano, Petersilie, Salbei.

Platz 6: Applaws Katzentrockenfutter Kitten

Platz 7: Animonda vom Feinsten Deluxe Kitten

Platz 8: Wahre Liebe Katzenfutter Junge Katze

Redaktionelle Einschätzung

Inhaltsstoffe

Geflügelfleischmehl (20%, Huhn, 5 % Pute), Reis (14%), Maiskleber, tierisches Fett (Geflügel, Rind), Mais, Griebenmehl, Geflügeleiweiß (hydrolosiert), Lachsöl (2%), Weizenkleber, Sonnenblumenöl (1,4%), Rüben-trockenschnitzel (1,5, entzuckert), Leinsamen (1%), Geflügelleber (1 %, getrocknet), Celluslosefasern (1%), Rindercolostrum (0,5%, reich an Immunglobulinen), Bierhefe (getrocknet), Natriumchlorid, Kaliumchlorid, Trockenei, Chicoree-Pulver (=0,2 % Inulin), Joghurtpulver (0,2 %), Waldfruchtpulver (0,1 %), Hefeextrakt (getrocknet, = 0,04 % beta-Glukane), Tagetesblütenmehl (0,03%, reich an Lutein), Yucca schidigera-Pulver.

Platz 9: Happy Cat Grainfree Junior

Redaktionelle Einschätzung

Inhaltsstoffe

Geflügelprotein** (22%), Kartoffeln* (16,5%), Kartoffelflocken (16,5%), Grieben, Geflügelfett, Fischmehl aus Hochseefischen, Cellulose*, Sonnenblumenöl, Rüben-melasseschnitzel* (entzuckert), Apfeltrester* (0,4%), Rapsöl, Natriumchlorid, Hefe*, Kaliumchlorid, Meeresalgen* (0,2%), Leinsamen (0,2%), Yucca Schidigera* (0,04%), Chicoréewurzel* (0,04%), Hefe* (extrahiert), Mariendistel, Artischocke, Löwenzahn, Ingwer, Birkenblätter, Brennnessel, Kamille, Koriander, Rosmarin, Salbei, Süßholzwurzel, Thymian (Trockenkräuter, gesamt: 0,15%); **) getrocknet, anteilig hydrolisiert, *) getrocknet

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Katzentrockenfutter kaufst

Die erste Frage, wenn du ein Katzenfutter kaufen möchtest ist immer, ob du deiner Katze Nass- oder Trockenfutter geben möchtest. Der Unterschied ist hier vor allem der Wassergehalt des jeweiligen Futters. Bei Trockenfutter müsstest du beispielsweise Wasser neben dem Futter anbieten. Die Katzen müssen in jedem Falle in der Jugendentwicklung an die Wasseraufnahme gewöhnt werden.

Achte bei Trockenfutter vor allem auf die Inhaltsstoffe und auf deren genaue Zusammensetzung. (Foto: super-mapio / pixabay.com)

Allein-, Einzelfutter- oder Ergänzungsfutter?

Die zweite Frage wäre, ob du ein Allein-, Einzelfutter- oder Ergänzungsfutter präferierst. Im Alleinfuttermittel sollten alle Nährstoffe die deine Katze braucht schon vorhanden sein. Demgegenüber besteht ein Einzelfutter jeweils nur aus einer Komponente, wie zum Beispiel Fleisch.

Es würden hier u.a. Vitamine oder auch Mineralstoffe fehlen. Das Ergänzungsfutter dient zum Beispiel dazu ungesättigte Fettsäuren oder ähnliches zu zu füttern. Die Auswahl ist also schon große bevor man sich dann noch für einen Hersteller entscheiden muss.

Es gilt, dass zwar Alleinfuttermittel ausreicht, jedoch Einzelfutter oder Ergänzungsfutter beispielsweise in der Form von Leckerlis zu gefüttert werden sollten. Sie sollten aber einen Anteil von 20% der täglichen Ration nicht übersteigen. Diese Variation in der Ernährung dient der Gesundheit der Katze und ihres Verdauungstraktes.

Denn die Abwechslung hält Verdauung aktiv und fit, sodass falls auch mal etwas nicht bekommen sollte, eine gesunde, biodiverse Fauna im Darm der Katze vorhanden ist. Auch Einzelfutter anzubieten ist sinnvoll, da die meisten Alleinfutter durch künstlich hinzugefügte Supplemente oder pflanzliche Energieträger, wie Mais oder Getreideanteile enthalten, auf ihre Nährwerte kommen.

Die Bekömmlichkeit der Futterbestandteile ist immer dann am höchsten, wenn sie so „frisch“ wie möglich vorliegen. Ein gutes Beispiel sind hier die im Fleisch, den Innereien und Knochen enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe.

Wieviel soll ich meiner Katze füttern?

Eine dritte Frage ist, wie viel denn eigentlich die kleinen Räuber zu essen brauchen. Es gilt hier nach der Größe der Katze zu unterscheiden. Verallgemeinernd lässt sich feststellen, dass eine 4 kg schwere Katze ca. 1200kJ, sprich 300kcal, an Energie in der täglichen Zufuhr bräuchte. Sinnvoll ist es auch an einen Futternapf zu denken, um das Futter anzubieten.

Katzen essen nämlich nur selten das ganze Futter auf einmal, sondern vielmehr über den Tag verteilt in 10-20 Portionen.

Trockenfutter oder  Nassfutter?

Von der Seite der Inhaltsstoffe her, nehmen und geben sich Trocken- und Nassfutter nicht viel. Beide sind zumeist als Alleinfuttermittel vorgesehen. Jedoch sind Katzen ursprünglich Wüstentiere, was sich trotz schon langer Domestikation in einem noch recht urtümlichen Stoffwechsel widerspiegelt.

Den Großteil des täglichen Wassers nehmen Katzen über ihre Beute auf. Die normalerweise gelegte Beute hat einen Wasseranteil von 70%. Es ist also kein natürliches Verhalten der Katzen viel Wasser zu trinken. Bei Wassermangel kommt es primär zu Stoffwechselerkrankungen, die sich dann u.a. in den Nieren und Harnwegen bemerkbar macht. Bei der Trockenfuttergabe sollte also auch immer ein Wassernapf dazu gestellt werden.

Wann dürfen Katzen Trockenfutter essen?

Erst ab ca. 6 Monaten sollte Katzen Trockenfutter gegeben werden. Das Zirka ist hierbei sehr wichtig. Es sollte immer drauf geachtet werden, inwieweit die Katzen schon an feste Nahrung gewöhnt sind. Eine zu frühe Umgewöhnung auf Trockenfutter kann durch Dehydrierung zu Organschäden etc. führen.

Die Katzenbabys entscheiden sich nach einer gewissen Zeit selber dazu erst Nassfutter zu sich zu nehmen und später Trockenfutter. Je nach Katzentyp wollen sie schon nach 4 manchmal auch erst nach 8 Wochen Nassfutter. Ebenso variabel ist die Umgewöhnung auf Nassfutter.

Bei Unsicherheiten gilt es immer den Tierarzt zu kontaktieren, bevor man durch falsche Vorschläge aus Internetforen die Gesundheit der noch jungen Tiere gefährdet. Eine gute Methode um die Tiere an Trockenfutter heranzuführen ist die gelegentliche Fütterung mit Leckerlis.

Warum brauchen Katzen Trockenfutter?

In Trockenfutter für Katzen als Alleinfuttermittel sollte eigentlich alles drin sein, was die Katze braucht. Von dem nötigen Fett als Energie, bis zu den Aminobausteinen für Proteine. Außerdem ist Trockenfutter oftmals für die Zähne gut.

Was passiert, wenn Katzen nur Trockenfutter fressen?

Im Prinzip sollte das Trockenfutter als Alleinfutter ausreichend sein, um die Nahrungsansprüche der Dachtiger zu decken. Allerdings treten dennoch manchmal Verstopfungen oder ähnliches auf. Daher sollte man immer eine gewisse Variation in der Ernährungsroutine der Tiere haben.

Neben zum Beispiel Nassfutter als Leckerli, ist auch mal ein Tag mit rohem Fleisch eine gute Idee. Durch die Abwechslung bleibt die Mikrobenzusammensetzung im Darm der Tiere variabel und die Katzen sind nicht so anfällig für Verstopfungen und dergleichen.

Katzen Trockenfutter – wieviel pro Tag ist gut für deine Katze?

Eine genaue Menge an Futter für Katzen pro Tag dingfest zu machen ist ein schwieriges Unterfangen. Zu viele Variablen, wie das Alter, Gewicht und der Bewegungsdrang der Tiere sind wichtig. Wie weiter oben angedeutet sollten ca. 300kcal für ein 4kg schweres Tier ausreichen. Auf den meisten Trockenfuttern ist auf der Rückseite eine Verzehrempfehlung gegeben.

Auf diese sollte in jedem Falle Rücksicht genommen werden. Außerdem sollte man genau auf das Verzehrverhalten seiner Katze achten, sowie auf etwaige Gewichtszu- oder abnahmen. Katzen essen leider nicht nur so viel, wie sie benötigen, sondern gerne auch schon mal etwas mehr. Wenn man also bemerken sollte, dass die eigene Katze zunimmt, kann man auch gerne die Kalorienzufuhr, sprich Portionsgröße, etwas verkleinern.

Ratsam ist es hier langsam auszuprobieren, wieviel Nahrung die Katze denn tatsächlich täglich braucht, um nicht zuzunehmen. Eine starke Änderung kann zu schweren Stoffwechselerkrankungen bei Katzen führen. Hier sollte also Vorsicht geboten sein.

Trockenfutter in Schüssel

Trockenfutter ist eine sinnvolle Ergänzung zu Nassfutter, sollte aber nicht ausschließlich gefüttert werden. (Foto: Crepessuzette / pixabay.com)

Wirkt Katzentrockenfutter gegen Harnsteine?

Harnsteine treten leider ziemlich regelmäßig bei Katzen auf. Sie sind Ablagerungen von Mineral- und Eiweißstoffen in den Harnwegen. Dazu kann es kommen, wenn die Tiere zu wenig trinken bzw. das Futter zu reich an Mineralstoffen, wie Kalzium und Magnesium ist. Damit es nicht zu Harnsteinen kommt bzw. um diese zu behandeln, gibt es spezielles Diätfutter für Katzen. Hier sind die Gehalte an Mineralstoffen reduziert.

Man sollte von Diätfutter außerdem lieber zu wenig als zu viel verfüttern, da eine zu ausgiebige Mahlzeit die Harnproduktion reduziert. Der Harn ist allerdings nötig, um Harnsteinen durch das Ausspülen von Nährstoffresten vorzubeugen. Diätfutter sind in der Regel Alleinfutter und sollten somit den Nährstoffbedarf der Katzen gänzlich decken. Sie sind erhältlich in Tierfachhandlungen oder direkt beim Tierarzt.

Hilft Katzentrockenfutter gegen Zahnstein?

Bei jeder Mahlzeit, die die Katze zu sich nimmt, bleiben Essensreste im Mund zurück. Problematisch ist das in den wenigsten Fällen. Mundgeruch ist wahrscheinlich eins der öftesten Symptome. Schwierigkeiten gibt es dann bei Entzündungen und Zahnstein.

Hierzu kommt es durch einen Belag auf den Zähnen, in dem sich Mineralstoffe anlagern können oder Bakterien sich vermehren. Zahnsteine zu entfernen ist meist nur beim Zahnarzt unter Narkose möglich. Um dies zu vermeiden gibt es spezielle Futterzubereitungen, die die Mundhygiene der Katzen verbessern sollen.

Dies geschieht bei den meisten Dental-Futtermitteln durch eine härtere Außenschicht der Futterstücke sowie einer angepassten Form, die Belag auf den Zähnen abkratzt, sodass es nicht zu Ablagerungen kommen kann. Neben Futtermitteln mit zahnreinigender Funktion gibt es auch Pasten, die zum Beispiel zum Futter hinzugegeben werden können. Sie enthalten Putzkörperchen, die ebenfalls Nahrungsreste und Bakterienbelag entfernen.

Warum bekommen Katzen von Trockenfutter Durchfall?

Ursprünglich sind Katzen karnivore Raubtiere aus Wüstenregionen. Das heißt, dass sie eine genetische Disposition haben, Fleisch zu fressen und nicht viel Wasser zu sich zu nehmen. In der modernen Futtermittelindustrie werden vor allem Produkte hergestellt, die günstig für die Katzenhalter sind.

Das bedeutet, dass viele Futtermittel zu niedrigsten Preisen verkauft werden und komfortabel für die Halter an die Katzen zu verfüttern sind. Um die Preise für diese Alleinfuttermittel niedrig zu halten, werden vor allem Kohlenhydrate in Form von Mais, Weizen und anderen Getreiden beigemischt.

Die Verdauung der Katzen ist allerdings nicht auf diese Nährstoffe ausgelegt, das sie von Hause aus Karnivoren – also Fleischfresser – sind. Leider fressen Katzen wenig selektiv auch Futter mit bis zu 80% pflanzlichen Anteilen. Teilweise wird sogar auch schlicht Zucker zugemischt. Katzen können diesen quasi gar nicht verwerten. De facto heißt ein hoher Anteil an Kohlenhydraten und Zucker in der Katzenration also, dass dieser Anteil relativ unverdaut wieder ausgeschieden wird.

Es kommt also zu Durchfall. Bei Katzentrockenfutter sollte daher immer auf einen Pflanzenanteil geachtet werden, der so niedrig wie möglich ist. Ab einem Fleischanteil von 2/3 zählt ein Trockenfutter als Premium-Futtermittel für Katzen. Am besten ist der Anteil aber so gering wie möglich. Deshalb gilt es vor dem Kauf eben einen Blick auf die Rückseite des Trockenfuttermittels zu werfen und zu schauen, dass ein Fleischanteil von mindestens 66% gegeben ist.

Nahaufnahme Trockenfutter

Trockenfutter ist praktisch, umweltfreundlich und günstig. (Foto: pzbasnik /pixabay.com)

Entscheidung: Worauf musst du beachten, wenn du Trockenfutter kaufst?

Es ist gar nicht so einfach sich für das richtige Katzentrockenfutter zu entscheiden, da die Auswahl an Trockenfutter inzwischen riesig ist. Daher sollte der Kauf eines geeigneten Trockenfutter gründlich überlegt sein.

Grundsätzlich kannst du zwischen sieben verschiedenen Typen von Trockenfutter unterscheiden:

  • Katzentrockenfutter ohne Getreide und mit Getreide
  • Katzenfutter mit Fischanteil
  • Katzenfutter mit Fleischanteil

Katzentrockenfutter ohne Getreide und mit Getreide

Optimalerweise ist der Getreide- bzw. Pflanzenanteil von Katzentrockenfutter so niedrig wie möglich. Katzen können Getreide nämlich gar nicht verdauen. Durch einen hohen Getreideanteil kann es zu Durchfall und anderen Stoffwechselerkrankungen kommen.

Es sollte also für das fleischfressende Raubtier Katze so wenig Getreide wie möglich im Futter vorhanden sein. Durch eine gesunde, artgerechte Ernährung steigert insbesondere auch die Gesundheit der Katzen.

Zudem ist Getreide ein billiges Füllmittel, mindert die Qualität und drückt den Preis des Trockenfutters. Etwas Getreide sollte kein Problem darstellen, aber den Hauptanteil sollte es nicht ausmachen.

Katzenfutter mit Fischanteil

Für Katzenfutter gilt, dass so lange der qualitative Fleischanteil hoch ist, das Futter gut für die Katze ist. Das Fleisch sollte von qualitativ hochwertigen Tierteilen stammen und nicht von beispielsweise Klauen oder anderen Schlachtabfällen.

Im Prinzip gibt es keinen großen Unterschied zwischen Fisch oder beispielsweise Hühnerfleisch. So lange die verwendeten Fleischstücke hochwertig sind, bekommen sie auch der Katze gut. Sobald das verwendete Fleisch Lebensmittelqualität hat, ist es auch für Katzen zu empfehlen. Sprich, sobald man auch als Mensch das Fleisch verzehren würde.

Wenn deine Katze also Fisch geschmacklich bevorzugt, kannst du auch speziell nach solchem Futter Ausschau halten.

Katzenfutter mit Fleischanteil

Je höher der Fleischanteil von Katzentrockenfuttermitteln ist, desto besser. Am besten sollten keine Schlachtabfälle, sondern nur hochwertige Tierteile verarbeitet werden. Je höher die Qualität und der Fleischanteil, desto besser verwertbar ist die Nahrung für die Katze und desto weniger muss sie sich mit für sie unverdaubare Nahrungsbestandteilen abmühen.

Ein hoher Fleischanteil wirkt sich außerdem dahingehend aus, dass das Trockenfutter mehr Wasser enthält. Es ist in Summe als „feuchter“, aber natürlich trotzdem von Nassfutter weit entfernt. Auch hier musst du also einen Trinknapf für dein Tier bereitstellen.

Für qualitativ gutes Fleisch und einen hohen Anteil dessen im Trockenfutter musst du auch mit höheren Kosten rechnen. Ein weitere Vorteil ist aber, dass durch mehr Fleisch meist auch weniger Getreide enthalten ist. Wenn deine Katze dieses also gar nicht gut verträgt, halte nach diesen Sorten Ausschau.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Katzentrockenfutter vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Trockenfutter vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob ein bestimmtes Trockenfutter für dich und deine Katze geeignet ist oder nicht.

  • Zutaten Lockstoffe und Geschmacksverstärker
  • Menge
  • Empfohlenes Alter
  • Herstellung und Qualität

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

Zutaten Lockstoffe und Geschmacksverstärker

Die Zutaten des Trockenfutters sollten alles leicht zu identifizierende Stoffe sein und keine E-Nummern. Es sollte keine Füllstoffe, Bindemittel, Tiermehle, Federmehle, Enzyme, Aroma- oder Lockstoffe im Futter vorhanden sein. Tatsächlich hat man in den meisten industrielle gefertigten Trockenalleinfutter allerhand der oben genannten Stoffe. Ganz umgehen kann man sie nur schwer.

Daher sollte man schlicht drauf achten, so wenige unbekannte Stoffe, wie möglich auf der Rückseite der Verpackung des Trockenfutters zu finden. Die Stoffe, die du an deine Katze verfütterst sollten einfach verständlich für dich sein. Denn im Endeffekt braucht deine Katze lediglich Fleisch.

Nur weil es den Katzen schmeckt, heißt noch lange nicht, dass alle Zutaten der Gesundheit der Katzen zuträglich sind. Daher sollte man die Inhaltsstoffe bestmöglich vor dem Kauf kontrollieren.

Menge

Katzen essen leider wie Menschen auch manchmal über den Hunger hinaus. Daher ist es wichtig, auf der Rückseite der Trockenfutter die Empfehlungen je nach Körpergröße zu beachten. Jede Katze hat aber auch einen unterschiedlich stark ausgeprägten Bewegungsdrang.

Du solltest also am besten einfach beobachten, ob mit der Menge an Futter, die du deiner Katze gibst, sie zu- oder abnimmt. Veränderungen in der Portionsgröße sollten immer moderat sein und es sollten nicht zu große Sprünge drin sein, um den Stoffwechsel der Katzen nicht unnötig zu belasten.

Katze putzt sich die Pfote

Da Trockenfutter im Vergleich zu Nassfutter wenig Wasser enthält, sollest du auch immer frisches Wasser bereitstellen an den Plätzen, wo deine Katze Trockenfutter isst. (Foto: TeamK / pixabay.com)

Empfohlenes Alter

Trockenfutter fressen Katzen ab ca. 6 Monaten Lebensalter. Du solltest deine Katze allerdings erst langsam an das Futter gewöhnen. Wichtig ist, dass die Katzen vorher schon an Wassertrinken gewöhnt sind. Außerdem sollten sie die Bereitschaft zeigen, das Trockenfutter zu verspeisen. Je nach Entwicklung deiner Katze kann sich die Umstellung auf Trockenfutter auch etwas verzögern.

In manchen Fällen wollen die Katzen schon vor dem Ablauf der ersten sechs Monate Trockenfutter. Hier solltest du dich nach den Präferenzen deines Haustieres richten. Jedoch sollten sie täglich ausreichend Wasser zu sich nehmen.

Herstellung und Qualität

Zur Qualität von Trockenkatzenfutter gilt, dass je höher der Fleischanteil, desto höher die Qualität. Ob Bio oder nicht – Katzen sind Fleischfresser und brauchen Fleisch und keine Pflanzen. Das Fleisch das verwendet wird kann zum Beispiel auch aus biologischer Produktion stammen, wenn du den Biolandbau unterstützen möchtest. Das Fleisch sollte in höchster Qualität verarbeitet werden.

Schlachtabfälle gehören nicht ins Tierfutter. Alle tierischen Schlachtteile, die für den Menschen genießbar sind, sind dies auch allemal für die Katze. Das könnte man quasi als Maßgabe nehmen für die Bewertung von Schlachtteilen. Die meisten Premium-Trockenfutter, die du finden wirst, haben einen Fleischanteil von ca. 70%. Dies ist schon ein ganz passabler Wert.

Doch je höher dieser Anteil, desto besser für deine Katze und ihre Gesundheit. Wenn du deiner Katze hochwertiges Futter verfütterst, verringerst du außerdem das Risiko von Futtermittelallergien und ähnlichem.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Kantentrockenfutter

Katzentrockenfutter richtig aufbewahren

Es ist natürlich von großer Bedeutung, dass das Futter so aufbewahrt wird, dass deine Katze nicht vom Duft angelockt wird und die geplante Wochenration auffrisst. Für Trockenfutter hast du daher gut verschließbare Plastikdosen, aus denen das Aroma nicht entweichen kann.

Idealerweise stellst du die Plastikdose in einem dunklen, kühlen und trockenen Platz. Auf diese Weise kann es keine oder nur sehr wenige Luftfeuchtigkeit aufnehmen und bleibt somit knackig, frisch und aromatisch.

Wie deine Lebensmittel hat auch Trockenfutter ein Mindesthaltbarkeitsdatum, welches nach Möglichkeit nicht überschritten werden sollte. Nach Ablauf des Datums kann der Hersteller wie immer nicht dafür garantieren, dass das Futter weiterhin frisch und bekömmlich für deine Katze ist.

Übertrage das Haltbarkeitsdatum von der Originalverpackung auf den Plastikbehälter. So verhinderst du, dass du es versehentlich überschreitest.

Ist Kuhmilch für Katzen schädlich?

Kuhmilch ist für die meisten Haustiere gar nicht gesund. Die Welpen sind noch in der Lage Milch zu verdauen. Sie brauchen Milch um zu stärker werden. Deshalb produziert ihr Körper noch das Enzym Laktase, das für die Spaltung von Laktose zuständig ist.

Die Welpen brauchen diesen Nährstoff als Energielieferant, damit sie gesund groß werden können. Aber wenn die Katzen selbstständig werden, produziert ihr Körper immer weniger Laktase. Genau ab dann ist ihr Körper nicht in der Lage, die Milch zu vertragen.

Kleines Kätzchen trinkt Milch aus Schale

Welpentiere brauchen Milch um zu stärker werden. Diese ist aber anders zusammengesetzt als Kuhmilch, weshalb erwachsene Tiere besser Wasser trinken sollen. Das ist auch die Flüssigkeit, die sie in der Natur zu sich nehmen. (Foto: ChristopherPluta / pixabay.com)

Wenn du deiner Katze ab und an Milch geben willst, kannst du vorsichtig testen, ob die Katze Milch mit Laktose verträgt. Am besten lässt du deine Katze anfangs nur 2-3 Esslöffel probieren und beobachtest dann genau, ob die Verdauung beeinträchtigt wird oder nicht.

Eine andere Option ist natürlich laktosefreie Milch. Hier brauchst du dir keine Sorgen machen, weil die Milch keine Laktose enthält. Außerdem nimmt deine Katze mit der laktosefreien Milch keine schädlichen Nährstoffe in ihren Körper nimmt.

Aber Vorsicht! Die Kuhmilch hat natürlicherweise auch Fett und ist somit einen zusätzlichen Nährstoff, den man auch als Kalorienbombe beschreiben könnte. Dann sollst du die zusätzliche Milch in die tägliche Futterration einrechnen. Deine Katze soll Milch also nicht als Hauptgetränk statt Wasser bekommen, sondern nur manchmal als Leckerchen.

Wie viel Wasser soll meine Katzen trinken?

Ohne Wasser könnte eine Katze nur wenige Tage überleben. Wasser ist also auch ein Muss für sie! Eine ausgewachsene Katze benötigt etwa 45-50 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Den größten Teil ihres Flüssigkeitsbedarfs deckt deine Katze durch ihre Nahrung sofern sie Nassfutter erhält, das zu etwa 80% aus Wasser besteht.

Aber trotzdem muss sie zusätzlich trinken, um die Gefahr von Nieren- oder Harnwegs-Erkrankungen zu verhindern. Das gilt besonders für die Katzen, die sich meistens von Trockenfutter ernähren. Darin sind circa 8-10% Wasser enthalten.

Es kann verschiedene Gründe haben, warum deine Katze zu wenig Wasser trinkt. Vielleicht gefällt der Katze der Platz des Wassers nicht oder vielleicht wirkt das Wasser nicht so schmackhaft auf sie. Oder kann es auch sein, dass sie krank ist. Wenn du beobachtest, dass deine Katze weniger Wasser als sonst aufnimmt, dann sollst du unbedingt deinen Tierarzt besuchen. Dies gilt natürlich auch andersrum – also auch wenn sie dauerhaft zu viel Wasser trinkt.

Sind Leckerlis gesund? Wie viele darf ich geben?

Leckerlis für Katzen sind nicht nur eine tolle Belohnung, sie können auch als Nahrungsergänzungsmittel verabreicht werden. Es ist sogar möglich, sie speziell an die Bedürfnisse der Katze angepasst einzusetzen.

Leckerlis können verschiedene Pflegewirkungen erreichen oder den Stoffwechsel des Tieres unterstützen. Während deine Katze sich über leckere Geschmacksrichtungen wie Käse oder Huhn freut, wirken sich Leckerlis als Vitaminzusätze positiv auf ihre Fell- oder Zahnpflege aus.

Genau wie beim Trocken- und Nassfutter ist es bei Leckerlis für deine Katze wichtig, auf die Inhaltsstoffe zu achten. Zucker und Getreide sind für Katzen weniger geeignet. Wichtiger ist ein hoher Fleischanteil in der Zusammensetzung. Es gibt mittlerweile zahlreiche Produkte im Handel, die ausschließlich aus Fleisch oder Fisch bestehen und dem Tier so bedenkenlos verabreicht werden können.

Egal welche Art von Leckerli du auswählst, haben Leckerlis auch Kalorien, die zur Gesamtfuttermenge deiner Katze eingerechnet werden müssen, um eine Gewichtszunahme zu vermeiden.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://www.t-online.de/leben/familie/id_14346784/tiere-trockenfutter-ist-schaedlich-fuer-katzen.html


[2] http://www.einfachtierisch.de/katzen/katzenernaehrung/ernaehrung-mit-trockenfutter-ist-es-gesund-fuer-ihre-katze-id31956/


[3] https://www.bild.de/ratgeber/haustier/katze/stiftung-warentest-katzen-trockenfutter-55504016.bild.html

Bildnachweis: freestocks.org / unsplash.com

Bewerte diesen Artikel


17 Bewertung(en), Durchschnitt: 4,50 von 5
Lisa

Veröffentlicht von Lisa

Durch ihr Interesse an der multimedialen Welt hat es Lisa zum Studium nach Österreich verschlagen. In ihrer Freizeit beschäftigt sich die Wahl-Wienerin liebend gerne mit Reisen, Kochen und Musik. Für PETMEISTER.de beschäftigt sie sich zusätzlich noch mit Online-Marketing.