Willkommen bei unserem großen Wildvogelfutter Test 2019. Hier präsentieren wir dir jedes von uns näher getestetes Wildvogelfutter. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Wildvogelfutter zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Wildvogelfutter kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wildvogelfutter ist eine ideale Möglichkeit, um unsere gefiederten Freunde besonders in den kalten Wintermonaten zu unterstützen. Gerade gefährdete Vogelarten benötigen während der Brutzeit ausreichend Nahrung.
  • Die Zusammensetzung von Wildvogelfutter variiert nach Jahreszeit. Im Sommer benötigen freilebende Vögel vor allem proteinhaltige Nahrung, im Winter eignen sich insbesondere fetthaltige Nahrung. Grundsätzlich unterscheidet man bei Vögeln zwischen Weichfutterfressern und Körnerfressern.
  • Bei Wildvogelfutter unterscheidet man zwischen Streufutter und Fettfutter.

Wildvogelfutter Test: Favoriten der Redaktion

Das beste Wildvogelfutter als Streufutter

Dehner Nature Wildvogelfutter besteht aus erlesenen Saaten, die für die Ganzjahresfütterung geeignet sind. Sie enthält Erdnüsse und pflanzliches Öl, die wichtige Energielieferanten für die Vögel sind. Zudem sind vor allem Haferflocken, Hanfsaat und Sonnenblumenkerne in der Mischung enthalten. Die Mischung ist dank weicher Kost auch für Jungvögel geeignet.

Laut Verkäufer ist das Dehner Natura Wildvogelfutter besonders für die Fütterung im Winter geeignet, da es die freilebenden Vögel optimal mit Energie versorgt. Das Streufutter kann zum Beispiel im Vogelfutterhaus oder an ähnlichen Futterstellen verstreut werden. Käufer schätzen vor allem, dass die Futtermischung von vielen Vogelarten angenommen wird.

Das beste Wildvogelfutter aus geschälten Sonnenblumenkernen

Ida Plus Sonnenblumenkerne als Wildvogelfutter sind geschält ein ideales Futter für freilebende Vögel. Sie können über das ganze Jahr hindurch an diese verfüttert werden. Der hohe Ölgehalt in den Kernen versorgt die gefiederten Tiere mit viel Energie. Zudem enthalten Sonnenblumenkerne wichtige Aminosäuren, Eisen, Kupfer, Fluor, Magnesium sowie die Vitamine A, B und E.

Laut Verkäufer wachsen die Sonnenblumenkerne kontrolliert in qualitativ hochwertigen Anbaugebieten der EU. Käufer Schätzen insbesondere die herausragende Qualität der Sonnenblumenkerne. Diese seien frei von Verunreinigungen und ohne Brüche.

Das beste Wildvogelfutter als Fettfutter

Die Dehner Natura Insektenknödel sind klassische Meisen-Knödel, in denen proteinreiche Insekten enthalten sind. Dieses Wildvogelfutter ist reich an Fetten und Proteinen und anderen wichtigen Nährstoffen. Daher sind sie optimal für die Ganzjahresfütterung geeignet. Ohne Netz eignen sie sich für die Fütterung im Futterspender.

Laut Verkäufer eignen sich die Insekten-Knödel für Körner- und Weichfutterfresser. Das schließt zum Beispiel Meisen, Rotkehlchen oder Grünlingen mit ein. Käufer schätzen vor allem, dass die Knödel nicht zu hart für die Vögel sind und gleichzeitig bei Transport nicht beschädigt werden.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du Wildvogelfutter kaufst

Wieso sollte ich freilebende Vögel mit Wildvogelfutter füttern?

Die Natur verändert sich stets durch die Hand des Menschen, wodurch es immer weniger naturbelassene Gebiete gibt. Somit verringert sich auch die Insektenvielfalt, die für Wildvögel eigentlich eine wichtige Nahrungsgrundlage sind. Wildvogelfutter ist daher eine ideale Möglichkeit, unsere gefiederten Freunde zu unterstützen.

Wiedehopf

Der Wiedehopf ist eine von vielen gefährdeten Vogelarten in Deutschland (Quelle: pixabay.com / linda1978)

Auch vom Aussterben bedrohte Arten können durch Wildvogelfutter erhalten bleiben. Denn nicht nur die üblichen Vogelarten besuchen gerne menschengemachte Futterstellen, besonders wenn das Wildvogelfutter an Waldrändern oder jenseits von besiedelten Gebieten den Tieren zu Verfügung gestellt wird.

So wird gefährdeten Arten eine ideale Nahrungsgrundlage besonders während der Brutzeit ermöglicht.

Was sollte Wildvogelfutter enthalten?

Die Zusammensetzung von Wildvogelfutter variiert vor allem je nach Jahreszeit. Im Sommer benötigen freilebende Vögel vor allem proteinhaltige Nahrung, wie zum Beispiel Mehlwürmer oder schwarze Sonnenblumenkerne. Im Winter eignen sich insbesondere fetthaltige Nahrung wie Hanfsamen, Leinsamen und Erdnüsse zur Fütterung.

Grundsätzlich gilt: Je vielfältiger das Wildvogelfutter ist, desto mehr Vogelarten werden daran Freude haben. Ein Gemisch aus Körnern sollte aus Hanf und Sonnenblumenkernen bestehen, da diese einen hohen Ölgehalt aufweisen. Diesem Körnergemisch können aber auch Mohn, Hirse und Diestelsamen hinzugefügt werden.

Vogelfutter sollte auf keinen Fall salzhaltige Nahrung wie Brot oder Speck enthalten, da diese den Vogelorganismus negativ beeinflussen. Brotstücke quillen darüber hinaus im Magen der Vögel auf.

Das Futter kannst du entweder in kleinen Netzen an Bäumen aufhängen oder in einem Vogelhaus platzieren. Gut geeignet sind auch Vogelfutterspender, durch die die Vögel das Futter einfach und auf natürlichem Wege erreichen können.

Welches Wildvogelfutter ist für welche Wildvogelart geeignet?

Jede Vogelart hat seine ganz eigenen Vorlieben. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Weichfutterfressern und Körnerfressern. Erstere suchen ihre Nahrung überwiegend auf dem Boden. Zu ihnen gehören Amseln, Rotkehlchen, Zaunkönige, Heckenbraunelle und Star. Meisen, Kleiber und Spechte sind sowohl Weichfutterfresser als auch Körnerfresser. Körnerfresser wie Sperlinge oder Ammern besitzen einen robusteren Schnabel und fressen alle möglichen Sämereien.

Amsel

Die Amsel gehört mit ihrem spitzen und langen Schnabel zu den Weichfutterfressern. (Quelle: pixabay.com / Katinka vom Wolfenmond)

In der folgenden Tabelle zeigen wir dir beispielhaft, welche Zutaten im Wildvogelfutter für welche Vogelart besonders geeignet ist.

Wildvogelfutter Vogelart
gequetschter Hafer für viele Vogelarten geeignet
Leinsamen Spatzen, Buchfink, Bergfink, Haussperling, Feldsperling, Grünling, Birkenzeisig, Erlenzeisig, Heckenbraunelle, Heckenbraunellen, Stieglitze
Hirse Spatzen, Stieglitze, Finken, Heckenbraunellen
Hanfsamen Grünfink, Buchfink, Bergfink, Kohlmeise, Blaumeise, Sumpfmeise, Weidenmeise, Haussperling, Feldsperling, Dompfaff
Weizen und Gerste Tauben, Fasane
Sonnenblumenkerne Kohlmeise, Kernbeißer, Grünling, Kleiber
Erdnüsse Grünfinken, Meisen, Kleiber, Sperlinge, Zeisige, Grünspechte
Bucheckern Kleiber, Buchfink, Bergfink
Vogelbeeren, Mehlbeeren, Äpfel, Birnen, Bananen Rotkehlchen, Star, Amseln, Mönchsgrasmücke, Seidenschwanz
Fett, Talg, Schmalz Specht, Baumläufer, Meise, Wintergoldhähnchen, Rotkehlchen

Was kostet Wildvogelfutter?

Die Preise unterscheiden sich bei Wildvogelfutter nach verschiedenen Faktoren. Günstige Varianten fangen ab acht Euro an. Teurere Varianten können um die dreißig bis fünfzig Euro kosten. Grundsätzlich solltest du bei Wildvogelfutter die Zusammensetzung und die Menge im Verhältnis zum Preis beachten.

Wildvogelfutter Preis
Streufutter 8-50 €
Fettfutter 10-30 €

Wo kann ich Wildvogelfutter kaufen?

Wildvogelfutter ist sowohl in verschiedenen Zoohandlungen vor Ort als auch im Online-Handel erhältlich. Hier sollte beachtet werden, wo die eigenen Prioritäten bei Wildvogelfutter liegen. Erst dann gilt es, die verschiedenen Produkte miteinander zu vergleichen.

Über diese Onlineshops wird das meiste Wildvogelfutter verkauft:

  • vivara.de
  • amazon.de

Über diese Zoohandlungen vor Ort wird das meiste Wildvogelfutter verkauft:

  • Fressnapf
  • Dehner
  • Hofmax

Welche Alternativen gibt es für Wildvogelfutter?

Alternativ zu Wildvogelfutter, kannst du deinen Garten auch auf andere Weise vogelfreundlich gestalten. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, die eine Futterstelle ersetzen.

Zum Beispiel dienen Hecken aus Weißdorn oder Eberesche als ein idealer Lebensraum für Vögel. Darüber hinaus kannst du das Beschneiden von Sträuchern auf das Ende des Winters verschieben, denn dadurch können sich unsere gefiederten Freunden während der kalten Jahreszeit noch an ihren Früchten erfreuen.

Außerdem kannst du das Laub in deinem Garten ein wenig länger liegen lassen. Dort finden die Vögel nämlich Insekten, die als wichtige Nahrungsquelle gelten.

Entscheidung: Welche Arten von Wildvogelfutter gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen diesen Arten von Wildvogelfutter:

  • Streufutter
  • Fettfutter

Im Folgenden erklären wir dir die verschiedenen Arten und die jeweiligen Vor- und Nachteile. Damit wollen wir dir helfen, das für dich am besten geeignete Wildvogelfutter zu finden.

Was zeichnet Streufutter aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Streufutter oder auch Körnerfutter besteht aus ganz verschiedenen Körnen und Samen und eignet sich für jene Vogelarten, die einen kräftigen Schnabel besitzen. Streufutter besteht meistens aus Erdnüssen, Sonnenblumenkernen und anderen Körnern. Aber auch getrocknete Beeren und Rosinen können darin enthalten sein.

Der Vorteil von Streufutter ist, dass es als energiereiches Hauptfutter an alle Körnerfresser problemlos verfüttert werden kann.

Der Nachteil von Streufutter ist, dass er nicht für alle Vogelarten geeignet ist, da gerade Weichfutterfresser die Körner nicht aufnehmen können. Zudem besteht bei Wildvogelfutter zum Streuen auf dem Boden oder bei falscher Anbringung die Gefahr, dass Kot zwischen die Körner und Samen gelangt und so Krankheiten übertragen werden können.

Vorteile
  • ideal für Körnerfresser geeignet
Nachteile
  • nicht für alle Vogelarten geeignet
  • kann schnell verunreinigen

Was zeichnet Fettfutter aus und was sind seine Vorteile und Nachteile?

Fettfutter als Wildvogelfutter besteht meist aus einer Mischung aus Rindertalg sowie Saaten und Körnern. Sie sind vorwiegend für Weichfutterfresser mit einem spitzen und schmalen Schnabel geeignet. Fettfutter wird meist in Form von Insekten-Knödeln oder Meisenknödeln mit oder ohne Netz angeboten. Es wird in Spiralfedern oder Gittersilos an erhöhte Plätze aufgehängt.

Der Vorteil von Fettfutter ist, dass es bei korrekter Anbringung in einem Netz oder ähnlichem weniger von Kot oder anderem Schmutz verunreinigt werden kann. Zudem können die Fettknödel so von größeren Vögeln als Ganzes nicht geklaut werden.

Der Nachteil von Fettfutter ist, dass es vorwiegend für Weichfutterfresser und weniger für Körnerfresser geeignet ist.

Vorteile
  • vor Verunreinigung geschützt
  • vor größeren Vögeln geschützt
Nachteile
  • weniger für Körnerfresser geeignet

Es gibt auch das sogenannte Fett-Mischfutter, dass meist aus Fett, Haferflocken und anderen Körnern und Samen besteht. Es ist sowohl für Weichfutterfresser als auch für Körnerfresser geeignet. Dank seinem hohen Nährwert und Ölgehalt ist es eine energiereiche Nahrungsquelle für freilebende Vögel.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Wildvogelfutter vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Wildvogelfutter gut vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Wildvogelfutter für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Zusammensetzung
  • Vogelart
  • Jahreszeit

Zusammensetzung

Beim Kauf von Wildvogelfutter solltest du unbedingt auf die Zusammensetzung achten. Auf dem Markt gibt es verschiedene Produkte von ebenso verschiedenen Herstellern.

Manche strecken das Wildvogelfutter mit Linsen, getrocknetem Reis, Bohnen oder Erbsen. Doch diese Zutaten können nur große Vogelarten fressen, daher solltest du gestreckte Produkte möglichst meiden.

WIldvogelfutter

Das Fett in den Meisenknödeln versorgt die Vögel mit besonders viel Energie (Quelle: pixabay.com / Alexas Fotos)

Ein hoher Gehalt an Sonnenblumenkernen, Hanfsamen oder Maiskörnern ist aufgrund des hohen Fettanteils zu empfehlen. Zudem sollte Hafer nicht in allzu großer Menge in der Mischung enthalten sein, da dieser nur von wenigen Vogelarten aufgenommen wird und sich die Schale großflächig in der Umgebung der Futterstelle verteilt.

Vogelart

Wie wir bereits verdeutlicht haben, frisst jede Vogelart etwas anderes. Grundsätzlich gilt: Je vielfältiger die Futtermischung, desto mehr Vogelarten haben Freude daran. Sei dir darüber im Klaren, was für Vogelarten in deiner Umgebung hausen und welche von ihnen von deinem Wildvogelfutter profitieren können. Je nach Vogelart, sollte also etwas für Körnerfresser oder Weichfutterfresser dabei sein.

Gerade vom Aussterben bedrohte Vogelarten nehmen dein Wildvogelfutter mit Freuden an, wenn du es am Waldrand oder abseits von Siedlungen anlegst. Sind diese Arten besonders während der Brutzeit gut ernährt, erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit mehrerer Bruten bei gefährdeten Wildvögeln.

Jahreszeit

Auch die Jahreszeit spielt beim Kauf von Wildvogelfutter eine wichtige Rolle. Gerade im Sommer während der Mauser benötigen Vögel proteinhaltiges Futter, während im Winter vor allem fetthaltige Kost freilebende Vögel bei Kräften hält.

Achte beim Kauf also darauf, welches Wildvogelfutter für welche Jahreszeit gedacht ist und wann du gedenkst, freilebende Vögel mit diesem füttern zu wollen. Manche Hersteller bieten auch Wildvogelfutter an, das für das gesamte Jahr verwendet werden kann.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Wildvogelfutter

Wie bereite ich Wildvogelfutter selber zu?

Neben dem Kauf von Wildvogelfutter, kannst du dieses auch ganz einfach selber mischen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, von denen wir dir zwei gerne vorstellen möchten:

Fettfutter

Dieses Fettfutter ist vor allem für Spechte, Schwanzmeisen und Baumläufer geeignet. In den folgenden Schritten erklären wir dir die Vorgehensweise:

  • Erhitze zunächst den Rindertalg.
  • Sobald dieser geschmolzen ist, fügst du die Weizenkleie und bei Bedarf noch weitere Sämereien hinzu.
  • Mithilfe eines TL Salatöl, vermeidet du, dass die Masse bei Kälte nicht zerbricht.
  • Bei fünf Teilen Rindertalg auf einem Teil Weizenkleie, kannst du die Masse nun an rissige Borken älterer Bäume streichen.

Vogelfutter am Stiel

Dieses Wildvogelfutter besteht aus Rindertalg und kann dank seiner Stielform, ganz einfach an Bäumen oder Sträuchern befestigt werden. Gehe dazu folgendermaßen vor:

  • Schmelze zunächst den Rindertalg und fülle ihn anschließend in einen Joghurtbecher.
  • Nun fügst du weitere Samen oder Trockenfrüchte hinzu und unterrührst sie.
  • Stecke anschließend verästelte Zweige in die weiche Fettmasse und lasse diese abkühlen.
  • Tauche das Gemisch kurz in kaltes Wasser, damit sich dieses aus der Form herauslöst.
  • Nun kannst du den fertigen Stiel kopfüber mithilfe der Zweige an Bäumen und Sträuchern befestigen.

Wann sollte ich freilebende Vögel mit Wildvogelfutter füttern?

Grundsätzlich wäre eine Ganzjahresfütterung von Wildvögeln ideal. Wer dies allerdings nicht einhalten kann, der kann sich auch auf die kalten Wintermonate beschränken. Die Winterfütterung beginnt mindestens im September und sollte mindestens bis April durchgeführt werden.

Wo sollte ich das Wildvogelfutter platzieren?

Im Grunde kannst du Wildvogelfutter überall platzieren. Zum Beispiel an einem Hausgarten eines Einfamilienhauses. Achte darauf, dass die Futterstelle nicht in dichtem Gebüsch liegt, damit die Vögel ohne Probleme den Platz anfliegen können.

Zudem sollten sie vor möglichen Feinden geschützt sein. Auch sollten sich in der Nähe keine größeren Scheibe befinden, da die Vögel leicht dagegen fliegen und sich verletzen könnten.

Vogelhaus

Das Futterhaus gehört zu den klassischen Plätzen für Wildvogelfutter (Quelle: pixabay.com / Alexas Fotos)

Solltest du dich für ein Futterhaus entscheiden, achte darauf, dass es sich mindestens 1,50 Meter über dem Boden befindet, da es sonst von Katzen leicht angesprungen werden kann. Auch sollte es geräumig genug sein, damit die Vögel genug Platz haben.

Das Futterhaus ist allerdings anfällig für Wetterumschwünge, da es leicht hineinregnen oder hineinschneien kann.

Alternativ kannst du auch ein sogenanntes Futtersilo anlegen. Das sind röhrenartige Konstruktionen, in denen das Wildvogelfutter eingefüllt wird und vor allen Wetterbedingungen und möglichen Dieben geschützt ist. Gerade Erdnüsse werden gerne von Krähen stibitzt.

Darüber hinaus gibt es sogenannte Meisenknödel. Diese können entweder in Spiralenfedern oder Gittersilos gelegt werden, wo sie ebenfalls vor möglichen Dieben wie Krähen geschützt sind. So können die Vögel ungestört die Meisenknödel von außen bepicken.

Wie reinige ich eine Futterstelle?

Eine gute Hygiene an der Futterstelle ist wichtig, sollte aber nicht übertrieben werden. Da Vögel eine sehr hohe Körpertemperatur haben, sind sie mit einer hervorragenden Immunabwehr ausgestattet, die sie vor diversen Krankheitserregern schützt.

Alle paar Tage reicht es aus, die Futterstelle grob zu reinigen. Einmal im Monat solltest du dies etwas gründlicher angehen. Dabei reicht es allerdings völlig aus, die Stelle mit heißem Wasser zu reinigen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.lbv.de/ratgeber/lebensraum-garten/voegel-fuettern/gutes-vogelfutter-erkennen/

[2] https://www.wildlifegarden.de/lebendiger-garten/was-fressen-vogel.html

Bildquelle: pixabay.com / Oldiefan

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