Willkommen bei unserem großen Mäusekäfig Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Mäusekäfige. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Mäusekäfig zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Mäusekäfig kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Einen Mäusekäfig findest du online, im Tierhandel und in Baumärkten. Mit ein wenig handwerklichem Geschick lässt er sich auch selber bauen.
  • Beim Kauf hast du die Wahl zwischen Holz, Plexiglas und Käfigen aus Kunststoff mit Metallgitter. Alle Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Welches Gehege das richtige für dich ist, hängt von deinem persönlichen Geschmack der Anzahl seiner zukünftigen Bewohner und natürlich auch von deinem Budget ab.
  • Grundsätzlich gilt: Mäuse sind bewegungsfreudige Tiere, die ausreichend Auslauf benötigen. Sorge also unbedingt dafür, dass der Mäusekäfig groß genug für deinen kleinen Nager ist!

Mäusekäfig Test: Das Ranking

Platz 1: Ferplast Nagerheim Criceti 9

Platz 2: Mäuse- und Hamsterheim SAN MARINO 100 DELUXE

Platz 3: Happy-Nager Mäusekäfig

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Mäusekäfig kaufst

Wie groß sollte ein Mäusekäfig sein?

Mäuse sind sehr bewegungsfreudige Tiere. Sie stellen hohe Ansprüche an ihr Zuhause und benötigen aufgrund ihres Bewegungsdrangs genügend Auslauf und einen großen Käfig. Daher solltest du unbedingt sicherstellen, dass deine kleinen Freunde genug Platz in ihrem neuen Zuhause haben.

Größe und Art des Käfigs hängen von deinem Tier und auch von den Gegebenheiten vor Ort ab. (Bildquelle: 123rf.com / 54735757)

Bei den niedlichen Nagern handelt es sich um Herdentiere. Deswegen sollten sie mindestens zu zweit gehalten werden, noch besser sind jedoch größere Gruppen. Je mehr Tiere du hältst, desto größer sollte natürlich auch dein Nagerkäfig sein.

Bei zwei bis drei Mäusen sollte der Mäusekäfig eine Grundfläche von mindestens 80 x 50 cm haben, damit die Tiere genügend Auslauf bekommen. Die Höhe sollte mind. 50 cm betragen. Käfer mit zwei oder mehr Ebenen bringen Abwechslung für die kleinen Nager und erlauben es ihnen, zu klettern und sich auszutoben.

Wichtig ist, dass der Käfig eng genug verdrahtet ist, damit seine Bewohner nicht flüchten können. Der Gitterabstand darf maximal 0,6 cm betragen, ansonsten besteht akute Fluchtgefahr. Die Knochen von Mäusen sind sehr weich, weshalb sie sich durch die engsten Spalte quetschen können.

Leider sind die Gitterabstände der meisten Nagerkäfig aus dem Handel deutlich größer, auch wenn sie als Mäuse-tauglich gekennzeichnet sind. Vertraue also besser nicht auf die Bezeichnungen der Hersteller, sondern nimm ein Maßband mit und miss selber nach, ob die Gitterstäbe wirklich eng genug sind.

Aus welchem Material sollte der Mäusekäfig sein?

Im Handel bekommst du Käfige aus Holz, aus Plastik und aus Plexiglas. Meistens besteht der obere Teil des Käfigs aus einem Gitteraufsatz aus Draht.

Das ermöglicht es dir, deine Mäuse leichter zu beobachten und zu füttern. Außerdem erreichst du damit eine bessere Belüftung des Käfigs als bei geschlossenen Seitenwänden.

Auch bei der Abdeckung des Käfigs solltest du darauf achten, dass deine Mäuse nicht hindurch schlüpfen und so aus ihrem Gehege entkommen können. Geschlossene Abdeckungen bieten hierbei die größtmögliche Sicherheit, Lösungen aus Draht hingegen fördern die Luftzirkulation im Mäusekäfig.

Für welches Material du dich bei dem unteren Teil des Käfigs entscheidest, hängt deinem persönlichen Geschmack und von dem Budget ab, dass du eingeplant hast. Alle Materialien haben ihre Vor- und Nachteile.

Wo kann ich einen Mäusekäfig kaufen?

Mäusekäfige findest du sowohl online als auch im Einzelhandel. Eine große Auswahl findest du vor allem bei den bekannten Onlinehändlern Amazon und eBay. Sie bieten günstige Einsteigermodelle aus Holz und Plexiglas mit Gitteraufsätzen an. Auch der Webshop von Fressnapf hat eine kleine Auswahl an Kleintierheimen.

Welche Vor- und Nachteile hat der Online-Kauf?

Vorteile
  • Große Auswahl
  • Gute Vergleichbarkeit der Käfig-Alternativen
  • Günstige Preise
  • Lieferung meist bis vor die Haustür
Nachteile
  • Qualität des verwendeten Materials kann online nicht überprüft werden

Wen du deinen neuen Käfig lieber im Handel erwerben möchte, wirst du schnell im Tierhandel bzw. in Tierfachmärkten fündig. Darüber hinaus haben auch viele Baumärkte Kleintiergehege in ihrem Sortiment.

Vorteile
  • Persönliche Beratung, falls gewünscht
  • Qualität der Materialien kann einfach überprüft werden
Nachteile
  • Geringere Auswahl als online
  • Transport nach Hause muss selber organisiert werden

Tipp: Wenn du nach einem Mäusekäfig Ausschau hältst, suche auch nach Käfigen für Degus, Chinchillas oder Hamster. Diese Nagetiere stellen alle die gleichen Anforderungen an ihr Zuhause, daher könntest du auch in einer anderen Produktkategorie fündig werden. Bei Käfigen mit Metallgitter sollte der Abstand zwischen den Gitterstäben höchstens 0,5-1 cm betragen, damit die kleinen Nager sich nicht verletzen können.

Wie kannst du einen Mäusekäfig selber bauen?

Mäuse bewegen sich gerne und viel und benötigen daher viel Platz. Außerdem sollten sie niemals alleine, sondern bestenfalls als Kleingruppe gehalten werden. Standard-Kleintiergehege werden da schnell zu klein.

Wenn du handwerklich begabt bist und einen Mäusekäfig deshalb erweitern oder oder sogar komplett selber bauen möchtest, solltest du auf jeden Fall unbehandeltes Hartholz verwenden, da andere Holzarten ein zu hohes Splitterrisiko bergen. Besonders beliebte Holzarten sind:

  • Buche
  • Birke
  • Eiche
  • Ulme

Nadelhölzer eignen sich nicht für den Käfigbau. Sie enthalten Harze und Öle, die giftig für die kleinen Nager sind, wenn sie verschluckt werden.

Was kostet ein Mäusekäfig?

Käfige aus Kunststoff mit Metallgitter sind verhältnismäßig günstig erhältlich. 45€ solltest du jedoch mindestens investieren, da günstigere Modell meist schlecht verarbeitet sind und aus Materialien gefertigt sind, die im schlimmsten Fall sogar die Gesundheit deiner Mäuse gefährden können.

Das gilt insbesondere bei qualitativ minderwertigen Plastikteilen oder unsauber verarbeiteten Türen, die außerdem für zusätzlichen Ärger bei der Käfigreinigung sorgen.

Käfige aus Plexiglas mit Gitteraufsatz bekommst du ab ca. 70€ im Online-Handel, beim Kauf vor Ort sind sie ein bisschen teurer. Wenn du dich für einen Mäusekäfig aus Holz entscheidest, solltest du mit ca. 120€ rechnen.

Material Preisspanne
Kunststoff ab 45 €
Plexiglas 70 €
Holz 120 €

Hinzu kommen bei allen Käfigen Kosten für die Inneneinrichtung. Für Nagerhaus, Fressnäpfe und Spielzeug solltest du noch einmal mind. ca. 40 € einplanen.

Kann ich auch ein Terrarium für die Haltung von Mäusen verwenden?

Beim Kauf eines Terrariums solltest du wissen, dass es einige Unterschiede zwischen Nager- und Reptilienterrarien gibt. Sie haben verschiedene Belüftungssysteme, wobei Reptilienterrarien ein warmes und schwüles Klima im Terrarium fördern.

Wenn du mit den Gedanken spielst, deine Mäuse in einem Terrarium statt in einem Käfig zu halten, solltest du also darauf achten, ein Nagerterrarium auszuwählen, das eine ausreichend Luftzirkulation ermöglicht. Sie werden häufig auch als Nageraquarien bezeichnet.

Ihre Vor- und Nachteile entsprechen weitestgehend denen von Käfigen aus Plexiglas. mit dem Unterscheid, dass hier für eine ausreichende Belüftung gesorgt ist.

Preislich liegen sie dafür jedoch auch über konventionellen Käfigen. Kleinere Modelle, die für die Haltung von Mäusen geeignet sind, kosten ab ca. 150€. Individuell angefertigte Terrarien sind ab ca. 180€ erhältlich.

Entscheidung: Welche Käfig-Varianten gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen diesen Arten von Mäusekäfigen:

  • Mäusekäfige aus Plexiglas
  • Mäusekäfige aus Holz
  • Mäusekäfige aus Kunststoff

Im Folgenden erklären wir dir die verschiedenen Arten und die jeweiligen Vor- und Nachteile. Damit wollen wir dir helfen, den für dich am besten geeigneten Mäusekäfig zu finden.

Mäusekäfige aus Plexiglas

Diese Käfige bestehen meist aus einem unteren Teil aus bruchsicherem und leichtem Plexiglas und einem Gitteraufsatz. Der geschlossene Teil kann dadurch besonders hoch mit Einstreu gefüllt werden, ohne dass durch Graben Streu aus dem Käfig fällt.

Das Schöne daran: Durch diese Aufteilung erhalten deine Mäuse genügend Freiheiten, um sich Gänge durch ihre Gehege zu buddeln. Gleichzeitig erlaubt der Aufbau es dir, deine Tiere dabei zu beobachten.

Vorteile
  • Mäuse können durch die Scheiben beobachtet werden
  • Leichte Reinigung
  • Langlebigkeit
Nachteile
  • Schlechte Belüftung des unteren Teils

Plexiglas lässt sich darüber hinaus aufgrund der glatten Oberfläche leicht reinigen und kann von den Mäusen nicht angeknabbert werden. Außerdem ist es ein langlebiges und robustes Material.

Du solltest jedoch bedenken, dass Plexiglas nicht luftdurchlässig ist. Das ist für die weitere Käfiggestaltung sehr wichtig, damit die ausreichende Belüftung trotzdem sichergestellt wird.

Mäusekäfige aus Holz

Für eine artgerechte Haltung der Mäuse sind Käfige aus Holz ideal. Wichtig ist, dass nur naturbelassenes und unlackiertes Holz verwendet wurde, damit deine Tiere keine giftigen Stoffe durch Knabbern aufnehmen können.

Dieser Knabbertrieb ist auch der Grund dafür, dass der Käfig grundsätzlich aus stabilen Materialien gebaut sein sollte. Spanholzplatten fallen zu leicht dem Klappertrieb zum Opfer und eigenen sich daher nicht für den Bau eines Mäusekäfigs.

Um den Käfig leichter reinigen zu können, sollte der Boden entweder mit einem wasserdichten Einsatz oder einer Schublade aus Kunststoff versehen sein. Sonst riskierst du, dass sie das Holz mit Flüssigkeiten wie zum Beispiel Urin vollsaugt, was kurzfristig zu unangenehmen Gerüchen und langfristig zu einer kürzeren Lebensdauer deines Käfigs führt.

Vorteile
  • Artgerechtes, natürliches Material
  • Langlebigkeit bei guter Pflege
  • Schön anzusehen
Nachteile
  • Reinigung etwas schwieriger
  • Höherer Anschaffungspreis

Wenn du Wert auf einen individuellen und besonders kreativ gestalteten Holzkäfig legst, aber nicht über das notwendige handwerkliche Geschick verfügst, um ihn selber zu bauen, findest du im Internet ein paar Hersteller, die Volieren nach deinen Wünschen planen und bauen.

Mäusekäfige aus Kunststoff

Käfige aus Kunststoff sind günstig, haben jedoch auch die kürzeste Lebensdauer. Das Material kann leicht angeknabbert werden. Außerdem droht Gefahr durch abgebrochene und verschluckte Teile. Leider ist auch die Belüftung in Nagerhäusern häufig nicht optimal, da das Material nicht luftdurchlässig ist. Dadurch können Bakterien sich schneller vermehren.

Vorteile
  • Günstige Preise
  • Leicht zu reinigen
Nachteile
  • Geht schnell kaputt
  • Schlechte Belüftung
  • Gefahr durch Knabbern und lose Teile

Mit einem Nagerhaus aus Plastik sparst du also kurzfristig, zahlst mit der Zeit aber drauf. Einziger Vorteil dieses Materials: es lässt sich aufgrund der glatten Oberfläche leichter reinigen als Modelle aus Ton oder Holz.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Mäusekäfige vergleichen und bewerten

Wenn du vor dem Kauf eines neuen Mäusekäfigs stehst, kannst du die Käfige anhand dieser Merkmale bewerten und miteinander vergleichen:

  • Das Material
  • Die Größe des Käfigs
  • Die Anzahl der Etagen
  • Die Gestaltung

Nachfolgend kannst du lesen, was es mit den jeweiligen Kriterien auf sich hat und erfährst, weshalb es für dich sinnvoll ist, ein Gerät anhand der Kriterien zu erwerben oder eben nicht.

Das Material: Plexiglas oder Holz?

Bei der Wahl zwischen Holzkäfig und einem Käfig aus Metall solltest du dir vor allem zwei Fragen stellen:

  • Wieviel Geld kann und möchte ich für einen Käfig investieren? und
  • Welches Material finde ich schöner?

Käfige aus Plexiglas sind etwas günstiger und ermöglichen es dir, die Mäuse auch beim Graben von Gängen zu beobachten. Holzkäfige hingegen machen optisch als Teil der Wohnungseinrichtung etwas her, stellen allerdings auch finanziell die größere Investition dar.

Die Größe des Käfigs

Mäuse sind nur dann glücklich, wenn sie sich in ihrem Zuhause so richtig austoben können. Wie groß dein Käfig sein sollte, hängt von der Anzahl seiner Bewohner ab. Rechne auf jeden Fall mit mind. 0,5 m² pro Tier und einer Höhe von mind. 1,2 m, besser sind 1,5m.

Solltest du bei der Entscheidung zwischen verschiedenen Größen schwanken, nimm lieber das größere Modell, denn: ein Mäusekäfig kann niemals zu groß sein. Deine kleinen Freunde werden es dir danken!

Die Anzahl der Etagen

Mäuse lieben es, zu klettern. Daher sollte dein Mäusekäfig auch mit mindestens zwei Etagen daherkommen. Dabei gilt: je mehr Ebenen, desto besser. Wichtig ist nur, dass auch die Grundfläche groß genug ist, damit der Käfig stabil bleibt.

Mit etwas handwerklichem Geschick lassen sich sich nachträglich Zwischenebenen einbauen. Besonders gut eigenen sich dafür dünne Holzplatten. Und auch das Nagerhaus eignen sich gut als Grundlage für eine weitere Ebene.

Die Ausstattung

Ob du dich nun für einen massiven Holzkäfig oder für einen Käfig aus Kunststoff mit Metallgittern entschieden solltest, hängt nicht zuletzt auch von deinem persönlichen Geschmack ab. Günstigeren Modellen sieht man ihren Preis häufig auch an, da sie standardmäßig nur mit dem notwendigsten ausgestattet sind.

Nachträglich eingebaute Zwischenebene, ein Schlafhäuschen und Spielzeug sorgen ggf. für zusätzliche Ausgaben, wenn diese wichtigen Utensilien nicht im Lieferumfang enthalten sind.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Mäusekäfige

Was solltest du bei der Reinigung beachten?

Mäuse sind sehr hygienische Tiere. Die regelmäßige Reinigung des Käfigs ist daher sehr wichtig, damit die kleinen Nager sich in ihrem Zuhause wohlfühlen.

Um es dir bei der Reinigung einfacher zu machen, wählst du vor vornherein am besten eine Käfig aus, der sich nach vorne oder nach oben hin öffnen lässt. Die Klappe sollte nur zuverlässig zu schließen sein, da die kleinen Tiere ansonsten gerne ausreißen.

Dies gehört zur täglichen Reinigung deines Mäusekäfigs:

  • versteckte, frische Lebensmittel aufspüren und ggf. entsorgen, bevor sie verderben können
  • Mit Kot und Urin verunreinigte Stellen im Käfig finden und großzügig reinigen. Dafür das dreckige Einstreu entfernen und durch frisches ersetzen

Mindestens einmal im Monat steht eine Grundreinigung des Käfigs an:

  • Einstreu und ggf. Sand müssen vollständig ausgetauscht werden
  • Tipp: bewahre etwas von dem „alten“ Einstreu und streue es hinterher wieder in den Käfig, da der bekannte Geruch die Tiere beruhigt
  • Reinigung und Desinfektion der Böden mit Essigwasser
  •  gründliche Reinigung der Trink- und Fressnäpfe und ggf. der Nippeltränke

Warmes Wasser und ggf. etwas Essig sind übrigens völlig ausreichend. Auf keinen Fall solltest du auf Spül- oder andere Reinigungsmittel zurückgreifen, da sie Rückstände auf dem Holz hinterlassen, die giftig für deine kleinen Nager sind.

Welcher Zubehör gehört in einen Mäusekäfig?

Ist der perfekte Mäusekäfig erstmal gefunden, solltest du dich der Einrichtung der neuen Nagervilla widmen. Empfehlenswert ist es, auch hierbei auf möglichst naturbelassene Materialien zurückgreifen. Beliebt sind zum Beispiel Utensilien aus Holz, Ton und Keramik. Was zur Grundausstattung des Hamsterkäfigs gehört, erfährst du hier:

  • Schlafhäuschen: Mäuse verwenden als Rückzugsort und als Schlafplatz. Daher sollte es auf jeden Fall geräumig sein und  Sicherheit bieten. Perfekt sind sogenannte Mehrkammernhäuser, die in ihrem Aufbau den Gänge-Systemen in der freien Natur ähneln. Hierbei solltest du sicherstellen, dass trotzdem eine Luftzirkulation stattfinden kann, ansonsten droht Schimmel. Durchsuche die Kammern außerdem regelmäßig nach verstecktem Futter, bevor es verdirbt.
  • Futternäpfe und Wasserspender: Der Mäusekäfig sollte mit mindestens zwei Futternäpfen ausgestattet sein, für Trocken- und für feuches Futter. Für die ausreichende Versorgung mit Wasser eignen sich besonders Nippeltränken, da diese das Wasser vor Verunreinigungen schützen. Entscheidest du dich für einen Trinknapf, muss das Wasser mindestens einmal täglich gewechselt werden, da es leicht durch Futter oder Streu verunreinigt wird.
  • Sandbad: Ähnlich wie die verwandten Chinchillas lieben Mäuse es, ihr Fell in Badesand zu reinigen. Hierfür eignet sich der Chinchillasand besonders gut. Die Schale sollte wesentlich größer als das Tier selber sein, damit es genug Platz darin hat.
  • Einstreu: Am besten eignet sich Mais-, Pflanzen- oder Hanfeinstreu. Auch das gängige Kleintierstreu aus Holzspan hat sich bewährt. Auf keinen Fall solltest du Katzenstreu verwenden, da die kleinen Nager es leicht mit Futter verwechseln könnten.
  • Hamsterrad: Damit dein kleiner Nager genügend Bewegung bekommt, ist ein Laufrad ein Muss in jedem Mäusekäfig. Es darf nicht zu klein sein, sonst drohen Verletzungen am Rücken, empfohlen wird ein Durchmesser von mind. 30 cm. Außerdem sollte es einseitig geschlossen sein, damit dein Tier beim Herumtollen nicht aus dem Rad herausfallen kann.
  • Kletter- und Spielmöglichkeiten: Ob Rampen oder Kletterwände, Mäuse freuen sich über jede Möglichkeit, sich auszutoben. Das gilt auch für Tunnel, Röhren oder andere Möglichkeiten, um sich und Nahrung zu verstecken. Wichtig auch hier: Naturmaterialien wie unbehandeltes Holz, Seile oder Ton sind artgerechter und die tierfreundlichere Alternative zu Plastik. Dieses stellt eine Gefahr für die kleinen Nager dar und gehört nicht in den Käfig.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://dev.das-maeuseasyl.de/haltung/gehegebeurteilungen/

Bildquelle: 123rf.com / 97801544

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